Meine Glücksmomente 08/2015.

Letzte Woche habe ich das total vergessen – am Montag ging es mir gar nicht gut und ich habe einen Spaziergang mit dem Wolf gemacht. Danach war es zwar besser, ich aber nicht in der Lage, die schönen Momente der Woche aufzuschreiben, dabei gab es einige. Wir hatten unter anderem ein wirklich tolles Wochenende bei den Schwiegereltern.

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Abends hat mir mein Mann Essen gemacht – und es schaute mich sogar an. Danach ging es mir schon viel besser.

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Dienstag packte mich dann endlich wieder das Nähfieber und ich habe Schnittmuster gesucht, gedruckt und geklebt. Zugeschnitten und ein bisschen genäht habe ich auch noch. Beenden konnte ich meinen ersten Trotzkopf nach Schnabelina Mittwoch.

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Mittwoch habe ich es auch mal wieder geschafft, den kleinen Wolf in die Federwiege zu legen und völlig in Ruhe Kaffee trinkend Serie geschaut. Das war sehr schön.

Donnerstag ging es zum Ofenkater Essen zu meiner Oma. Meine Schwester war auch da. Wir müssen zwar regelmäßig nachschauen, ob der Herd runtergedreht ist, wenn wir ankommen – dann ist alles außer dem Urenkel uninteressant – aber es ist für mich jedes Mal ein riesiger Glücksmoment unseren Sohn mit seinen Urgroßeltern zu sehen. Auf dem Weg zu meinen Eltern ist der Kleine dann eingeschlafen und wir haben das schöne Wetter für einen Spaziergang genutzt. Es ging auch ohne Geschrei.

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Freitag sind wir, nachdem ich noch zwei tolle Pakete auspacken durfte, los nach Hamburg und haben dort ein schönes Wochenende verbracht. Wir waren Samstag sogar noch bummeln und ich habe endlich so etwas wie eine neue Hose, die mir passt. Sonntag nach Hause zu fahren war blöd. So ein Wochenende mit Herzmenschen ist immer viel zu schnell vorbei.

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Meine Glücksmomente 02/2015.

Jetzt gerade liege ich mit einem zappelndem Baby auf den Beinen auf dem Sofa und versuche mich zu erinnern, was in der letzten Woche schön war. Eigentlich war die Woche echt schön, nur sind da so ein paar Dinge, die ich gerne endlich geklärt haben möchte, um meinen Kopf wieder etwas freier zu bekommen.

So, was war denn besonders schön letzte Woche?

Am Dienstag waren wir bei meiner Oma, um ihr den Baum aus der Wohnung zu schmeißen. Natürlich wurden wir mit Keksen empfangen und der kleine Wolf angeschmachtet ohne Ende. Meine Großeltern werden langsam wirklich alt, aber wenn wir sie besuchen, blüht vorallem meine Oma so richtig auf. Sie mit ihrem Urenkel zu sehen, macht mich richtig glücklich.

Mittwoch sind wir ganz spontan nach Heide bummeln gefahren. Dabei habe ich mir meine ersten Rieker Schuhe gekauft. In rot. Gefüttert. Liiiebe! Meine Stiefel vom letzten Jahr waren schon wirklich ausgelatscht, aber wegschmeißen, bevor ich neue habe, wäre ein doofer Plan gewesen. Der Rückbildungskurs am Abend war auch irgendwie schön – obwohl die anderen sich schon kannten.

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Samstag hat mein Mann einen Minecraft-Tag eingelegt und ich habe mit dem Wolf meine Eltern besucht. Ich bin meist kaum da, schon ist er bei seiner Oma oder seinem Opa auf dem Arm. Es ist so schön zu sehen, wie sehr sie sich über ihn freuen.

