Mein 2015.

1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?

Hm, ich würde jetzt einfach mal sagen: 7,5. Unglaublich viele tolle Momente, aber auch viele Sorgen in der Familie und mit dem Umzug etc.

2. Glücklich gewesen?

[Judith hat die Frage hier eingefügt und ich finde das eine schöne Frage.]

Oft. Sehr oft. Nur muss ich immer noch lernen, die kurzen Momente zu verlängern und es mehr zu genießen.

3. Haare länger oder kürzer?Länger. Auch die abgebrochenen Haare an den Schläfen wachsen wieder.

4. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?

Noch immer kurzsichtig.

5. Mehr Kohle oder weniger?

Weniger. Elternzeit, neue Wohnung…

6. Besseren Job oder schlechteren?

Noch immer denselben. Viel gearbeitet habe ich dank Resturlaub auch noch nicht. Aber die Kollegen haben mir doch schon gefehlt.
7. Mehr ausgegeben oder weniger?
Mehr. Umzug. Kindersitz. Auto. Uff.

8. Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn ja, was?Einen 100€-Gutschein von Schönes Gutes. Da hab ich mich sehr drüber gefreut und der Wolf hat jetzt viele neue Klamotten von Loud+Proud.

9. Mehr bewegt oder weniger?

Mehr. Aus der alten Wohnung viel zum Kindergarten gelaufen, aus der neuen Wohnung mit dem Kinderwagen zum Einkaufen.

10. Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?

3x war ich erkältet und dann noch über eine Woche Magen-Darm, was der Wolf ganz freundlich mit mir geteilt hat. Er war auch noch erkältet und hatte ein paar Mal leichtes Fieber.

11. Davon war für Dich die Schlimmste?

Ein spuckendes Kleinkind, das absolut keine Ahnung hat, was da jetzt mit ihm geschieht. Und dann selber mit heftigen Bauchkrämpfen daneben liegen, während er spielt.

12. Der hirnrissigste Plan?

Im Januar mit Mini-Baby spontan nach Köln zum Blogger-Treffen zu fahren.

13. Die gefährlichste Unternehmung?

Da war nichts gefährlich, glaub ich.

14. Die teuerste Anschaffung?

Der Beamer.

15. Das leckerste Essen?

Die Spiralkartoffeln auf dem Elfia in Holland.

16. Die beste Serie?

Ich habe viele gesehen. Bones, Mentalist, Call the Midwife, OITNB, Navy CIS, White Collar… Die beste war wohl Call the Midwife. Ach und Firefly!

17. Der ergreifendste Film?

Nichts wirklich gesehen.

18. Die beste CD?

Oomph!- XXV

19. Das schönste Konzert?

Deine Lakaien akustisch in der Laeiszhalle in HH.

20. Die meiste Zeit verbracht mit?

Dem kleinen Wolf.

21. Die schönste Zeit verbracht mit?

Den Herzmschen aus Ghosthacht und Umgebung.

22. 2015 zum ersten Mal getan?

Das Feuerwerk auf dem Feuerwehrfest in Grünhof gesehen.

23. 2015 nach langer Zeit wieder getan?

In Holland gewesen.

24. Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?

Umzug, Zahnriemenwechsel, Kopfschmerzen

25. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?

Du bist toll.

26. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?

Die Kuschelhose für meine Schwester ist jedenfalls ganz oben auf der Liste.

27. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?

„Mama“ und „Papa“.

28. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?

„Ich liebe dich.“

29. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?

„Schön, dass du da bist.“

30. Dein Wort des Jahres?

Kindergartenplatz.

31. Dein Unwort des Jahres?

Umzug.

32. Deine Liebglingsblogs des Jahres?

Ich habe so wenig gelesen, wie noch nie. Aber diese Blogs regelmäßig: Frl. Null.Zwo, Sommernachtschaos, Blumenpost, Drachenkatz und Frl. Püppi-Lotta. Plus viele, viele geschütze Beiträge auf anderen <3-Blogs.

33. Zum Vergleich: Verlinke Dein Stöckchen vom vorigen Jahr!

Ich habe die letzten Jahre hier keinen Rückblick geschrieben.

Kita – Woche 2. 

Nach einem schönen Wochenende bei Freunden ging es Montag los mit der zweiten Woche. Ein Kind von den großen ist noch im Urlaub, von den Krabbelkindern waren alle wieder da. Es sind nämlich doch 5. 

Montag blieb ich 30 Minuten draußen, weil das Wochenende dazwischen lag. Klappte wunderbar. Danach war er etwas kuschelig, wir stillten kurz und er tobte weiter. 

