23 Monate kleiner Wolf.

Die Zeichen stehen auf Geburtstag. In einem Monat ist es schon soweit.

Arztbesuche: Vorsorgetermin steht, ansonsten kein Arztkontakt.

Tagsüber: Bagger, Bagger, Bagger. Radlader. Walze. Die Baustelle vor der Tür ist dein morgenliches Kino. Ab und zu stehst du jetzt auch wieder mit deinem Papa auf. Langsam müssen wir uns eh umgewöhnen, ab deinem 2. Geburtstag gehst du ab 7 Uhr in die Krippe. Dort machst du jetzt ab und zu keinen Mittagsschlaf mehr – weil alles viel zu aufregend ist. Dann knickst du aber gegen 16:30 Uhr dermaßen ein, dass nur noch heulen und jaulen bleibt. Ich versuche dann, dich Zuhause noch zum Schlafen zu bekommen.

In den Nächten: Zähne ärgern noch immer. Wir versuchen es immer wieder ohne Schmerzmittel – dann schläfst du aber teilweise nur 1-2 Stunden und wachst brüllend auf. Die unteren Backenzähne sind durch, aber oben fehlen noch zwei. Seufz. Dafür klappt das Einschlafen immer besser. Dein Papa tobt nach dem Zähneputzen mit dir noch durch die Wohnung, spielt mit dir und ihr lacht so schön! Dann werden noch alle Menschen aufgezählt, die dir einfallen und er geht raus. Über das Babyphone hören wir dich erzählen und langsam schläfst du ein.

Essen: Gemüse ist nach wie vor etwas, was du nicht als Essen ansiehst. Montag gab es Gemüselasagne im Kindergarten… Da hat dir deine Oma zuhause noch schnell ein paar Nudeln gekocht. Leberkäse verputzt du dafür wie ein Großer. Zuhause bekommst du beim Essen nur noch sehr selten ein Lätzchen um – so gut machst du das inzwischen.

Unterwegs: Der Fuhrpark wurde noch mal erweitert. Ein Emmaljunga Scooter 2.0 ist eingezogen. Ich war ja bisher der Meinung, es müsste nicht unbedingt eine teure Marke sein. Tja. Der ist wirklich viel angenehmer zu schieben und so viel hochwertiger verarbeitet… Du sitzt total gerne darin, aber auch auf Papas Schultern ist es super.

Gelernt: Ich komme kaum noch hinterher, was du an Wörtern alles kannst. Deine Sprache explodiert förmlich.

Familie: Deine Tante ist jetzt wieder zum Studieren weg. Die Zeit, in der sie dich mehrfach die Woche gesehen hat, ist also leider erstmal vorbei. Aber du bist jetzt viel bei deinen Urgroßeltern mit deiner Oma.

Kleiderkiste: 92, 98 irgendwie. Ein paar Jacken in 80 passen noch. Die Bodys von DM und Lidl in 86/92 sind jetzt aussortiert. Die in 98/104 noch etwas groß… Einen Softshelloverall in 92/98 habe ich gekauft – der ist die fast noch ein bisschen zu groß. Verrückt. Aber der Drachenpulli passt jetzt richtig gut!

Wir mit dir: Du bist einfach der Lichtblick in unserer Familie. Ich möchte nicht darüber nachdenken, wie es deiner Uroma ohne dich gehen würde. Du hast jetzt auch das erste Mal bei deiner Oma geschlafen und wir waren zu einer Silberhochzeit. Morgens warst du sogar mit deinem Opa Brötchen holen bei Edeka. Inklusive fahren im Auto-Einkaufswagen.

Immer wieder kann ich es kaum glauben, dass du unser Sohn bist. So ein toller, kleiner Junge – so wunderbar. Bald bist du schon zwei. Unglaublich. Wir lieben dich so sehr, kleiner Wolf. <3

12 von 12 im September 2016.

Wow, September schon. Eigentlich sogar schon halb vorbei. Irgendwie komme ich da nicht mehr so richtig mit. Bin im Juli stecken geblieben.

Ein ganz normaler Alltag bei uns. Mehr Bilder gibt es hier bei Caro von Draußen nur Kännchen.

Von einer Kreißsäge geweckt werden, die den Asphalt auf dem Bürgersteig zerschneidet. Wundervoll.

Den Wolf stört das aber nicht und so kann ich mir in Ruhe eine richtige Frisur machen. Ich werde immer schneller!

Irgendwann wird der Kleine auch wach und während ich seine Kleidung raussuche, kann er „Bagga!“ anschauen.

Weg zur Arbeit – insgesamt muss ich über vier Bahnübergänge (+1 mal Draisinen-Strecke, aber da färt nur immer Sommer jemand). Heute nur an einem warten.

[Arbeit]

Schnell noch den Einkauf hinter mich gebracht. Eigentlich wollte ich nur Caramel Macciato, Espresso und Alufolie kaufen. Nun.

Abendessen für mich. Ofengemüse mit Honig-Senf-Dipp und Hummus.

Zeit für neue Farbe. Weil ich vier neue Farben habe, einfach acht statt sechs Strähnchen abgeteilt.

Halb zehn, 20°C und ich hänge im Dunklen Wäsche draußen auf.

