28.

Mit Glück gibt es hier noch 12 von 12 in der Geburtstagsedition. Heute fahren wir ins Legoland! Das ist der erste Geburtstag, den ich nicht mehr mit meinem Opa teile. Es ist so ein komisches Gefühl – deswegen fahren wir weg. Du wusstest das schon letztes Jahr, Opa. Wolltest aber noch mit uns feiern. Ich denke an dich <3

 

Mit 28 möchte ich:

+ einen tollen Tag im Legoland verbringen

+ 10 Kilo abnehmen

+ das erste Mal zum Wacken Open Air fahren

+ Strongmanrun laufen oder schwanger werden

+ drei Wochen in Dänemark verbringen

+ mittelaltern – also mit lagern

+ mehr Kuchen backen

+ wieder nach London – mit dem Liebsten! Dort in die Harry Potter Studios

+ mit dem Wolf im Meer baden

+ indisch essen gehen

 

Mit 27 wollte ich:

+ auf dem Heider Marktfrieden Spaß haben

Marktfrieden war so schön. Auch wenn es viel geregnet hat.

+ Urlaub in Dänemark machen

Aus zwei Wochen wurden eine Woche im Sommer plus eine Woche im Oktober. Es war komisch und stressig, aber auch schön.

+ zum M’era Luna fahren

Woah, das hat so richtig gut getan. <3

+ zu Konzerten von Covenant und Bosse

Check, check. Noch dazu war ich bei Schrottgrenze, ASP, den toten Hosen und Welle:Erdball.

+ weiter bunte Haare haben

Es ist unglaublich, wie gut mir das tut. Momentan gehe ich zu häufig schwimmen, aber für die Festivals kommen sie wieder neu bunt.

+ mit dem Wolf schwimmen gehen

Tja, das haben wir noch nicht wieder gemacht. Einer hustete immer.

+ mit dem Mann ein Wochenende alleine verbringen

Ein ganzen Wochenende haben wir noch nicht geschafft, aber über Nacht ist der Wolf schon bei Oma geblieben.

+ Silvester mit Sekt anstoßen

Yes!

+ Sommerrollen zaubern

Das Reispapier war nicht mehr okay. Gegessen habe ich sie inzwischen, waren aber nicht so ganz mein Fall.

+ mir etwas nähen – Rock oder Kleid

Einen Pullover habe ich mir genäht! Der ist großartig!

+ mehr Zeit draußen verbringen

Dank Pokemon Go habe ich sehr viel Zeit mit Spaziergängen verbracht. Ich laufe auf jeden Fall sehr viel mehr jetzt.

+ ans Meer

Immer, immer wieder <3

Vollzeit.

Warum es hier so still ist? Weil das Leben so viel Zeit frisst. Alles ist anders, alles ist schöner, alles wird bald wieder neu.

Seit November arbeite ich wieder in Vollzeit. Zwei Jahre Elternzeit sind vorbei, eins habe ich mir aufgespart, falls es so nicht klappt. Ich hatte große Zweifel und großen Respekt vor der Vollzeit-Arbeit. Aber es klappt. Besser, als ich auch nur gehofft habe. Unsere komplette Tagesgestaltung hat sich geändert. Morgens schleiche ich mich um viertel nach fünf von meinen schlafenden Männern weg, mache mich fertig und fahre zur Arbeit. Der Wolf geht jetzt ab sieben Uhr in die Krippe und wird von seinem Vater hingebracht.

Durch meinen frühen Arbeitsbeginn, kann ich meist schon um 15:15 Uhr Feierabend machen. Es sind aber auch ohne Probleme noch 30 Minuten Überstunden drin. Das macht alles deutlich entspannter. Ich hole nach der Arbeit meine Männer ab und schaffe es meist sogar noch vorher einzukaufen. Der Wolf wird von seinen Großeltern aus der Krippe geholt und liebt es, dort zu spielen, bis ich ihn abhole.

Zuhause wird noch ein bisschen gespielt, es gibt Abendessen, Zähne werden geputzt und dann geht es ins Bett. Im Bett schaut sich der Wolf mit mir ein Buch an, danach singt sein Papa ihm sein Schlaflied. Wir hören den Wolf noch etwas über das Babyphone und meistens schläft er ein, ohne erneut ins Wohnzimmer zu kommen.