Es stürmte am Wochenende ja doch etwas und obwohl mein letzter Nordseebesuch erst eine Woche zurück lag, haben wir den Wolf in seinen Plüschanzug gesteckt und sind zum Deich. Dort kam er in die Trage unter meine Jacke. Gereicht hat es für Treppe hoch, 100 Meter auf dem Deich, Treppe runter, auf der Landseite zurück. Ich hatte leider keine Kamera dabei. Es war eine Stunde vor Hochwasser und das Wasser kam schon über die Steinkante. Die Wellen hätte ich mir Stunden anschauen können. Meine Lippen schmeckten nach Salz und meine Brille war ebenfalls von einem feinen Salzwasserfilm bedeckt. Danach haben wir es uns im Wohnzimmer mit einem Stück Torte und Kakao gemütlich gemacht. Das war wirklich schön.

Mehr Glücksmomente gibt es hier bei der lieben Miez.

25.

Mit 25 möchte ich:
+ nach Dänemark fahren
+ Mama werden
+ ins Legoland
+ in Elternzeit gehen
+ dem kleinen Wolf seine Familie zeigen
+ Babyklamotten nähen
+ auf Mittelaltermärkte gehen
+ oft ans Meer fahren
+ meine Gedanken öfter aufschreiben
+ mehr fotografieren
+ das Leben genießen

Auch wenn im Vorfeld einige abgesagt hatten, war es ein schöner Geburtstag. Wir haben erst bei meinen Eltern auf der Terrasse gebruncht und Doppelgeburtstag gefeiert. Mein Onkel aus Köln war sogar da und meine Tante aus Kiel – sowas klappt halt nur, wenn der Geburtstag auf einen Samstag fällt. Ich hab mich jedenfalls sehr darüber gefreut. Es gab später noch Tortenbuffet. Das war es wirklich, weil wir damit gerechnet hatten, dass noch mehr zum Kaffee bleiben. Abends waren wir dann bei uns eine kleine, feine Runde mit Besuch aus Flensburg, Hamburg, Rendsburg und Dithmarschen. Ich habe zuckersüße Sachen fürs Baby bekommen und wurde natürlich auch fleißig ausgefragt. Ich hatte vorher eigentlich Bammel, dass wir nachher mit Baby eher etwas raus sind. Naja. Wir hatten eine Patentante von einem fast 2-Jährigen, einen Vater plus neue Freundin einer 8-Jährigen und eine Freundin, deren Freund ebenfalls einen inzwischen 8-Jährigen hat, als Gäste. Plus eine Freundin, deren Bruder deutlich jünger ist. Da habe ich vorher nie drüber nachgedacht. Umso schöner. (Und wenn die eine Freundin dann hoffentlich bald ihren Festvertrag hat, geht auch da irgendwann die Hibbelei los, hihi.) Die Gäste blieben bis halb zwei, ich lag um zwei im Bett. Mein Mann spielte noch mit dem Hamburger Gast bis halb fünf Karten. Sonntag haben wir gemütlich gefrühstückt und den Rest des Tages verbummelt – es war einfach schön. Anders als letztes Jahr, anders als das Jahr davor – aber wieder einfach schön.

Mit 24 wollte ich:
+ Mittelaltermärkte besuchen
Haben wir gemacht und es war so schön!
+ zum Mera Luna fahren
Hach, das auch.
+ umziehen
Es war anstrengend, aber ich bin unheimlich glücklich in der neuen Wohnung.
+ heiraten
Ein traumhaftes Fest <3
+ nur mit dem Liebsten in den Urlaub fahren
Wir waren nach der Hochzeit zwei Wochen in Deutschland unterwegs und es war so schön.
+ dem Herzwunsch ein Stückchen näher kommen
Der zappelt kräftig in meinem Bauch.
+ mehr auf mich achten
Das habe ich ganz gut hinbekommen, denke ich.
+ Weihnachten Zuhause verbringen
Haben wir und sind dann einen Tag später zu den Schwiegereltern.
+ ein Wikinger-Zelt bauen
Wir haben eins gekauft, für das wir kein Gestell brauchen. Das Gestell wäre nicht mit unserem Auto zu vereinen gewesen.
+ so oft wie möglich in den Armen des Liebsten einschlafen
Das habe ich so gut wie immer gemacht <3

Juli 2013.

