12 von 12 im Mai 2017. 

Ich sitze in der leeren Wohnung und warte auf die Wii U, die ein Update macht. Gestern habe ich zum Glück an 12 Fotos gedacht – aber ohne Internet in der neuen Wohnung hätte ich sie fast nicht gebloggt. Es gibt also 12 von 12 im Umzugschaos. Mehr Tagesberichte gibt es hier bei Caro zu lesen. 


Kurz nach 5 Uhr aufgestanden, immerhin mit Hogwarts-Jacke. Ab zur Arbeit. 


Weil Freitag ist, schon um 12:35 Uhr wieder fast Zuhause. 


Der Liebste muss Überstunden machen, der Wolf ist bis 14 Uhr in der Krippe. Also einen großen Kakao als Mittagessen und drei weitere Kartons leer gemacht. 


Wolf abgeholt, ein bisschen die Straßen rund um unsere neue Wohnung erkundet. 


Ich dachte, die wären alle schon verblüht?


Hm. Irgendwas ist da falsch. 


Zuhause haben wir die Tut Tut Flitzer-Bahn aufgebaut. Und lesen nebenher. 


Als der Liebste von der Arbeit kam, mussten wir rüber. Putzen. 


Nach zwei Stunden zurück. Wolf muss schlafen. Ich räume noch ein paar Kisten in den Keller. 


Neue Wohnung – neues Ritual. Nach dem Zähneputzen Haare bürsten und im Spiegel anschauen. 


Schnelles Abendessen – Pulled Pork im Wrap. Ich bin so froh, wenn ich wieder Zeit zum Kochen habe. 


Ab ins Bett – nach einer heißen Dusche ohne Duschvorhang-Kuschelei. Meine Schulter schmerzt noch immer – als ich eine einigermaßen gute Schlafposition gefunden habe, fallen meine Augen in Sekunden zu. 

Vollzeit.

Warum es hier so still ist? Weil das Leben so viel Zeit frisst. Alles ist anders, alles ist schöner, alles wird bald wieder neu.

Seit November arbeite ich wieder in Vollzeit. Zwei Jahre Elternzeit sind vorbei, eins habe ich mir aufgespart, falls es so nicht klappt. Ich hatte große Zweifel und großen Respekt vor der Vollzeit-Arbeit. Aber es klappt. Besser, als ich auch nur gehofft habe. Unsere komplette Tagesgestaltung hat sich geändert. Morgens schleiche ich mich um viertel nach fünf von meinen schlafenden Männern weg, mache mich fertig und fahre zur Arbeit. Der Wolf geht jetzt ab sieben Uhr in die Krippe und wird von seinem Vater hingebracht.

Durch meinen frühen Arbeitsbeginn, kann ich meist schon um 15:15 Uhr Feierabend machen. Es sind aber auch ohne Probleme noch 30 Minuten Überstunden drin. Das macht alles deutlich entspannter. Ich hole nach der Arbeit meine Männer ab und schaffe es meist sogar noch vorher einzukaufen. Der Wolf wird von seinen Großeltern aus der Krippe geholt und liebt es, dort zu spielen, bis ich ihn abhole.

Zuhause wird noch ein bisschen gespielt, es gibt Abendessen, Zähne werden geputzt und dann geht es ins Bett. Im Bett schaut sich der Wolf mit mir ein Buch an, danach singt sein Papa ihm sein Schlaflied. Wir hören den Wolf noch etwas über das Babyphone und meistens schläft er ein, ohne erneut ins Wohnzimmer zu kommen.

Es hat etwas gedauert, bis sich alles eingespielt hat, aber jetzt läuft es wirklich gut. Wir sind recht flexibel, ich kann den Wolf auch zur Krippe bringen, wenn der Liebste nicht kann. Oder früher gehen, um ihn abzuholen. Ich hadere auch nicht mehr damit, dass Vollzeit sein muss. Ab und zu bin ich zwar etwas neidisch, wenn ich sehe, wie andere drei Jahre mit ihren Kindern Zuhause bleiben können. Oder nur zwei. Bei uns geht das einfach nicht. Wir haben uns damit arrangiert. Nutzen die Zeit, die wir haben.

Morgen in einer Woche bekommen wir die Schlüssel für die neue Wohnung – dann verändert sich wieder alles. Wir wohnen bald nur noch 200 m vom Kindergarten entfernt – dafür wieder auf der anderen Seite der Stadt. Aber auch das hat seine Vorteile. Die Wohnung ist kleiner, hat ein Zimmer mehr und wird uns noch so einige Nerven kosten. Aber gesundheitlich wird es hoffentlich besser. Von vier Monaten in diesem Jahr habe ich drei hustend verbracht.

Vornehmen werde ich mir nichts mehr, aber einstauben soll es hier auch nicht.

12 von 12 im März 2017.

Ein ganzer Monat ohne neuen Blogeintrag. Dabei gäbe es so einiges, was aus meinem Kopf in diesen Blog sollte. Ich hoffe, ich komme da demnächst zu. Mehr Bilder vom 12. März gibt es hier bei Caro.

