Heimatlos.

Wir sind letzte Woche umgezogen. Zusammen gezogen. Endlich. Aber angekommen bin ich noch nicht. Ganz im Gegenteil. Das ist noch kein Zuhause. Und mein altes Zimmer ist es auch nicht mehr. Ich bin quasi heimatlos. Jedenfalls mein Herz. Und das kommt momentan so gar nicht damit klar. Ich breche einfach so in Tränen aus, auch wenn alles die Minute vorher noch wunderbar war. Ich kann es nicht erklären und verunsichere den Liebsten damit ziemlich. Ich möchte das nicht. Möchte mich freuen, dass wir endlich zusammen wohnen. Jeden Abend aneinander gekuschelt einschlafen. Zusammen kochen. Alles zusammen.

Wir haben jetzt einen Schritt weiter geschafft, wenn man es so nennen will. Der Umzug war sehr anstrengend – wir haben ja auch im Grunde alles nur zu zweit gemacht. Aber wir haben es geschafft und richten jetzt unser Traumschloss ein. Eigentlich möchte ich nur noch einmal umziehen – in ein Haus dann. Aber ob das wirklich klappt? Eher sehr unwahrscheinlich. Mit einem Baby wäre diese Wohnung jedenfalls zu klein. Die Anfangsphase würde vielleicht noch gehen, aber das Bastelzimmer wäre mit Bett und Schrank voll. Eine Wickelkommode hätte schon keinen Platz mehr. Abgesehen davon ist das Bad unten und ich möchte die Treppe nicht nachs mehrmals hoch und runter…

Eine Neuigkeit gibt es noch: Ich darf in zwei Wochen für fünf Tage in eine andere Abteilung. Wenn ich da arbeiten kann und die Aufgaben zu mir passen, unterschreibe ich danach einen weiteren Vertrag, bis Januar 2014. Mal abwarten, wie es dort ist.

Das halbe Jahr ging jetzt so schnell vorbei, da darf der nächste Schritt bitte auch kommen. Ohne Katastrophen, bitte.

2 Gedanken zu „Heimatlos.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.