Es hat etwas gedauert, bis sich alles eingespielt hat, aber jetzt läuft es wirklich gut. Wir sind recht flexibel, ich kann den Wolf auch zur Krippe bringen, wenn der Liebste nicht kann. Oder früher gehen, um ihn abzuholen. Ich hadere auch nicht mehr damit, dass Vollzeit sein muss. Ab und zu bin ich zwar etwas neidisch, wenn ich sehe, wie andere drei Jahre mit ihren Kindern Zuhause bleiben können. Oder nur zwei. Bei uns geht das einfach nicht. Wir haben uns damit arrangiert. Nutzen die Zeit, die wir haben.

Morgen in einer Woche bekommen wir die Schlüssel für die neue Wohnung – dann verändert sich wieder alles. Wir wohnen bald nur noch 200 m vom Kindergarten entfernt – dafür wieder auf der anderen Seite der Stadt. Aber auch das hat seine Vorteile. Die Wohnung ist kleiner, hat ein Zimmer mehr und wird uns noch so einige Nerven kosten. Aber gesundheitlich wird es hoffentlich besser. Von vier Monaten in diesem Jahr habe ich drei hustend verbracht.

Vornehmen werde ich mir nichts mehr, aber einstauben soll es hier auch nicht.

24 Monate kleiner Wolf – happy Birthday!


Zwei Jahre bist du heute in unseren Armen. So eine tolle Zeit und auch wenn es manchmal anstrengend ist, könnten wir uns nichts Schöneres vorstellen als das Leben mit dir.

Arztbesuche: Vor dem Urlaub war ich wegen deinem Husten beim Arzt – es war nicht so stark, aber ich wollte das abgeklärt haben. Jackpot. Beim Ausatmen hatte deine Lunge etwas Probleme, also haben wir so einen schicken Aufsatz für Inhalationsspray bekommen. Plus Hustensaft. Das hast du aber großartig gemacht – sowohl inhalieren als auch Hustensaft trinken. Nach ein paar Tagen war es deutlich besser. Ich hoffe, das kommt so schnell nicht wieder. Die U7 hatten wir letzte Woche. Da hast du dem Arzt gezeigt, was du schon kannst. Natürlich genau in der Zeit, als er im Raum war, kaum etwas gesagt.

Tagsüber: Ab Dienstag wird unser Alltag neu gestaltet. Mal schauen, wann sich das so einspielt. Im Kindergarten schläfst du nicht mehr, was die Nachmittage sehr anstrengend machen kann. Du brauchst eigentlich noch Schlaf. Sonst bist du beim Abholen so durch, dass man dich nur noch mit Nudeln und Peppa Wutz beruhigen kann.

In den Nächten: Einfach unglaublich, wie gut das inzwischen funktioniert. Hätte ich das mal vor einem halben Jahr gewusst. Zähne putzen und wickeln machst du mit mir, dann übernimmt dein Papa. „Ab-e-ditz!“ Ab ins Bett! Ihr kuschelt und erzählt noch einen Augenblick, Papa deckt dich zu und geht aus dem Zimmer. Manchmal erzählst du übers Babyphone noch von deinem Tag. Teddy und Hasi müssen bei dir sein. Nachts läufst du jetzt meistens selber zu uns, manchmal sogar mit Decke im Arm.

Essen: Die Lätzchen sind fast alle weggeräumt. Du liebst Nu-elln, Puddin‘! und Effys. (Nudeln, Joghurt oder Pudding, Quetschies.) Aber auch alles, was du sonst so probieren kannst. Meinen Frühstücksbagel oder Knäckebrot. Nur Gemüse… naja. Obst… ähnlich.

Unterwegs: Der neue Buggy ist so großartig. Du sitzt super drin, kannst aber auch gut schlafen. Die 500 km nach Dänemark waren hin gar kein Problem, zurück warst du teilweise etwas genervt. Kann ich aber durchaus verstehen.