Kurz nach Mitternacht war ich im Bett, nach Konzert von Schrottgrenze in Hamburg. Keine Ahnung, wann der Wolf aufwacht, um halb neun spielte er jedenfalls frisch gewickelt im Kinderzimmer. Komplett umgezogen, weil die Windel nicht so hielt.

Gegen zehn erneutes Wickelintermezzo. Wir wickeln inzwischen auf seinem Bett. Der Wickeltisch ist letzte Woche verkauft worden.

Danach endlich Frühstück. Knack-und Back-Brötchen, die endlich mal gebacken werden mussten. Nur echt mit Räuberfingern.

Der Wolf wollte unbedingt einen Effy – also das Apfelmark-Glas ausgeleert. Sonst bekomme ich das Befüllen auch schon fast ohne Sauerei hin. Sofern der Wolf nicht helfen möchte. Die Flasche ist übrigens echt toll!

Küchenschränke sortiert, neu beschriftet und endlich die letzten Backmischungen entsorgt, die schon 1-2x mit umgezogen sind. Ich benutze einfach keine Backmischungen. Abgelaufen teilweise sogar schon 2014.

Weiter Vorbereitungsmaßnahme für den bevorstehenden Umzug: Silikonformen spülen und ordentlich einräumen. (Wo kommen die eigentlich alle her?)

Der Versuch, das Bett nach dem Windelunfall heute Nacht neu zu beziehen. Wölfe sind da wie Katzen…

Also eine Ablenkungshöhle gebaut. Meine Version war noch mit Wäscheklammern. So lange wie gestern hat der Wolf insgesamt nicht in dem Bettchen verbracht.

Unterwegs für den Mittagsschlaf. Mit Püppi im Arm.

Während er schlief habe ich endlich den Pulli für den Liebsten angefangen.

Meine Männer & das Meer. Schön war es.

Nach dem kleinen Ausflug gab es heißen Kakao, ich zauberte Kuchenmonster und das Abendessen. Reste vom Raclette vom Tag vorher. Als der Kleine schlief habe ich wirklich noch etwas genäht und bin dann in der Badewanne verschwunden. Das muss ich an dieser Wohnung noch ausnutzen.

12 von 12 im Februar 2017. 

12 Bilder über den Tag verteilt. Mehr Fotostrecken gibt es hier bei Caro.


Irgendwas mit viel zu früh. Aber ich konnte noch etwas dösen, während der Wolf in seinem Zimmer das Regal leer räumte.


Wenn wir noch nicht wach genug zum Lesen sind, liest er uns halt das Buch vor.


Aufgestanden und spontan beschlossen, die Bananen zu Muffins zu verarbeiten.


Natürlich nicht ohne Unterstützung vom Wolf. Alleine am Herd darf ich schon lange nicht mehr stehen.


Jetzt aber: Frühstück. Den Furby vom Liebsten hatte ich gestern plötzlich in der Hand. Er bereut es jetzt schon, die Batterien getauscht zu haben.


Fertig! Teig für 12 Muffins reicht nie für 12 Muffins.


Versucht, etwas Yoga und Pilates zu machen. Mit Kleinkind eher kreativ. Er wollte lieber weiter Blogilates-Videos schauen… und krabbelte auf mir rum, pupste mir den Bauch, setzte sich auf meine Füße…


Etwas früher aufgebrochen nach Friedrichskoog, damit der Wolf seinen Mittagsschlaf nicht im Auto machte. Am Hafen bis zur Seehundsstation gelaufen.


Oma hatte uns eingeladen – Geburtstagsessen. Schön war es mit der Familie. Sehr viel geschnackt. Der Wolf hat sie wieder alle verzaubert.


Stöbern. Zum Elfia soll endlich mal wieder richtig Farbe ins Gesicht. Das sind die Faben von Grimas – teuer, aber jeden Cent wert.


Zähne putzen, ab ins Bett.


Abendessen für uns. Lesen werde ich wohl nicht mehr…

BMO!

Der Liebste steht momentan sehr auf Adventure Time. Er hat die Lego-Figuren auf dem Schreibtisch stehen, schaut die Serie und besitzt T-Shirt plus Mütze mit BMO. Zu Weihnachten bekam er von mir eine Funko-Pop-Figur von Marceline. Natürlich kann der Wolf die Namen aller Figuren und freut sich jedes Mal, wenn er Jake oder BMO sieht. Sogar, wenn er sieht, dass der Liebste mir geschrieben hat – er hat sein Gesicht als Avatar.

Die Mütze ist jeden Morgen Diskussionsgrund. Der Wolf möchte sie tragen. Aber es ist einfach eine Mütze für Erwachsene und sie gehört seinem Papa.

Nun ja. Jetzt hat er auch eine.


Links die Mütze für den Wolf. Natürlich habe ich mal wieder vergessen zu spiegeln – aber das fällt zum Glück nicht so sehr auf. Rechts die gekaufte Version. 

Der Wolf hat sich so gefreut, er ist gestern den ganzen Tag mit Mütze unterwegs gewesen. Wir konnten sie ist erst im Halbschlaf abnehmen. 

Überraschung gelungen.