12 von 12 im Mai 2016. 

Gestern war der 12. – also wieder mal 12 Fotos den Tag über gemacht und jetzt verbloggt. Mehr Bilder gibt’s hier bei Caro von Draußen nur Kännchen. 

Anreisetag zum WGT nach Leipzig. 


Der Wecker ging um 6 Uhr – uff. 


Lunchboxen fertig machen und Kaffee trinken. 


Der Liebste beschäftigt den Wolf. 


Los geht’s!


Erste Pause mit Eis. 


Und Spielplatz. 

Noch 50 km… 450 km schon geschafft. 

Hotel bezogen. 


Spaziergang in die Stadt. 


Eröffnungsveranstaltung im Belantis. 


Eine Stunde haben wir angestanden – direkt vor uns wurde die Bahn geschlossen – fürs Feuerwerk. Organisation war sehr schlecht. 


Aber das Feuerwerk war wirklich sehr schön!

18 Monate kleiner Wolf.


Ein ganzes und ein halbes Jahr bist du jetzt. Gefühlt fliegt die Zeit nur so davon.

Arztbesuche: Wir haben es tatsächlich endlich zum Impfen geschafft. Du warst sonst immer freitags richtig erkältet – den Rest der Woche passt das Impfen zeitlich nie. Aber jetzt bist du durchgeimpft. Für die nächsten fünf Jahre.

Tagsüber: Kindergarten ist super. Du kannst alle Namen den anderen Kinder und manchmal verstehen wir auch, wen du gerade meinst. Lange mit einer Sache magst du dich dort nicht beschäftigen, du bist lieber unterwegs und schaust überall, was die anderen machen.

In den Nächten: Hier verändert sich gerade sehr viel. Du schläfst meistens ohne Stillen ein und lässt dich auch immer häufiger nur durch unsere Anwesenheit beruhigen. Rücken kraulen oder Hinterkopf streicheln reicht vollkommen. Es ist so viel angenehmer, dich so zu Bett zu bringen. Wenn dir langsam die Augen zu fallen, bin ich immer noch ein bisschen mehr voller Glücksgefühle. 

Stillen/Beikost: Langsam wird das Stillen reduziert – weil ich nicht mehr möchte. Du zerkratzt mich total und kannst deine Hände nicht bei dir behalten – also wird das jetzt weniger. Ein guter Esser bist du noch immer nicht. Dein Brot isst du inzwischen – nicht auf, aber mehr als noch vor ein paar Wochen. Knabberenten liebst du!

Unterwegs: Wie schnell du inzwischen laufen kannst! Wenn wir mit dem Kinderwagen unterwegs sind und ich dich rausnehmen, möchtest du da nicht mehr rein… Wenn du dann wenigstens an der Hand laufen würdest, könnte das funktionieren. Machst du aber nur in den seltensten Fällen.

Gelernt: Deine Feinmotorik wird immer besser und du bekommst inzwischen die Duplosteine so aufeinander, wie es auch dein Plan war. Lernen musstest du aber auch, dass es nicht immer Pudding gibt, wenn der Kühlschrank auf geht!

Familie: Deine Tante war mal wieder da. Bei ihr hast du inzwischen fast keine Auftauzeit mehr. Geht sofort los mit dem Blödsinn. Sie freut sich schon sehr auf den Sommerurlaub in Dänemark mit dir.

Kleiderkiste: Ein paar 86er Hosen sind jetzt auch schon aus der Kommode raus, da passte der Stoffwindelhintern nicht mehr hinein.

Wir mit dir: Je mehr du mit uns kommunizierst, desto einfach wird es für uns. Natürlich bockst du jetzt ab und an auch ordentlich, aber ich würde mir auch Sorgen machen, wenn das nicht so wäre. Es ist wirklich schön, so als Familie unterwegs zu sein.

<3

12 von 12 im April 2016.

12 Bilder am 12. Tag eines Monats. Nach einer Idee von Caro, die auch die Liste dazu führt.

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Guten Morgen… ein normaler Arbeitstag ruft.

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Bisschen angemalt, Haare gebändigt.

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Den Wolf angezogen und kurz gekuschelt.

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In der Kita ging es ziemlich schnell, dafür wurde ich auf dem nächsten Stück mehrfach ausgebremst.

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Extra kurz angehalten, um ein Foto von den Alpakas zu machen – sogar mit Baby!

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Das nächste Mal an der Baustellenampel warten. Dabei wie immer die Menschen bewundern, die in den Strommasten rumklettern. Ein bisschen weiter wird jetzt noch ein neuer Mast aufgestellt – Respekt an die Arbeiter.

[Arbeit…]

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Da meine bestellten Fotos wohl nicht mehr ankommen, schnell noch nachgeschaut, ob in dem Rossmann in der Arbeitsstadt ein Fotodrucker ist. Und weil ich so einen Hunger hatte, die Mini-Maiswaffeln gekauft. Waren jetzt nicht so lecker.

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Der Plan war, bei meinen Eltern mit zu Abend zu essen, weil Verwandte aus dem Ruhrgebiet da sind. Deshalb mit dem Wolf noch mal zum Spielplatz gelaufen.

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Leider hielt der Kleine nicht mehr durch und wir sind vor dem Essen nach Hause. Der Liebste hatte schon Abendessen gezaubert, leider war es etwas zu lange im Ofen. Hat aber trotzdem geschmeckt.

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Immer wieder hat er sich wachgehustet, aber ich musste nicht mehr jedes Mal zur Beruhigung stillen. Nach 15 Minuten konnte ich ihn dann zur Seite legen.