Worüber habe ich mich gefreut?
+ Urlaub! Zeit mit dem Liebsten verbracht <3
+ das Meer.
+ Dänemark
+ am ersten Arbeitstag meinen festen Vertrag zu bekommen
+ Mittelaltermarkt
+ Rückzahlung vom Finanzamt
+ den Mietvertrag
+ Familienfeier – meine 86-Jahre alte Tante noch mal gesehen 🙂
+ Wochenende bei Freunden in der Nähe von HH
+ einfach mal ein Spiel für unsere Mittelaltergruppe kaufen, abholen und gerade noch so ins Auto bekommen
+ Ausflug nach Büsum mit goschen
+ Schwimmbad <3

Worüber habe ich mich geärgert?
+ den Chef des Liebsten. Er hat unseren Urlaubsstart einfach mal 2 Stunden verzögert. In der Zeit wollten wir zusammen packen, putzen und duschen. Als ich den Liebsten abholen durfte, war ich dafür mit allem fertig. Der bekommt jedenfalls keine Muffins mehr.
+ meine Lohnabrechnung. Wie wenig aus dem Bereitschaftskram netto übrig bleibt.
+ gesperrte Straßen im Land. Grml.
+ die ganzen Wohnungsbesichtigungen bzw ein Vermieter, der erst auf Nachfrage erklärt, einen Nachmieter zu haben
+ Kabel Deutschland und seine Kündigungspolitik

Weswegen war ich traurig?
+ Urlaubsende
+ wieder im muffigen Zuhause zu sein
+ wie wenig man an einem Arbeitstag voneinander hat

Was habe ich gebastelt/genäht/gekocht/gebacken?
+ Fledermausschablonen
+ Enchilladas!
+ Pizza
+ einen Maulwurfskuchen – das erste Mal! (Mit laktosefreier Sahne)
+ Papagaienkuchen – wow, so lecker.
+ Schachbretttorte!
+ einen Mittelalterrock, ganz einfach aus vier Bahnen.
+ Fledermäuse, Fledermäuse, Fledermäuse

Hochzeit, Haus, Familie – jetzt!

Ich bin furchtbar ungeduldig momentan. Das Warten soll endlich ein Ende haben. Es wird Zeit, aktiv zu werden. So viel Zeit vergeht noch, bis es endlich so weit sein kann. Ich will nicht mehr warten. Aber ich bin viel zu vernünftig um irgendwas ohne Millionen von Gedanken einfach durchzuziehen.

Den ersten wichtigen Schritt habe ich jetzt hinter mir: Ausbildung beendet. Wenn der Herzfreund dann in den nächsten Monaten weiß, wo er im Herbst eine Ausbildung beginnt, geht die Suche los. Bewerbungen schreiben. Wohnung suchen. Eine kleine Wohnung. Je weniger Geld wir für unseren Lebensunterhalt zahlen müssen, desto mehr können wir schon sparen. Für die Hochzeit. Für unsere Kinder. Für das Haus.

Meine abendliche Blogrunde führt mich jetzt immer häufiger über Hochzeits-Blogs. Viele Ideen sind schin aufgeschrieben und ich brenne darauf, damit anzufangen. Wenn wir umgezogen sind, dann geht’s los. Vorher habe ich nicht die Ruhe dazu.

Einige Bekannte halten mich für vollkommen irre, weil ich fest davon überzeugt bin, später in einem Haus zu wohnen. Mit Familie. Auf dem Land. In einem kleinen Städtchen. Und später bedeutet für mich: Bevor ich 30 bin. Natürlich ist das ein großes Risiko. Aber das besteht immer. Bei jeder Entscheidung. Wer weiß, ob ich hier einen Job finde? Ich bin so flexibel, da könnte ich im Grunde auch von zu Hause arbeiten. Glück haben müsste ich. Abwarten.

Kleine Schritte. Aber mit kleinen Schritten bin ich auch in die Ausbildung gegangen.