Gelernt: Unsere Türen sind kein Problem mehr. Du sprichst uns alles nach, was wir so sagen. Die Holzpuzzle machst du plötzlich, als wenn du nie etwas anderes gemacht hast. Im Urlaub haben wir die Tut-Tut-Schienen und auch die Duplo-Eisenbahn aufgebaut und du hast nichts sofort zerstört. Es bringt richtig Spaß jetzt etwas zu bauen. Du liest uns jetzt die Bücher auch vor und forderst es ein, dass wir zusammen Bücher anschauen.

Familie: Eine Woche nur mit Mama geht also auch. Wobei natürlich jeden Tag mehrfach nach Papa gefragt wurde. Die Oma, die etwas weiter weg wohnt, müssen wir regelmäßig anrufen.

Kleiderkiste: Die 80er Jacken sind plötzlich an den Ärmeln zu kurz. Ein paar 86er Pullis sind aussortiert. Die Jeans und die Hosen in 98 passen gut. Im Urlaub haben wir einen Schneeanzug gekauft – der war in 98 viiiel zu große und auch 92 sitzt sehr locker. Dafür passen die 22/23 Gummistifel und die 23er Halbschuhe.

Wir mit dir: Ach kleiner Wolf, eigentlich bist du gar nicht mehr so klein. Du bist ein wundervoller Junge, der Luftballons so sehr liebt. Ich hoffe, du hast heute einen tollen Tag mit deinen Omas, Opas, Uromas und deiner Tante! Wir feiern heute bei deiner einen Oma und morgen noch mal bei uns Zuhause mit deinen anderen Urgroßeltern. Partywochenende – Monsterparty!

Zwei Jahre habe ich jeden Monat ein paar Zeilen verloren, das ist jetzt vorbei. Ich hoffe, ich kann in Zukunft mehr kleinere Geschichten vom Wolf posten.

27.


12 von 12 in der Geburtstagsedition habe ich wieder nicht geschafft – dafür bin ich einfach zu viel rumgewuselt. Es war ein schöner, aber auch sehr anstrengender Tag. Mit einem kleinen Teil der Familie. Was auch vollkommen reicht, schließlich habe ich gearbeitet und war erst um 16 Uhr bei meinen Eltern. Zum Glück hielt das Wetter und wir konnten draußen Kaffee trinken und grillen. Der Wolf hat sich an den Muffins und am Nudelsalat satt gegessen und sich hervorragend um die Bespaßung der Urgroßeltern gekümmert. Mein Opa wurde 86 und bekam ein Foto vom Wolf – hat sich sehr gefreut.

Mit 27 möchte ich:

+ auf dem Heider Marktfrieden Spaß haben

+ Urlaub in Dänemark machen

+ zum M’era Luna fahren

+ zu Konzerten von Covenant und Bosse

+ weiter bunte Haare haben

+ mit dem Wolf schwimmen gehen

+ mit dem Mann ein Wochenende alleine verbringen

+ Silvester mit Sekt anstoßen

+ Sommerrollen zaubern

+ mir etwas nähen – Rock oder Kleid

+ mehr Zeit draußen verbringen

+ ans Meer

 

Mit 26 wollte ich:

+ Urlaub in Dänemark und an der Mosel machen

Dänemark war schön, auch wenn es doch recht kalt war. An der Mosel waren wir wegen des Umzugs nicht.

+ wieder auf Mittelaltermärkten lagern

Leider nicht geschafft, auch wenn es geplant war. Zu viel Arbeit. Zu viel Familienkram. Aber es fehlt mir.

+ mit dem Liebsten schöne Dinge erleben

Oh, wir haben viele schöne Dinge gemacht. Waren bummeln, Feuerwerk schauen, in Leipzig…

+ eine Kindergarten-Mutti werden

Yes, I am. Wobei das jetzt nicht so Auswirkungen hat.

+ den Wolf bewundern, wie er wächst und wie er neue Dinge lernt

Jede Sekunde!

+ Zeit auf dem Spielplatz verbringen

Spielplätze sind noch gar nicht so interessant, findet der Wolf. Die Gärten von den Großeltern und Urgroßeltern umso mehr.

