Vollzeit.

Seit über einem Jahr arbeiten der Mann und ich Vollzeit. Eigentlich war das übergangsweise geplant, weil sein Arbeitsvertrag nur bis 31.12.2016 ging. Damit wir dann etwas mehr Spielraum haben, was die Finanzen angeht. Vertrag wurde erstmal verlängert, aber es klappte so gut, ich wollte nicht zurück zur Teilzeit. Mir ging und geht es jetzt wesentlich besser als vorher. Ich hoffe, wir können das auch weiter irgendwie nächsten Jahr hinbekommen. Das dritte Jahr Elternzeit für den Wolf habe ich mir erstmal aufgespart, wer weiß wann ich das noch brauche. Wenn ich noch mal Teilzeit arbeite, würde ich meine Stunden anders verteilen.

Momentan bringt der Liebste den Wolf morgens in die Krippe in die Frühbetreuung. Um 7 Uhr geht es für den Wolf los. Da bin ich meistens schon fast eine Stunde bei der Arbeit. Durch meine Gleitzeit kann ich recht flexibel anfangen. Ab 6 Uhr zählt die Uhr. Das nutze ich sehr gerne. Die Straßen sind noch frei, es gibt einen Parkplatz nicht ganz so weit weg und ich kann in Ruhe ankommen. Mein Fahrtweg hat sich jetzt von 25 auf 35 Minuten erhört, da bis Ende 2018 eine Hauptstraße saniert wird. Mit Verkehr wird das schnell auch mal 40-45 Minuten. Der Mann ist gegen 7:30 Uhr bei der Arbeit, nutzt diese 30 Minuten zum Überstundenabbau – sofern er wirklich pünktlich um 16 Uhr geht, was auch nicht immer der Fall ist. Der Wolf wird bis 14 Uhr in der Krippe betreut und wird von Montag bis Donnerstag von meiner Mutter abgeholt. Am Freitag arbeite ich nur bis 12 Uhr, der Mann bis 13 Uhr – also holen wir den Wolf zusammen ab.

Mein Jahr Teilzeit arbeitete ich 28 Stunden, verteilt auf vier Tage. Der Wolf ging ab 8 Uhr in die Krippe. Somit war ich meistens gegen 8:40 Uhr sehr abgehetzt bei der Arbeit und musste bis 16:10 Uhr bleiben. Zeit für Überstundenaufbau? Nicht möglich. Dafür dann ein schlechtes Gewissen, wenn ich erst gegen 17 Uhr meinen Sohn abholen konnte. Eingekauft wurde abends um 20 Uhr, gekocht? Sehr selten. Alles nur gehetzt, schnell schnell. Kaum Zeit unter der Woche.

Seit der Vollzeit ist das anders. Ich bin viel entspannter, kann auch früher gehen, wenn es nötig ist – Stunden bekomme ich jetzt locker zusammen. Meist gehe ich um 15:30 Uhr, kaufe auf dem Rückweg ein und genieße die Zeit mit dem Wolf. Habe wieder Spaß am Kochen, fahre regelmäßig zum Sport. Konzentriere mich mehr auf mich. Bin eine entspanntere Mutter für meinen Sohn. Nur durch ~45 Minuten mehr Zeit am Abend! Seit er manchmal in seinem Bett durchschläft, fehlt er mir morgens sehr. Da hüpft mein Herz, wenn ich ihn erzählen höre, bevor ich zur Arbeit fahre. Ich schaue kurz in sein Zimmer, wenn das Licht brennt und sollte er wach sein, wird schnell gekuschelt. Die fünf Minuten habe ich auch noch.

Freitags frei zu haben war echt toll, aber sollte ich erneut Teilzeit beantragen, würde ich lieber 45-60 Minuten weniger pro Tag machen und freitags arbeiten. Einfach um genug Puffer zu haben, nicht hetzen zu müssen. (Bei Teilzeit in Elternzeit ist das Maximum 30 Stunden – dann müsste ich natürlich rechnen, wie das passt.)

12 von 12 im Juni 2017.

Unfassbar, dass das mit der alten Wohnung jetzt schon einen Monat her ist. Mehr Fotos vom Tag gestern hier bei Caro.


Der Wolf hatte gestern den ganzen Tag Fieber, mir ging es auch nicht gut – da hatte ich meine Wecker schon später gestellt.

