Kopf? Aus.

Manchmal wäre das echt schön. Ein kleiner Knopf, der die Gedanken langsamer macht und den Strudel aus Fragen und Grübeleien entwirren kann. 

Immer schneller drehen sich die kleinen Biester in meinem Kopf. Darunter sind auch viele Punkte, die uns erst in ein paar Jahren treffen. Oder Dinge, auf die ich absolut null Einfluss habe. Aber der Kreisel im Hirn hört einfach nicht auf. 

Woran merkt man, ob man 1-, 2- oder 3-Kind-Mama sein möchte? Wie machen wir das nach den drei Jahren Elternzeit? Bekomme ich das überhaupt hin mit der Arbeit? Bauen oder kaufen? 1-2 Kinder sind händelbar, was müsste außer einem größeren Auto bei Kind 3 anders? Möchte ich überhaupt ein zweites Kind? Wird das Geld reichen? Können wir unseren Kindern die Eltern sein, die sie sich wünschen? Wie oft werden wir noch anecken? Geht beim nächsten Mal wieder alles gut? Es wird anstrengend – aber das ist es jetzt auch. Wann? Keine Lust auf das Zittern wegen der Betreuung. Wie reagiert der kleine Wolf? Erst Haus, dann weiter Familie planen. Ist das überhaupt planbar? Schläft der Wolf auch mal ohne mich? Wer macht den Haushalt? Klappt es dann auch? Was für ein Altersabstand ist ok? 

Dinge zerdenken – darin bin ich prima. Egal was passieren wird, mit meinem zauberhaften Mann an meiner Seite werden wir alles schaffen. 

Tausend Gedanken. Vermutlich passiert es irgendwann einfach und dann bin ich schwanger mit Zwillingen und alle Gedanken waren unnötig – das wäre Schicksal. 


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