27.


12 von 12 in der Geburtstagsedition habe ich wieder nicht geschafft – dafür bin ich einfach zu viel rumgewuselt. Es war ein schöner, aber auch sehr anstrengender Tag. Mit einem kleinen Teil der Familie. Was auch vollkommen reicht, schließlich habe ich gearbeitet und war erst um 16 Uhr bei meinen Eltern. Zum Glück hielt das Wetter und wir konnten draußen Kaffee trinken und grillen. Der Wolf hat sich an den Muffins und am Nudelsalat satt gegessen und sich hervorragend um die Bespaßung der Urgroßeltern gekümmert. Mein Opa wurde 86 und bekam ein Foto vom Wolf – hat sich sehr gefreut.

Mit 27 möchte ich:

+ auf dem Heider Marktfrieden Spaß haben

+ Urlaub in Dänemark machen

+ zum M’era Luna fahren

+ zu Konzerten von Covenant und Bosse

+ weiter bunte Haare haben

+ mit dem Wolf schwimmen gehen

+ mit dem Mann ein Wochenende alleine verbringen

+ Silvester mit Sekt anstoßen

+ Sommerrollen zaubern

+ mir etwas nähen – Rock oder Kleid

+ mehr Zeit draußen verbringen

+ ans Meer

 

Mit 26 wollte ich:

+ Urlaub in Dänemark und an der Mosel machen

Dänemark war schön, auch wenn es doch recht kalt war. An der Mosel waren wir wegen des Umzugs nicht.

+ wieder auf Mittelaltermärkten lagern

Leider nicht geschafft, auch wenn es geplant war. Zu viel Arbeit. Zu viel Familienkram. Aber es fehlt mir.

+ mit dem Liebsten schöne Dinge erleben

Oh, wir haben viele schöne Dinge gemacht. Waren bummeln, Feuerwerk schauen, in Leipzig…

+ eine Kindergarten-Mutti werden

Yes, I am. Wobei das jetzt nicht so Auswirkungen hat.

+ den Wolf bewundern, wie er wächst und wie er neue Dinge lernt

Jede Sekunde!

+ Zeit auf dem Spielplatz verbringen

Spielplätze sind noch gar nicht so interessant, findet der Wolf. Die Gärten von den Großeltern und Urgroßeltern umso mehr.

+ Herzmenschen um mich haben

Leider viel zu selten – aber wenn, dann tat es besonders gut!

+ meine Schwester besuchen

Haben wir im Dezember gemacht. Schön war es!

Taps, taps, taps.

Der kleine Wolf läuft jetzt. So richtig. Und wer läuft, braucht auch richtige Schuhe.

Wir waren am Wochenende bei den Schwiegereltern und ein bisschen im Fördepark bummeln. Bei Reno gabs es dann für den Wolf die ersten Schuhe. Die Verkäuferin war nicht so talentiert, also mussten Oma und ich die Schuhgröße des Kleinen ermitteln. Größe 20 ist es geworden. Zwei Paar Schuhe hat er anprobiert, das zweite Paar war es dann. Er hat sich die Schuhe auch schon selber aus dem Regal ausgesucht. (Was ich nicht verstehe: Warum produziert man Schuhe in so kleinen Größen, die furchtbar starr und hart sind?)


Es ist faszinierend, wie verschieden die Kinder laufen lernen. Der Wolf übte ja schon länger, kleine Strecken frei zu laufen. Montag vor zwei Wochen lief er beim Geburtstag seiner Uroma nur noch. Dienstag war er krank – kein einziger Schritt. Ab Mittwoch dann langsam wieder. Seitdem wird es jeden Tag mehr. Man braucht ihn auch nicht mehr daran zu erinnern, dass er laufen kann. Er macht es einfach. An der Hand von Erwachsenen laufen macht er nur, wenn er auch Lust dazu hat. Sein Kindergartenkumpel hat über Wochen nichts anderes gemacht – lies einfach nicht los und hat fast den ganzen Tag eine der Erzieherinnen in Beschlag genommen. So klein und schon so verschieden.

Lauf, kleiner Wolf, lauf – wir sind hier an deiner Seite.

12 von 12 im Juni 2015.

12 Fotos über den Tag verteilt, nach einer Idee von Caro

  
Die Nacht war um 05:00 Uhr vorbei, wie die letzten Tage auch. Der Wolf machte Party und ärgerte uns Eltern. Also Windelwechseltime. (Die erste Nacht mit Stoffwindel – hat geklappt!)

  
Kurz vor 7:00 Uhr ist der Liebste zur Arbeit und einer von uns Daheimgebliebenen wieder im Traumland. 

  
Zeit genutzt und schnell geduscht. Danach im Bademantel gefrühstückt und ein wenig Orange Is The New Black geschaut. 

  
Fingernägel das erste Mal seit Oktober lackiert. Ich kann es immerhin noch. 55 Minuten hat es bis zur ersten Macke gedauert, obwohl ich nicht viel gemacht habe. 

  
Zwei Umstandskleider eingepackt, die ich verkreiselt habe. Paket kam dann kurz danach zur Post. 

