12 von 12 im Juni 2016. 

12 Bilder über den Tag verteilt. Mehr Alltagseinblicke gibt es hier bei Caro. 

Vor einem Monat sind wir nach Leipzig gefahren – in einem Monat habe ich Geburtstag. Die Zeit rennt mal wieder. 


Tatsächlich bis acht geschlafen – endlich mal wieder. Bis viertel vor neun haben wir dann noch gekuschelt. 


Frühstück! Bagel mit Hummus, Tomatenbutter und Lyoner. Der Wolf bekam Joghurt und Quetschie. (Und hat mir die Wurst vom Brot geklaut.)


Eigentlich wollte ich für einen Kollegen unsere UV-Anzüge vom letzten Jahr suchen – die waren aber noch in der Schwimmtasche. Dafür die letzten Umstandskleider und die Still-BHs, die sich nicht vollkommen auflösten, in einen Karton gepackt. 


Während der Wolf mit seinem Papa und der Vulkan gespielt hat, habe ich die Waschmaschine befüllt und aufgeräumt. 


Super niedliche Ministempel kamen letzte Woche an – den Dawandagutschein hatte ich hier fast drei Jahre liegen. So tolle Verpackung!


Nach dem Mittagessen schlief ser Wolf und wir spielten Lego Dimensions. Yeah!


Doch noch Augen gemalt und Haare gebändigt. 


Besuch bei meiner Oma und meinem Opa. 


Abendessen für den Wolf. Momentan ist Brei wieder ganz ok. 


Eigentlich ziemlich hübsch, aber zu eng. Dafür eine neue Yogahose. Auch von Tchibo, selbe Größe, selbe Passform. Tja. 


Schon eingeschlafen, weinte der Wolf wieder sehr. Die Backenzähne drücken wohl. Nach einer Runde Schmerzsaft, kuscheln mit Papa und mir schlief er ein. 


Abendessen für uns! 

Abgestillt.

Schluss, aus, vorbei.

Lange habe ich gestillt – ziemlich genau 18 Monate. Das war eine wundervolle Zeit mit viel kuscheln, Nähe und Geborgengenheit. Ich schrieb in den letzten Monatsberichten schon, dass ich immer weniger stillte. Das ging teilweise von mir, teilweise vom Wolf aus. Ab einem bestimmten Punkt wollte ich auch nicht mehr. Er kratzte, biss und kasperte nur noch rum. Nachts war es zwar für mich ziemlich bequem, aber dafür hat sich jetzt auch eine andere Lösung gefunden.

Einige Zeit stillte ich den Kleinen nur noch im Bett. Das erste, was wegfiel, war das Stillen morgens. Eine kleine Kuscheleinheit reichte. Abends ließ er sich immer häufiger von seinem Papa ins Bett bringen und irgendwann wollte ich das auch. Neben ihm sitzen, zuschauen wie seine Augen zufallen und dann rausschleichen. Ein paar Tage fand er das zwar nicht so toll und beschwerte sich durch Ziehen an meinem Shirt oder wütendes Gebrüll. Zwei Minuten später war es dann auch okay, ihm den Rücken zu kraulen. So klappt das Einschlafen jetzt auch. (Er schläft seit er nicht mehr stillt deutlich besser…)

Natürlich war das recht plötzliche Abstillen teilweise ganz schön schmerzhaft – drei Wochen musste ich immer wieder kleine harte Stellen etwas ausstreichen und massieren. Richtigen fiesen Milchstau oder gar Entzündung hatte ich zum Glück nicht. Inzwischen ist die Milch komplett weg und ich kann so einige der alten BHs wieder tragen – sofern sie ohne Push-Up sind. Die sind jetzt zu klein.

Es war eine schöne Stillzeit und ich bin wirklich froh, dass ich keine Flaschen zubereiten musste. Er isst zwar noch recht wenig und nur ausgesuchte Dinge, aber satt wird er zum Glück.

Kleiner Wolf, auch wenn ich dadurch nie lange weg bleiben konnte – ich habe dich sehr gerne gestillt.

19 Monate kleiner Wolf.

Es ist so viel passiert, die letzten Wochen, da fehlt etwas die Zeit zum Bloggen. 


Arztbesuche: Gerade diese Woche waren wir los – Virusinfekt mit drei Tagen 40°C Fieber. 