+ Herzmenschen um mich haben

Leider viel zu selten – aber wenn, dann tat es besonders gut!

+ meine Schwester besuchen

Haben wir im Dezember gemacht. Schön war es!

Gedanken und Wünsche.

Sowohl in meinem Internetzuhause als auch im reelen Leben sind momentan sehr viele Damen (wieder) schwanger. Als die frohen Botschaften verkündet wurden, gab mir eigentlich jede einen ordentlichen Stich. Weil mein Herz auch möchte. Weil das alles so schön ist. Weil ich es kaum abwarten kann.

Inzwischen sind vier Monate vergangen. Es hat sich wieder einiges verändert. Unser Alltag ist jetzt anders anstrengend. Ich genieße die Zeit mit dem Wolf noch mehr – liebe es aber auch, Zeit für mich zu haben. Es ist noch oft viel Stress, um halbwegs zu der Uhrzeit dort zu sein, wann es geplant war. Stress, den ich mir natürlich auch selber mache – dank Gleitzeit sind 5 oder 10 Minuten eigentlich echt egal. Langsam kommt das in meinem Kopf auch an. Es entwickeln sich Routinen, auch für den Haushalt. Es wird also.

Trotzdem bleibt mein Kopf nicht still. Ich lese weiter Geburtsberichte, Wochenberichte, Tweets, Blogs und seit Samstag auch das Buch Geborgen wachsen von Susanne Mierau*, was ich eigentlich nur in unserer örtlichen Buchhandlung anschauen wollte, aber doch gleich gekauft habe. Weil das Wetter so schön war, habe ich sogar draußen auf unserer Terrasse (bzw den Waschbetonplatten vor unserer Tür) neben dem schlafenden Wolf lesen können. Schön war das.

Momentan bin ich nicht schwanger und die nächste Zeit wird das auch nicht der Fall sein. Oftmals kann ich Gedanken besser aus meinem Kopf bekommen, wenn ich sie aufschreibe. Das hat letztes Mal schon ganz gut funktioniert, also probieren wir das ein weiteres Mal. Es wäre utopisch zu glauben, nur weil ich etwas aufschreibe, wird es passieren. Es sind einfach Wünsche, die ich an meine Umgebung und auch an mich selber habe. Besonders an mich selbst. Wobei ich ganz klar sagen muss, dass ich nicht mit der Schwangerschaft/Geburt des Wolfes hadere. So wie es war, war es verdammt gut. Jetzt weiß ich nicht nur theoretisch wie es geht, sondern habe alles schon gemacht. Erfahrung ist das Zauberwort.

Ich wünsche mir für die nächste Schwangerschaft…
… genauso viel Gelassenheit wie in der ersten.
… ein Babybauch-Shooting mit so einem tollen Flatter-Kleid.
… auch für die Vorsorge eine Hebamme und nicht nur die Ärztin.
… eine Mitschwangere in der näheren Umgebung.
… einen anderen Vorbereitungskurs als letztes Mal.
… länger Sport machen zu können.
… meine Grenzen zu erkennen und dass dann auch deutlich zu sagen.

Ich wünsche mir für die nächste Geburt…
… mehr Mut, meine Postion zu verändern.
… die Motivation, dieses Mal ins Wasser zu gehen.
… mehr schöne Fotos aus dem Kreißsaal.
… der Nabelschnur die Zeit zum Auspulsieren geben zu können.
… mir mehr zu vertrauen.
… mehr Kekse.

Ich wünsche mir für die Zeit nach der Geburt…
… mehr Ruhe.
… weniger Zettelkram.
… das Baby möglichst früh im Tuch tragen zu können.
… Familienkuschelzeit.
… früher Stoffwindeln zu benutzen.
… eine nette Hebamme, der ich vertrauen kann.
… einen Rückbildungskurs mit Damen, die ich vielleicht schon kenne.
… eine Still- oder Krabbelgruppe.

Bis es soweit ist, fallen mir bestimmt noch wesentlich mehr Dinge ein – und dann wird alles ganz anders. Ich freue mich darauf. Sehr. 

 

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