 
Kurz bei meinen Eltern vorbei. Die kleine Schnuffelschnute durfte etwas über den Rasen robben.

  
Das Auto hatte Durst – erstaunlich, wie viel Wasser in die Scheibenwaschanlage passt. 

  
Die Wäsche wollte noch aufgehängt werden, also habe ich das schnell gemacht. 

  Sachen gepackt, ins Auto gebracht und ab auf die Autobahn.

     

Emei umgeschnallt – Wolf das erste Mal auf dem Rücken gehabt. Mit 10°C wäre das auch angenehm gewesen. Es war so warm.  

 

Wir waren nämlich ein wenig in Hamburg bummeln. Der Liebste bekam Lego, der Wolf Klamotten und ich einen Frozen Quark. 

  
Nach einem langen Tag habe ich dann den Kleinen zu Bett gebracht. Und jetzt kuschel ich mich dazu. Gute Nacht!

   

Familie. 

Wir haben ein wundervolles Wochenende hinter uns. Mit sehr viel Familie. Und es war wundervoll. 

Freitag sind wir spontan bei meinen Eltern zum Grillen gewesen. Das Wetter war so traumhaft, das musste ausgenutzt werden. Der Liebste und ich haben den Kleinen meinem Vater auf den Arm gegeben und uns erstmal mit den neuen Super Soaker nass gemacht. Der Blick vom Wolf war so niedlich – irgendwas zwischen „mitmachen!“ und „meine Eltern sind so peinlich!“ Zum Grillen waren meine Großeltern auch gekommen. Der Kleine hat sie angelacht ohne Ende und es war echt schön. Nur meine Schwester hat gefehlt. 

Samstag waren wir früh wach und dank erneutem Schlaf vom Wolf bin ich ins Freibad gefahren. 21°C war das Wasser warm. Nach 500 Metern bin ich dann ins Hallenbad und hab noch mal 250 Meter hinter mich gebracht. Das tat so unglaublich gut. 

Nachmittags sind wir zu den Schwiegereltern. Bisher fremdelt der Wolf noch nicht und nach sehr kurzer Zeit robbte der Wolf durchs Wohnzimmer. Abends gabs Pizza und später auf dem Sofa hatten die Schwiegereltern plötzlich unsere Nerfs in der Hand und haben sich abgeschossen, hihi. 

Sonntag war dann Familienfeier-Zeit. Die Oma des Liebsten hat ihren 85. in einer Gaststätte gefeiert. Wir saßen mit der Schwester des Liebsten und ihren Kindern auf einer Ecke. Das war wirklich schön – auch wie die Cousine und der Cousin mit dem Wolf geschäkert haben. Sowie die beiden Omas vom Liebsten. 

Familie kann man sich bekanntlich nicht aussuchen – aber wir haben echt wirklich Glück gehabt. Auch sind die 90 Kilometer wirklich keine weite Strecke. 

Ich hoffe, der Wolf denkt später auch so. Es ist schon toll, jetzt auch eine eigene Familie zu sein. 

Meine Glücksmomente 14 & 15/2014.

Durch Ostern war die Woche viel schneller vorbei – das war so viel schöne Familienzeit. Im April ist bei uns Geburtstagszeit und wir hatten schon jede Menge schöne Feiern. Ostern an sich war noch nicht so Thema, das wird nächstes Jahr bestimmt interessanter.   

An Ostersonntag hatte meine Schwester Geburtstag. Ich habe ihr in der Woche davor eine Hülle für ihren Colleblock genäht. Ziemlich frei Schnauze und durch das Absteppen rundherum sitzt der Block jetzt auch ziemlich fest. Aber schön ist es trotzdem geworden. 

Und weil ich eine großartige große Schwester bin, habe ich eine Hanuta-Torte gebacken. Die war wirklich lecker! 

 

Ostermontag haben wir einen Familienausflug zum Flohmarkt gemacht – das hätten wir uns auch sparen können. So viel Gewühl… Aber der kleine Wolf schlief ganz wunderbar im Kinderwagen, das war schön. 

Die Woche war dann geprägt von Halsschmerzen bei mir und dem Liebsten, plus allerlei anderem Krankheitsgedöns. 

Donnerstag standen plötzlich zwei Kollegen in der Wohnung – ich sah vermutlich völlig fertig aus, hatte ich doch schon wieder zu viel Sonne abbekommen und heftige Kopfschmerzen. Es gab noch ein Geschenk für den kleinen Wolf und ich habe mich sehr über den Besuch gefreut. 

Samstag hatte ich Post – das Pollora Levimons ist da und einfach absolut wunderschön. Wir haben es noch ganz kurz zur Probe gebunden, bevor der Mini ins Bett musste. 

 

Gestern waren wir zum Geburtstag von unserem Neffen, also hoch Richting dänische Grenze. Es war ein anstrengender, aber auch sehr schöner Tag. Wenn der kleine Wolf seine Cousine anlacht und angrinst, ist das so schön! 

Mehr Glücksmomente gibt es jetzt wieder hier bei Pia.