Wazifubo. An dem Tisch habe ich schon gemalt als ich klein war.


Nach der Arzt-Apotheken-Tour erstmal Frühstück. Antibiotika haben wir bekommen.


Gespielt, Wäsche sortiert… Zeit für Mittagessen. Ich hab kurz gedacht, Buchstabennudeln wären eine gute Idee.


Der Wolf macht Mittagsschlaf, ich lese ein bisschen im Internet & schaue Good Wife.


Im Kinderzimmer wird geweint. Der Wolf weiß gar nicht so richtig was er will und schläft dann noch eine halbe Stunde auf meinem Arm. Dann strahlt er mich an: „Mama! Hab ausgeschlaft!“


Endlich wieder Windelwäsche! Durch den Umzug und den kaputten Waschmaschinenanschluss hatten wir erstmal Pause gemacht.


Wechselwäsche und Windeln für die Krippe.


Als der Wolf schlief, schnell noch bei meinen Eltern gewesen & zwei Teile eingekauft. Kaum wieder in der Wohnung, rief er nach mir. Zurück in den Schlaf gestreichelt.


Abendessen für mich! Plus Mittag für Morgen.


Fertig!


Der Liebste schaut einen Stream, ich wollte noch etwas Pokémon spielen, war aber doch zu müde…

12 von 12 im März 2017.

Ein ganzer Monat ohne neuen Blogeintrag. Dabei gäbe es so einiges, was aus meinem Kopf in diesen Blog sollte. Ich hoffe, ich komme da demnächst zu. Mehr Bilder vom 12. März gibt es hier bei Caro.

Kurz nach Mitternacht war ich im Bett, nach Konzert von Schrottgrenze in Hamburg. Keine Ahnung, wann der Wolf aufwacht, um halb neun spielte er jedenfalls frisch gewickelt im Kinderzimmer. Komplett umgezogen, weil die Windel nicht so hielt.

Gegen zehn erneutes Wickelintermezzo. Wir wickeln inzwischen auf seinem Bett. Der Wickeltisch ist letzte Woche verkauft worden.

Danach endlich Frühstück. Knack-und Back-Brötchen, die endlich mal gebacken werden mussten. Nur echt mit Räuberfingern.

Der Wolf wollte unbedingt einen Effy – also das Apfelmark-Glas ausgeleert. Sonst bekomme ich das Befüllen auch schon fast ohne Sauerei hin. Sofern der Wolf nicht helfen möchte. Die Flasche ist übrigens echt toll!

Küchenschränke sortiert, neu beschriftet und endlich die letzten Backmischungen entsorgt, die schon 1-2x mit umgezogen sind. Ich benutze einfach keine Backmischungen. Abgelaufen teilweise sogar schon 2014.

Weiter Vorbereitungsmaßnahme für den bevorstehenden Umzug: Silikonformen spülen und ordentlich einräumen. (Wo kommen die eigentlich alle her?)

Der Versuch, das Bett nach dem Windelunfall heute Nacht neu zu beziehen. Wölfe sind da wie Katzen…

Also eine Ablenkungshöhle gebaut. Meine Version war noch mit Wäscheklammern. So lange wie gestern hat der Wolf insgesamt nicht in dem Bettchen verbracht.

Unterwegs für den Mittagsschlaf. Mit Püppi im Arm.

Während er schlief habe ich endlich den Pulli für den Liebsten angefangen.

Meine Männer & das Meer. Schön war es.

Nach dem kleinen Ausflug gab es heißen Kakao, ich zauberte Kuchenmonster und das Abendessen. Reste vom Raclette vom Tag vorher. Als der Kleine schlief habe ich wirklich noch etwas genäht und bin dann in der Badewanne verschwunden. Das muss ich an dieser Wohnung noch ausnutzen.

12 von 12 im Januar 2017. 

Donnerstag, 12. Januar. Ein halber Monat ist schon wieder vorbei. Mehr Tageseinblicke gibt es wie immer hier bei Caro von Draußen nur Kännchen.


Wecker klingtelte um kurz nach fünf, erstmal Haare bändigen und mir ein Gesicht malen.


Der Wolf wurde vom Wecker mit wach und wuselte mir zwischen den Beinen. Er verlangte nach Musik, also das Sonos angeworfen. Kaffee für die Arbeit gemacht und rechts die Windeln noch in den Kinderwagen gelegt. Der Wolf knusperte währenddessen einen Schokoladen-Lolli und verabschiedete mich. Auf zur Arbeit.