Tagsüber: Du weißt genau, was du willst und wo du hin möchtest. Im Kindergarten seid ihr bei trockenem Wetter viel draußen und dich dann mit nach Hause zu bekommen, ist gar nicht so einfach. 
In den Nächten: Wenn du gesund bist, schläfst du inzwischen fast durch. Meist wachst du nachts 1-2x auf und weil ich etwas brauche, um auch aufzuwachen, läufst du mir entgegen, um bei uns im Bett den Rest der Nacht zu verbringen. 
Stillen/Beikost: Abgestillt. Dazu schreibe ich noch mal gesondert etwas. Du probierst viel, magst aber nach wie vor am Liebsten Joghurt, Pudding und Käsebrot. Quetschies kannst du jetzt ohne Sauerei alleine essen. Yeah!
Unterwegs: 6 Stunden Autofahrt? Solange wir Pause machen und picknicken, ist das kein Problem. Tram fahren? Super. Es ist ein Traum, dass du überall so gerne mit uns bist. 
Gelernt: Wieder ein paar Worte mehr und du trittst jetzt den Ball. Noch mit beiden Füßen gleich oft. Manchmal klappt das mit dem Pusten bei den Seifenblasen auch schon. 
Familie: Erst das WGT mit unserer schwarzen Familie, dann zwei weitere Familienfeiern – und du voller Freude. Wer dich anlächelt, ist gut – wer mit dir spielt, ist dein Freund. Sechs Mädels in Schacht halten? Läuft. 
Kleiderkiste: Du bist ein bisschen gewachsen und hast in den Fiebertagen nicht viel gegessen – sofort sitzen die Klamotten wieder luftiger, die ich eigentlich aussortieren wollte. 
Wir mit dir: Seit du besser schläfst, haben wir wieder mehr Zeit für uns. Das macht den ganzen Tagesablauf deutlich entspannter. Ich hatte einige Male Tränen in den Augen die letzten Wochen – es ist einfach so schön mit dir. 

<3

12 von 12 im Mai 2016. 

Gestern war der 12. – also wieder mal 12 Fotos den Tag über gemacht und jetzt verbloggt. Mehr Bilder gibt’s hier bei Caro von Draußen nur Kännchen. 

Anreisetag zum WGT nach Leipzig. 


Der Wecker ging um 6 Uhr – uff. 


Lunchboxen fertig machen und Kaffee trinken. 


Der Liebste beschäftigt den Wolf. 


Los geht’s!


Erste Pause mit Eis. 


Und Spielplatz. 

Noch 50 km… 450 km schon geschafft. 

Hotel bezogen. 


Spaziergang in die Stadt. 


Eröffnungsveranstaltung im Belantis. 


Eine Stunde haben wir angestanden – direkt vor uns wurde die Bahn geschlossen – fürs Feuerwerk. Organisation war sehr schlecht. 


Aber das Feuerwerk war wirklich sehr schön!

18 Monate kleiner Wolf.


Ein ganzes und ein halbes Jahr bist du jetzt. Gefühlt fliegt die Zeit nur so davon.

Arztbesuche: Wir haben es tatsächlich endlich zum Impfen geschafft. Du warst sonst immer freitags richtig erkältet – den Rest der Woche passt das Impfen zeitlich nie. Aber jetzt bist du durchgeimpft. Für die nächsten fünf Jahre.

Tagsüber: Kindergarten ist super. Du kannst alle Namen den anderen Kinder und manchmal verstehen wir auch, wen du gerade meinst. Lange mit einer Sache magst du dich dort nicht beschäftigen, du bist lieber unterwegs und schaust überall, was die anderen machen.

In den Nächten: Hier verändert sich gerade sehr viel. Du schläfst meistens ohne Stillen ein und lässt dich auch immer häufiger nur durch unsere Anwesenheit beruhigen. Rücken kraulen oder Hinterkopf streicheln reicht vollkommen. Es ist so viel angenehmer, dich so zu Bett zu bringen. Wenn dir langsam die Augen zu fallen, bin ich immer noch ein bisschen mehr voller Glücksgefühle. 

Stillen/Beikost: Langsam wird das Stillen reduziert – weil ich nicht mehr möchte. Du zerkratzt mich total und kannst deine Hände nicht bei dir behalten – also wird das jetzt weniger. Ein guter Esser bist du noch immer nicht. Dein Brot isst du inzwischen – nicht auf, aber mehr als noch vor ein paar Wochen. Knabberenten liebst du!

Unterwegs: Wie schnell du inzwischen laufen kannst! Wenn wir mit dem Kinderwagen unterwegs sind und ich dich rausnehmen, möchtest du da nicht mehr rein… Wenn du dann wenigstens an der Hand laufen würdest, könnte das funktionieren. Machst du aber nur in den seltensten Fällen.

Gelernt: Deine Feinmotorik wird immer besser und du bekommst inzwischen die Duplosteine so aufeinander, wie es auch dein Plan war. Lernen musstest du aber auch, dass es nicht immer Pudding gibt, wenn der Kühlschrank auf geht!

Familie: Deine Tante war mal wieder da. Bei ihr hast du inzwischen fast keine Auftauzeit mehr. Geht sofort los mit dem Blödsinn. Sie freut sich schon sehr auf den Sommerurlaub in Dänemark mit dir.

Kleiderkiste: Ein paar 86er Hosen sind jetzt auch schon aus der Kommode raus, da passte der Stoffwindelhintern nicht mehr hinein.

Wir mit dir: Je mehr du mit uns kommunizierst, desto einfach wird es für uns. Natürlich bockst du jetzt ab und an auch ordentlich, aber ich würde mir auch Sorgen machen, wenn das nicht so wäre. Es ist wirklich schön, so als Familie unterwegs zu sein.

<3