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Brotdosenparade! Wolf – Liebster – ich.

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Damit die gewaschene Wäsche auf den Wäscheständer kann, muss ja erst die trockene Wäsche weg… Pünktlich als ich mich dann auch den Sessel kuschelte, meckerte der Wolf wieder. Also mich schnell bettfertig gemacht und den Tag beendet.

Gedanken und Wünsche.

Sowohl in meinem Internetzuhause als auch im reelen Leben sind momentan sehr viele Damen (wieder) schwanger. Als die frohen Botschaften verkündet wurden, gab mir eigentlich jede einen ordentlichen Stich. Weil mein Herz auch möchte. Weil das alles so schön ist. Weil ich es kaum abwarten kann.

Inzwischen sind vier Monate vergangen. Es hat sich wieder einiges verändert. Unser Alltag ist jetzt anders anstrengend. Ich genieße die Zeit mit dem Wolf noch mehr – liebe es aber auch, Zeit für mich zu haben. Es ist noch oft viel Stress, um halbwegs zu der Uhrzeit dort zu sein, wann es geplant war. Stress, den ich mir natürlich auch selber mache – dank Gleitzeit sind 5 oder 10 Minuten eigentlich echt egal. Langsam kommt das in meinem Kopf auch an. Es entwickeln sich Routinen, auch für den Haushalt. Es wird also.

Trotzdem bleibt mein Kopf nicht still. Ich lese weiter Geburtsberichte, Wochenberichte, Tweets, Blogs und seit Samstag auch das Buch Geborgen wachsen von Susanne Mierau*, was ich eigentlich nur in unserer örtlichen Buchhandlung anschauen wollte, aber doch gleich gekauft habe. Weil das Wetter so schön war, habe ich sogar draußen auf unserer Terrasse (bzw den Waschbetonplatten vor unserer Tür) neben dem schlafenden Wolf lesen können. Schön war das.

Momentan bin ich nicht schwanger und die nächste Zeit wird das auch nicht der Fall sein. Oftmals kann ich Gedanken besser aus meinem Kopf bekommen, wenn ich sie aufschreibe. Das hat letztes Mal schon ganz gut funktioniert, also probieren wir das ein weiteres Mal. Es wäre utopisch zu glauben, nur weil ich etwas aufschreibe, wird es passieren. Es sind einfach Wünsche, die ich an meine Umgebung und auch an mich selber habe. Besonders an mich selbst. Wobei ich ganz klar sagen muss, dass ich nicht mit der Schwangerschaft/Geburt des Wolfes hadere. So wie es war, war es verdammt gut. Jetzt weiß ich nicht nur theoretisch wie es geht, sondern habe alles schon gemacht. Erfahrung ist das Zauberwort.

Ich wünsche mir für die nächste Schwangerschaft…
… genauso viel Gelassenheit wie in der ersten.
… ein Babybauch-Shooting mit so einem tollen Flatter-Kleid.
… auch für die Vorsorge eine Hebamme und nicht nur die Ärztin.
… eine Mitschwangere in der näheren Umgebung.
… einen anderen Vorbereitungskurs als letztes Mal.
… länger Sport machen zu können.
… meine Grenzen zu erkennen und dass dann auch deutlich zu sagen.

Ich wünsche mir für die nächste Geburt…
… mehr Mut, meine Postion zu verändern.
… die Motivation, dieses Mal ins Wasser zu gehen.
… mehr schöne Fotos aus dem Kreißsaal.
… der Nabelschnur die Zeit zum Auspulsieren geben zu können.
… mir mehr zu vertrauen.
… mehr Kekse.

Ich wünsche mir für die Zeit nach der Geburt…
… mehr Ruhe.
… weniger Zettelkram.
… das Baby möglichst früh im Tuch tragen zu können.
… Familienkuschelzeit.
… früher Stoffwindeln zu benutzen.
… eine nette Hebamme, der ich vertrauen kann.
… einen Rückbildungskurs mit Damen, die ich vielleicht schon kenne.
… eine Still- oder Krabbelgruppe.

Bis es soweit ist, fallen mir bestimmt noch wesentlich mehr Dinge ein – und dann wird alles ganz anders. Ich freue mich darauf. Sehr. 

 

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Puderzuckerschnute.

  
Sonntag gab es nachmittags spontan Waffeln. Weil ich Lust auf Waffeln hatte und die Zeit das sonst eher selten möglich macht. Also habe ich ein Rezept rausgesucht und gewartet, dass der Wolf aufwacht. Nach fast drei Stunden Mittagsschlaf haben wir ihn doch geweckt und los ging es. Der Teig war schnell gezaubert und das Waffeleisen auch heiß. Ich habe unseren Sohn immer wieder auf den Arm genommen und zusammen konnten wir ins Waffeleisen luschern.

Als die erste Runde fertig war, bekam er ein Stück und verschwand zu seinem Papa. Der bekam von mir eine mit Puderzucker. Sowas muss sofort probiert werden – der Blick, als der Puderzucker durch die Luft flog, als er dagegen geatmet hat! Staunen.

Mit der nächsten Waffel und der Puderzuckermühle habe ich mich auf den Boden gekniet. Zusammen zauberten wir den Zucker auf die Waffel, begleitet von neugierigen „oh, oh!“s vom Wolf. Pure Faszination für das Stück Plastik.

Bitte bleib so neugierig und fasziniert, kleiner Wolf <3