Mittagessen – Donnerstag bestellen die Kollegen immer beim Chinesen. Mir sind die Portionen inzwischen zu groß, deswegen mache ich meistens nicht mehr mit. Aber ich hatte am Abend vorher auch chinesich gekocht. Sogar an meinen Pechkeks hatte ich gedacht – aber der Imbiss nicht an die Glückskekse. Tja. Dazu Magnesium-Brausetablette.


Nach dem Feierabend war ich schnelle einkaufen, habe den Mann und den Sohn abgeholt. Zuhause wurde etwas gespielt, Joghurt zu Abend gegessen und Abendprogramm gestartet. Zähne putzen, wickeln, umziehen. Windel und Klamotten für den nächsten Tag rauslegen. Der Wolf hat mich verabschiedet und mit seinem Papa noch ein Video geschaut.


Für mich heißt es jetzt immer am Dienstag und am Donnerstag: Sport! Drei Wochen musste ich wegen blödem Husten pausieren und mein Rücken tat so weh, wie lange nicht mehr. Aber schon nach Dienstag ging es wesentlich besser. Es ist allerdings echt schwer, einen Parkplatz zu bekommen. Auch braucht es der Wolf momentan, dass ich ihm im Bett ein zweites Mal gute Nacht sage. An der Abendgestaltung arbeiten wir also noch. Vielleicht fahre ich in Zukunft erst um sieben. Nach dem Sport war ich noch schnell bei Lidl und habe einer Freundin meines Vaters das Smartphone eingerichtet. Eigentlich versuche ich den IT-Support im Freundeskreis so weit es geht zu vermeiden – dann ist man immer dran. Aber bei ihr mache ich das gerne.


Abendessen, passend zum Sport und #healthyasfuck. Die Abendgestaltung muss noch optimiert werden und auch das Abendessen neu geplant. Ich werde irgendwie mehr vorkochen müssen, damit ich an Sporttagen abends nicht mehr in der Küche stehen muss. Aber neues Jahr, neue Abläufe. Das findet sich schon alles.

Tja. 12 von 12 und nur 6 Bilder. Aber ich möchte sie trotzdem posten. Weil ich so gerne auf die Monate zurück blicke.

12 von 12 im September 2016.

Wow, September schon. Eigentlich sogar schon halb vorbei. Irgendwie komme ich da nicht mehr so richtig mit. Bin im Juli stecken geblieben.

Ein ganz normaler Alltag bei uns. Mehr Bilder gibt es hier bei Caro von Draußen nur Kännchen.

Von einer Kreißsäge geweckt werden, die den Asphalt auf dem Bürgersteig zerschneidet. Wundervoll.

Den Wolf stört das aber nicht und so kann ich mir in Ruhe eine richtige Frisur machen. Ich werde immer schneller!

Irgendwann wird der Kleine auch wach und während ich seine Kleidung raussuche, kann er „Bagga!“ anschauen.

Weg zur Arbeit – insgesamt muss ich über vier Bahnübergänge (+1 mal Draisinen-Strecke, aber da färt nur immer Sommer jemand). Heute nur an einem warten.

[Arbeit]

Schnell noch den Einkauf hinter mich gebracht. Eigentlich wollte ich nur Caramel Macciato, Espresso und Alufolie kaufen. Nun.

Abendessen für mich. Ofengemüse mit Honig-Senf-Dipp und Hummus.

Zeit für neue Farbe. Weil ich vier neue Farben habe, einfach acht statt sechs Strähnchen abgeteilt.

Halb zehn, 20°C und ich hänge im Dunklen Wäsche draußen auf.

Die Brotdosen für den nächsten Tag gerichtet. Sohn, Mama, Papa.

Smelk – habe ich vor zwei Jahren schon mal morgens getrunken, statt Milch. Aber ohne Kaffee geht es für mich einfach nicht. Also Latte Macciato. (Hatte kurz mal wieder SiS-Gedanken, aber das geht so nicht. Ich schaffe auch die fünf Stunden momentan nicht.)

Den neuen Latte einsortiert, damit ich morgen nicht mehr suchen muss.

Modisch, so silber. Ausspülen und ab ins Bett!