12 von 12 im August 2017.

[Ja, ich weiß. Es ist schon September. Aber: WordPress mag momentan nicht so wirklich Fotos hochladen. Deswegen war dieser Beitrag halbfertig in den Entwürfen. Jetzt hat es doch irgendwie geklappt, also hoch damit. Die 12 von 12 im September habe ich schon auf dem anderen Blog gepostet – ich weiß noch nicht, ob ich das jetzt zukünftig immer dort mache.]

Mehr Alltags-Bilder gibt es hier bei Caro.

August! Festival! M’era Luna! Letztes Jahr war es der Anreisetag, heute der Festival-Samstag. Das Wetter hat so gar nicht mitgespielt und schon der Weg zum Festival war ein Abenteuer. Ich schlief irgendwann gegen 01:00 Uhr mit Oropax in den Ohren, weil der Regen so laut auf das Zelt prasselte.

Frühstück! Das Quinoa-Zeug bestand mehr aus Couscous und war… okay. Dazu gab es zwei Kurze Oldesloer Ice – statt Zähneputzen.

Die Schuhwahl für heute. Anders ging es auch nicht. Schon letztes Wochenende in Wacken hatte ich die Gummistiefel fast durchgehend an. Gut investierte 16€.

Erstmal eine Frisur zaubern und Augen malen.

Endlich, endlich mal wieder richtig eingeschnürt. Ich hab eine richtige Taille! Im Hintergrund unser Zuhause fürs Wochenende. Zu 90 % auch dicht!

Unterwegs auf dem Festival-Gelände. Stempunks in beeindruckenden Fahrzeugen!

Zwischenstopp. Bier, kurz im Trockenen sitzen, Nase putzen. Stilecht mit schwarzen Taschentüchern.

Erstes Shopping-Erfolgserlebnis! Bei Anki ein wunderschönes Oberteil gekauft. War sogar reduziert.

Sven Friedrich angehimmelt und warm getanzt. In der Halle war es zum Glück warm und trocken.

Eigentlich waren wir nur zum Essen und Schlafen dort. Es gab großartige Food-Stände – auch die Quarkerei war dabei. Ordentliches Essen!

Das Oberteil bei Re-Agenz hatte ich morgens schon angehimmelt und mich doch getraut, es anzuprobieren. Tja. Zu wenig Oberweite für das schöne Stück. Es war viel zu weit obenrum.

Ein See mit Quallen! Es hat bei ASP nach dem Stromausfall so angefangen zu regnen, dass ich das Wasser bis oben in den Stiefeln hatte.

Abgetrocknet und aus dem Zelt KoRn gehört. Es war trotzdem ein schöner Tag!

25.

Mit 25 möchte ich:
+ nach Dänemark fahren
+ Mama werden
+ ins Legoland
+ in Elternzeit gehen
+ dem kleinen Wolf seine Familie zeigen
+ Babyklamotten nähen
+ auf Mittelaltermärkte gehen
+ oft ans Meer fahren
+ meine Gedanken öfter aufschreiben
+ mehr fotografieren
+ das Leben genießen

Auch wenn im Vorfeld einige abgesagt hatten, war es ein schöner Geburtstag. Wir haben erst bei meinen Eltern auf der Terrasse gebruncht und Doppelgeburtstag gefeiert. Mein Onkel aus Köln war sogar da und meine Tante aus Kiel – sowas klappt halt nur, wenn der Geburtstag auf einen Samstag fällt. Ich hab mich jedenfalls sehr darüber gefreut. Es gab später noch Tortenbuffet. Das war es wirklich, weil wir damit gerechnet hatten, dass noch mehr zum Kaffee bleiben. Abends waren wir dann bei uns eine kleine, feine Runde mit Besuch aus Flensburg, Hamburg, Rendsburg und Dithmarschen. Ich habe zuckersüße Sachen fürs Baby bekommen und wurde natürlich auch fleißig ausgefragt. Ich hatte vorher eigentlich Bammel, dass wir nachher mit Baby eher etwas raus sind. Naja. Wir hatten eine Patentante von einem fast 2-Jährigen, einen Vater plus neue Freundin einer 8-Jährigen und eine Freundin, deren Freund ebenfalls einen inzwischen 8-Jährigen hat, als Gäste. Plus eine Freundin, deren Bruder deutlich jünger ist. Da habe ich vorher nie drüber nachgedacht. Umso schöner. (Und wenn die eine Freundin dann hoffentlich bald ihren Festvertrag hat, geht auch da irgendwann die Hibbelei los, hihi.) Die Gäste blieben bis halb zwei, ich lag um zwei im Bett. Mein Mann spielte noch mit dem Hamburger Gast bis halb fünf Karten. Sonntag haben wir gemütlich gefrühstückt und den Rest des Tages verbummelt – es war einfach schön. Anders als letztes Jahr, anders als das Jahr davor – aber wieder einfach schön.