Die Brotdosen für den nächsten Tag gerichtet. Sohn, Mama, Papa.

Smelk – habe ich vor zwei Jahren schon mal morgens getrunken, statt Milch. Aber ohne Kaffee geht es für mich einfach nicht. Also Latte Macciato. (Hatte kurz mal wieder SiS-Gedanken, aber das geht so nicht. Ich schaffe auch die fünf Stunden momentan nicht.)

Den neuen Latte einsortiert, damit ich morgen nicht mehr suchen muss.

Modisch, so silber. Ausspülen und ab ins Bett!

„‚allo!“

Das ist das Lieblingswort vom kleinen Wolf, wenn wir unterwegs sind. Manchmal mit richtigem „H“ vorneweg, meistens aber leicht französisch „‚allo!“ Wenn wir unterwegs sind, wird so gut wie jede Person begrüßt. Egal welches Alter, welches Geschlecht, welche Nationalität. Weil unsere Kinder das noch gar nicht differenzieren – warum fangen wir damit eigentlich an?

Im Urlaub antworteten viele Dänen und fragten dann immer auf Dänisch ein paar Sachen. Ich bin so mit einigen auf Englisch ins Gespräch gekommen. Als Tagesausflug waren wir vor ein paar Wochen in Bremen. Dort hat er bei Primark alle Kunden begrüßt – und bekam viele verschiedene Sprachen zu hören.

Egal wie griesgrämig und eilig jemand uns entgegen kam, nach dem „‚allo!“ vom Wolf haben 99% der Menschen gelächelt. Das ist so schön zu sehen, wie ein kleines Wort einen Menschen verändern kann.

(Oh, wehe jemand sagt dann mehr als „Hallo!“ zurück… Dann wird sich in den Wagen gekuschelt und so getan, als ob man überhaupt gar nichts gesagt hat.)

22 Monate kleiner Wolf.

Arztbesuche: Kein Arzt, aber ich muss unbedingt einen Termin für die nächste Vorsorgeuntersuchung machen.

Tagsüber: Dank der Baustelle vor unserer Tür sind wir jetzt immer schon um viertel vor sieben wach. Mehr Zeit zum Kuscheln und spielen – aber der Weg zum Auto ist auch deutlich länger. Ich parke zwei Straßen weiter und da gibt es immer so viele Bagger zu sehen, das dauert.

In den Nächten: Im Urlaub hast du auch mal wieder eine ganze Nacht in deinem Bett geschlafen. Allerdings drücken die Backenzähne auch noch ordentlich. Halb durch sind die Unteren immerhin.

Essen: Nudeln und Knoblauchsoße. Das kannst du futtern wie nichts. Inzwischen isst du auch im Kindergarten voll mit – endlich. Am Wochenende wollte ich dir eine selbstgepulte Krabbe geben – das war nicht so deins.

Unterwegs: Wir laufen noch immer viel mit dir im Kinderwagen. Gerade am Wochenende, wenn es Mittagsschlafzeit ist. Allerdings sind sowohl Buggy als auch Kinderwagen langsam etwas zu kurz… Aber jetzt noch etwas Neues kaufen?

Gelernt: Du sprichst immer mehr. „Ab-e-ditz“ – Ab ins Bett! „Au zu..“ – Augen zu. „Mi-kom?“ – Mitkommen?

Familie: Du hast jetzt nur noch einen Uropa. Weswegen es umso wichtiger ist, dass wir deine Uroma häufig besuchen und sie ablenken. 21 Monate konnte dein Opa Echich zuschauen, wie du gewachsen bist und hat mit dir Blödsinn gemacht. Das war so schön <3

Kleiderkiste: 92, 98. Kommt drauf an, wie die Klamotten ausfallen. Bei den Windeln hab ich die Gladbaby in L aussortiert, die waren zu klein. Die Pockets sind auch teilweise auf der letzten Einstellung.

Wir mit dir: Wir waren nur eine Woche in Dänemark, dafür haben wir die Zeit so gut es ging genossen. Am Strand spielen mochtest du auf jeden Fall sehr. Im Garten Ball spielen, lange aufbleiben, Softeis probieren… Eigentlich solltest du inzwischen auch schon mal bei Oma und Opa geschlafen haben, aber das passte noch nicht. Mitte September sind wir zu einer silbernen Hochzeit eingeladen, da wollte wir eigentlich ohne dich hin…

Du wirst so schnell groß, kleiner Wolf. <3

12 von 12 im August 2016.

M’era Luna-Anreisetag! Mehr Bildergeschichten gibt es hier bei Caro. 


Komisch, ohne Wolf an meiner Seite aufzuwachen. 


Die restlichen Dinge ins Auto geworfen. 


Zwischenstopp bei Milka. 


Die Kuh ist eine Pokemon-Arena. 


Zelt aufgebaut. Pause. 


Voll true. 


Snarf ist auch mit. 


Flauschi sowieso. 


Umgezogen. 

Sackgasse oder Glücksrad?


Erstmal zu den Lesungen. Luci van Org und Christian von Aster waren großartig. 


Es ist so schön hier. Wie nach Hause kommen. Nur der Liebste fehlt.