3 Tage Holland.

Wie schon in den Glücksmomenten angekündigt, ein paar Worte und Bilder zu unserem Kurzurlaub. 

Dank Überstunden hatte mein Mann schon Donnerstag frei und wir konnten in Ruhe für unseren Tripp packen. Ich war ordentlich aufgeregt, schließlich war das unser erster längerer Tripp mit dem Wolf ins Ausland. Auch haben wir erst ein Mal eine Strecke länger als 160 km mit ihm gefahren. Aber es hat einfach großartig geklappt. 

Freitag bin ich dann früh aufgestanden und meine Männer haben noch etwas im Bett gekuschelt. Die Lunchboxen wurden fertig gemacht und die letzten Dinge gepackt. Schnell angezogen und alles ins Auto gebracht. Wir sind tatsächlich um kurz nach sieben los. 

Erste Station war Hamburg Stellingen. Dort haben wir noch eine Herzfeundin eingepackt und kurz den Wolf gestillt. Ab auf die Autobahn und zum zweiten Stopp: Bremen Waterfront. Wir waren ein bisschen bummeln und haben unter anderem bei Primark und Xenos was gekauft. Der Liebste hatte den Wolf im Tuch und war begeistert, wie bequem das ist. Mittagessen gab es bei WonderWaffel – für mich eine süße Waffel, für die anderen beiden herzhaft. Das war sehr lecker!

 

Die nächste Etappe stand an und wir fuhren mit zwei Stillstopps durch bis Montfoort. Ein bezauberndes Örtchen.  Dank der wunderbaren Begleitung auf der Rückbank, hat der kleine Wolf sehr viel Spaß gehabt. Wir checkten im Hotel ein und bummelten dann noch ein wenig durch den Ort. Es war inzwischen 21 Uhr – der Wolf war aber nicht müde sondern schaute interessiert aus der Emei. 

  
Es war wunderbar warm und wir haben dann an dem kleinen Kanal Pommes mit weltbester Erdnusssoße gegessen. Nomnomnom! 

 
Geschlafen haben wir dann ziemlich gut, auch wenn die Betten sehr weich waren. Samstag sind der kleine Wolf und ich dann noch durch die Stadt bis zum Supermarkt. Es war ziemlich voll und ich hatte nur eine Stofftasche mit, also hab ich mich zurückgehalten. Vlå ist eines meiner Lieblings-Holland-Dinge und ich hätte gerne mehr als eine Sorte probiert. (Ich dachte, wir hätten keinen Kühlschrank im Zimmer…) Gekauft habe ich noch Piraten-Streusel! Danach bin ich noch im Hema gewesen. Hach, da hätte ich ja noch mehr kaufen können. Die Kuchen sahen auch sehr lecker aus. 

  
Zurück im Hotelzimmer gab es erstmal Vlå aus neuen Schüsseln. Meine Beute schnell fotografiert – bevor der Wolf wieder dran war. 

  
Eine Runde den Wolf in den Schlaf gestillt und hübsch gemacht. Schließlich hatten wir einen anderen Grund, warum wir dort waren: das Elfia! Es Waren zehn Minuten mit dem Auto und schon waren wir da. Auf dem Parkplatz liefen allerhand interessante Gestalten – aus Filmen, Serien, Spiel oder Phantasie. Am Eingang Bändchen bekommen und ins Getümmel gestürzt. Das Gelände war ein Traum! Das Wetter ging so. Zwischendurch hat es ziemlich geregnet, aber gegen Abend kam sogar die Sonne durch. Wir machten eine große Runde und probierten leckere Sachen. Der Wolf war lieber in der Trage als im Kinderwagen. Er trug seinen Fledermausanzug und bekam sehr viele Kommentare. Leider fast alle auf Niederländisch… Der Abschluss des Tages war Abney Park. Die Hälfte des Konzertes haben wir noch geschaut, dann sind wir zurück ins Hotel. 

  

Am nächsten Tag mussten wir um 11 aus dem Hotel sein. Haben wir auch gerade so geschafft. Im Ort war abends eine Tanzveranstaltung, weswegen ich weit weg parken musste. Morgens war dann irgendwas in der Kirche, weswegen es noch voller war, zum Glück konnte ich vor der Tür parken. Los ging es zum zweiten Tag. Jetzt wussten wir ja, was auf uns zukommt. Der Kinderwagen blieb im Auto und wir packten unsere Sachen etwas um. 

  

Der Wolf kam erstmal beim Liebsten in die Emei. Später hab ich ihn dann getragen. An der Info fragte ich noch nach einer Wickelmöglichkeit, weil wir am Tag vorher schnell auf einem Tisch gewickelt hatten, es aber an dem Tag viel kälter war. Tja nun. Gab es nicht. Wir liefen dann noch mal in Ruhe über das Gelände, ein paar Bereiche hatten wir Samstag ausgelassen. So viele Eindrücke! Es gab sogar ein Feld, auf dem Quidditch gespielt wurde!

  
Gegen 17 Uhr schlenderten wir dann Richtung Ausgang. Mit Parkticket holen, wickeln und stillen sind wir gegen 18 Uhr los. Ein Stillstopp und eine lange Pause beim Rastplatz Dammer Berge, wo die anderen dann auch noch zu uns stießen, verlängerten die Fahrt noch etwas. Aber die letzten drei Stunden konnten wir in einem Rutsch durchfahren. 

Unser kleiner Reisewolf hat das alles prima mitgemacht. Jetzt habe ich auch absolut keine Bedenken mehr wegen der Reise nach Leipzig. 

Holland war echt schön – vielleicht bleiben wir nächstes Jahr noch einen Tag länger. Es ist ein sehr entspanntes Land, das nur aus Fahrrädern besteht. Also gefühlt. Bisschen wie Dänemark – auch die Sprache klingt ähnlich. 

Noch 150 Tage…

… bis Dänemark!

dkk

Dänemark <3

Dort möchte ich: Sandburgen bauen, Drachen steigen lassen, im Meer baden, Kubb spielen, barfuß durch den Sand spazieren, Gleitschirmflieger bestaunen, lesen, Musik hören, Spiele spielen, kochen, Kaffee auf der Terrasse trinken, in Løkken die Fischboote anschauen, dort in die Bolcheriet gehen und beim Bonbons machen zuschauen, Spareribs grillen, bei Bilka einkaufen, mit meinem Mann kuscheln, Fotos machen, Eis essen, Sonnenuntergänge bestaunen, Sonnencreme-Finger haben, Schokoboller genießen, Ofenkartoffeln machen, das Meer den ganzen Tag rauschen hören, ausgiebig frühstücken, mit Kronen bezahlen, richtige dänische Schaumküsse essen, Nintendo DS gegeben meine Schwester + meinen Vater + meinen Mann spielen, draußen essen, im Kuschelpulli früh den Sonnenaufgang betrachten, lange schlafen, lange aufbleiben, die Zeit genießen <3