Mit 24 wollte ich:
+ Mittelaltermärkte besuchen
Haben wir gemacht und es war so schön!
+ zum Mera Luna fahren
Hach, das auch.
+ umziehen
Es war anstrengend, aber ich bin unheimlich glücklich in der neuen Wohnung.
+ heiraten
Ein traumhaftes Fest <3
+ nur mit dem Liebsten in den Urlaub fahren
Wir waren nach der Hochzeit zwei Wochen in Deutschland unterwegs und es war so schön.
+ dem Herzwunsch ein Stückchen näher kommen
Der zappelt kräftig in meinem Bauch.
+ mehr auf mich achten
Das habe ich ganz gut hinbekommen, denke ich.
+ Weihnachten Zuhause verbringen
Haben wir und sind dann einen Tag später zu den Schwiegereltern.
+ ein Wikinger-Zelt bauen
Wir haben eins gekauft, für das wir kein Gestell brauchen. Das Gestell wäre nicht mit unserem Auto zu vereinen gewesen.
+ so oft wie möglich in den Armen des Liebsten einschlafen
Das habe ich so gut wie immer gemacht <3

Polterabend.

Geladen war zu um 18 Uhr, die meisten Gäste trudelten zwischen 18 und 19 Uhr sein. Fabians Arbeitskollegen waren die ersten und ließen es krachen. Gepoltert wurde zwischen dem Haus und der Garage, im überdachten Gang. Wie sehr das schepperte, muss ich hier nicht erwähnen, oder? Alle Gäste mussten hier durch – reinschleichen ging also nicht. Wir bekamen schon an diesem Abend tolle Geschenke. Vom Schulkollegen des Liebsten gab es einen Korb mit verschiedenen selbstgemachten Lebensmitteln – Pflaumenwein, Chutney, Marmelade – sehr lecker. Von unseren allerbesten Fotografen wurden wir mit zwei Regenschirmen ausgestattet – in Herzform! Damit wurden später noch einige Fotos gemacht.

Mit unseren Tabletts mit Kurzen wanderten wir immer wieder durch die Gästeschar und mussten natürlich mit jedem mehrfach anstoßen. Meine Großeltern waren auch anwesend, sie unterhielten sich viel mit den Eltern des Liebsten. Warum es Flensburger Bier gab, obwohl wir in Dithmarschen feiern? Weil der Liebste aus Flensburg zu mir gezogen ist.

Es gab Würstchen vom Grill mit selbstgemachtem Kartoffelsalat, Nudelsalat und Kräuterbaguette. Ich hatte den ganzen Tag kaum was gegessen und war sehr froh, als dann etwas im Magen war und der Alkohol nicht so durchknallte.

Gegen zehn mussten wir das erste Mal fegen. Mein Ohren klingelten schon nach wenigen Minuten. Ungefähr zehn Minuten haben wir gefegt, in den Eimer gefüllt, die Mülltonne rangeholt, wieder zusammen gefegt, Stücke in die Mülltonne geworfen, gefegt, den Besen gesucht, die Schaufel gesucht, wieder gefegt. Dann war die Mülltonne weg. Und tauchte etwas später komplett mit Packetklebeband versehen wieder auf.

Also verschoben wir das auf später und zogen uns zurück an den Teich. Dort wurden wir nicht lange allein gelassen. Einer meiner Kollegen wollte unbedingt einen Flensburger-Polterabends-Brauch vollziehen. Dazu wird die Hose des Bräutigams verbrannt und mit einer Flasche Korn vergraben. Außerdem werden die Schuhe der Braut an den Schuppen genagelt. Aus verschiedenen Gründen wurden nach einigen Diskussionen meine Schuhe verbrannt und mit einer Flasche Korn verbuddelt. Am 11. September 2014 wird diese dann ausgegraben und getrunken. Prost!

Danach leerte sich unser Garten etwas. Die Gäste von weiter weg machten sich langsam auf den Heimweg. Wir fegten erneut und konnten die Scherben wirklich in die Mülltonne werfen. Zum Schluss saßen wir mit zehn Leuten auf der Terrasse und planten die nächsten Tage. Unsere beste Fotografin war auch Pompom-Meisterin und verteilte kurzerhand an alle Anwesenden noch nicht aufgefluffte Pompoms. Betrunken die Dinger fluffen klappt voll gut.

Gegen eins wurden noch die Getränke soweit in die Garage geräumt und wir nach Hause gebracht. Dort zeigten wir noch unsere Wohnung und vielen dann sehr kaputt ins Bett.

Schön war es!