Kita – Woche 1.

Montag haben wir mit der Eingewöhnung begonnen. Wir sind die ganze Woche über zwischen 8:15 Uhr und 8:45 Uhr dort gewesen. Die anderen Kinder trudeln um die Zeit auch ein. Manche früher, manche später. Bis 9:00 Uhr sollen die Kinder eigentlich da sein – in der Krippe sehen die Erzieher das aber nicht so eng, wenn es mal später wird. Nur kranke Kinder sollten bis dann gemeldet sein. 

10 Kinder sind in der lila Gruppe, 8 jetzt neu. Davon vier Krabbelkinder. Der kleine Wolf ist der Jüngste. Die anderen können zumindest zum Frühstück schon selber essen – ich denke in 2-3 Wochen schafft das unser Sohn auch. Er schaut sich wahnsinnig viel von den anderen Kindern ab und übt in einer Tour zu stehen und auch ein paar Schritte zur Seite zu machen. 

Gegen halb zehn wird gefrühstückt. Ich füttere den Wolf mit Obstmus, gebe ihm davor aber noch Gurke oder Zwieback. Mal hat er mehr, mal weniger Hunger. Er schaut den anderen Kindern beim Essen gespannt zu. Vielleicht ist auch Joghurt bald was für Ihr, mal sehen. 

Nach dem Frühstück ist Wickelrunde. Wenn es raus gehen soll, wird auch gleich eingecremt. So sehr der kleine Wolf sich anstellt, wenn ich ihn mit Sonnencreme eincremen will, hätte ich nicht erwartet, dass die Erzieherin das einfach so darf. 

Wir waren an vier Tagen draußen auf dem Spielplatz der zwei Krippengruppen. Die Kinder in der anderen Gruppe sind alle etwas größer – wenn die raus kommen, wird es trubelig. Eine Matschose in 80 muss ich noch besorgen. Die in 74 ist jetzt genau passend und die andere ist 86/92 – etwas groß. 

Gegen elf brauchte der Wolf an drei Tagen ein bisschen Kuschelzeit mit Stillen. Danach wurde aber weiter getobt. Schlafen müssen schließlich nur die, die schon größer sind. Hihi. Wahrscheinlich werden wir noch einen Buggy dort lassen, dadrin schläft er inzwischen immer mal wieder ein. 

Um zwölf gibt es Mittagessen. Im Flur hängt der Wochenplan und man kann immer morgens Bescheid sagen, ob das Kind dort mitessen möchte. Abgerechnet wird das am Ende des Monats. Ein Essen kostet 2,60€. Es ist genauso okay, wenn die Kinder mittags Gläschen essen oder etwas anderes, was die Eltern mitgegeben haben. Die Lösung finde ich sehr schön. 

  
Wir haben letzte Woche auch schon kurze Trennungen gehabt. 0 – 5 – 15 – 35 – 45 Minuten. Der Wolf hat immer kurz geschaut, aber dann war’s auch schon okay für ihn. Er lässt sich von seiner Bezugserzieherin trösten, krabbelt zu ihr, wenn er auf den Arm möchte. Natürlich wird etwas gemeckert, wenn ich wieder im Sichtfeld bin. Kurz auf den Arm – weiter spielen. 

Bisher sind wir 1x bis zum Mittag geblieben und sonst kurz vorher los. Zuhause ist der Wolf dann sofort eingeschlafen. Zwei bis drei Stunden Mittagsschlaf sind normal. Dafür ist er dann abends wieder länger wach – mal sehen, wie sich das so entwickelt. 

Es ist unglaublich schön, den Wolf mit den anderen Kindern zu sehen. Was er lernt, was er beobachtet. Die Kita hat ingesamt 120 Kinder in fünf Gruppen und es gibt ein Elterncafe – Donnerstag ist dort Frühstück für alle neuen Eltern. Ich mag es dort sehr und bin unglaublich froh, den Platz bekommen zu haben. 

Auf geht’s in Woche 2. 

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