20 Monate kleiner Wolf.

In vier Monaten wirst du schon zwei, kleiner Wolf. Haben wir uns nicht gestern erst so sehr gewünscht, dass du dich auf den Weg machst?

 

Arztbesuche: Wir haben dann auch den ersten Krankenhausaufenthalt hinter uns. Du hast dir den Kopf gestoßen und gespuckt. 3x im Abstand von 15 Minuten – dann war der Spuk wieder vorbei. Im Krankenhaus hast du alle Schwestern und Ärzte verzaubert – alle waren sich aber auch einig, dass dir nichts fehlt und so konnten wir schon am nächsten Morgen wieder nach Hause.

Tagsüber: Du freust dich morgens auf den Kindergarten und musst unbedingt deine Tasche selber tragen. Dort angekommen holst du dir einen Teller, setzt dich an den Tisch und frühstückst. Ich bin vollkommen abgemeldet. Wenn ich dich nachmittags bei Oma abhole, habt ihr meist das ganze Wohnzimmer in ein Spielzimmer verwandelt. Oder du gießt draußen die Blumen. Mit Wasser spielst du sehr gerne – wenn wir dann auch die Waterplay-Bahn bei uns draußen nutzen könnten, wäre es echt schön.

In den Nächten: Einschlafen geht, aber meist wachst du nach 1-2 Stunden untröstlich auf. Dafür mit beiden Händen im Mund. Seufz.

Essen: So richtig gerne isst du nur Joghurt, Pudding, Schokolade oder Quetschie. Du probierst immer wieder bei uns großen und manchmal magst du 2-3 Gabeln, dann ist auch wieder Schluss.

Unterwegs: Selber laufen ist ja so viel toller als der Kinderwagen… Aber manchmal muss das halt doch sein.

Gelernt: Bälle werfen, treten… Super! Balancieren auf Bierzeltgarnituren ist auch klasse. Außerdem kannst du bei immer mehr Nerfs die Darts richtig einstecken.

Familie: Diesen Monat waren wir viel unter uns. Das war auch ganz gut. Dafür hast du ein Wochenende sehr viel mit deiner Cousine und deinem Cousin gespielt. Du liebst die Beiden.

Kleiderkiste: Die 86er Shirts sind aussortiert, ein paar 98 T-Shirts in den Schrank gewandert. Es gab noch eine neue kurze Checkerhose. Deine Schuhe waren Größe 20 – die Sandalen sind jetzt 22. Na, die Schuhe werden wohl nicht mehr lange passen.

Wir mit dir: Letzten Monat war ich so froh, dass du wieder besser schläfst – hätte ich das mal nicht geschrieben. Momentan ist es immer wieder sehr anstrengend mit dir – weil wir uns nicht verständigen können. Du möchtest etwas, kannst es nicht formulieren und schreist, weinst, brüllst. Unser neuester Plan ist, dir so viele Fragen zu stellen, dass wir irgendwann rausfinden können, was los ist. Oder du wieder einschläfst. Wir wünschen uns sehr, dass du dich bald besser ausdrücken kannst. Wir wollen dich doch gerne verstehen!

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