Dienstag waren wir erst um 9 Uhr dort, weil er morgens noch mal eingeschlafen war. Trennung für eine knappe Stunde. Da hat die Erzieherin mit ihm einen Handabdruck gemacht. Basteln kann er also auch schon. Nebenbei sind Schneidezahn 7 und 8 durchgebrochen. Morgens waren die definitiv noch nicht ganz durch. Nachmittags schlief der Wolf 3 Stunden…

Mittwoch wieder eine knappe Stunde ohne mich. Dann wurde er nölig und da auch noch zwei andere Kinder weinten, holten sie mich wieder rein. Vermutung der Erzieher war Hunger – richtig. Er hat dann fast das ganze Gläschen inhaliert und alles war wieder gut. 

Donnerstag gab es im Elterncafe Frühstück für die neuen Eltern. Aus meiner Gruppe war noch eine Mutter dabei. Die ist super nett und ich hab mich mit ihr und den anderen schön unterhalten. Der Wolf hat das erste Mal ohne mich gefrühstückt. Ging super. Zum Schlafen im Kinderwagen hat es dann doch noch nicht gereicht. Von 8:30 Uhr bis 11:00 Uhr ohne mich. Er schlief für 15 Minuten auf meinem Arm und dann blieben wir bis 12:15 Uhr. 

  
Freitag wollte der Wolf morgens nicht noch mal schlafen, also waren wir gleich um viertel nach acht in der Krippe. Ich bin gegen 9 Uhr raus. Um viertel vor 12 Uhr habe ich dann doch mal geschaut, was er macht. Hatte sein Gläschen komplett gegessen, eine Stunde im Kinderwagen gepennt und nuckelte gerade zufrieden an einem Stück Zwieback. Wunderbar. 

Mal sehen, wie es in Woche 3 weiter geht. Es ist wirklich schön dort. Der Wolf lernt jetzt jeden Tag etwas Neues und spielt dort so gerne. So viel Abwechslung könnte ich ihm hier gar nicht bieten. Und Wettkrabbeln bringt mit Gleichaltrigen auch viel mehr Spaß. 

Kita – Woche 1.

Montag haben wir mit der Eingewöhnung begonnen. Wir sind die ganze Woche über zwischen 8:15 Uhr und 8:45 Uhr dort gewesen. Die anderen Kinder trudeln um die Zeit auch ein. Manche früher, manche später. Bis 9:00 Uhr sollen die Kinder eigentlich da sein – in der Krippe sehen die Erzieher das aber nicht so eng, wenn es mal später wird. Nur kranke Kinder sollten bis dann gemeldet sein. 

10 Kinder sind in der lila Gruppe, 8 jetzt neu. Davon vier Krabbelkinder. Der kleine Wolf ist der Jüngste. Die anderen können zumindest zum Frühstück schon selber essen – ich denke in 2-3 Wochen schafft das unser Sohn auch. Er schaut sich wahnsinnig viel von den anderen Kindern ab und übt in einer Tour zu stehen und auch ein paar Schritte zur Seite zu machen. 

Gegen halb zehn wird gefrühstückt. Ich füttere den Wolf mit Obstmus, gebe ihm davor aber noch Gurke oder Zwieback. Mal hat er mehr, mal weniger Hunger. Er schaut den anderen Kindern beim Essen gespannt zu. Vielleicht ist auch Joghurt bald was für Ihr, mal sehen. 

Nach dem Frühstück ist Wickelrunde. Wenn es raus gehen soll, wird auch gleich eingecremt. So sehr der kleine Wolf sich anstellt, wenn ich ihn mit Sonnencreme eincremen will, hätte ich nicht erwartet, dass die Erzieherin das einfach so darf. 

Wir waren an vier Tagen draußen auf dem Spielplatz der zwei Krippengruppen. Die Kinder in der anderen Gruppe sind alle etwas größer – wenn die raus kommen, wird es trubelig. Eine Matschose in 80 muss ich noch besorgen. Die in 74 ist jetzt genau passend und die andere ist 86/92 – etwas groß. 

Gegen elf brauchte der Wolf an drei Tagen ein bisschen Kuschelzeit mit Stillen. Danach wurde aber weiter getobt. Schlafen müssen schließlich nur die, die schon größer sind. Hihi. Wahrscheinlich werden wir noch einen Buggy dort lassen, dadrin schläft er inzwischen immer mal wieder ein. 

Um zwölf gibt es Mittagessen. Im Flur hängt der Wochenplan und man kann immer morgens Bescheid sagen, ob das Kind dort mitessen möchte. Abgerechnet wird das am Ende des Monats. Ein Essen kostet 2,60€. Es ist genauso okay, wenn die Kinder mittags Gläschen essen oder etwas anderes, was die Eltern mitgegeben haben. Die Lösung finde ich sehr schön. 

  
Wir haben letzte Woche auch schon kurze Trennungen gehabt. 0 – 5 – 15 – 35 – 45 Minuten. Der Wolf hat immer kurz geschaut, aber dann war’s auch schon okay für ihn. Er lässt sich von seiner Bezugserzieherin trösten, krabbelt zu ihr, wenn er auf den Arm möchte. Natürlich wird etwas gemeckert, wenn ich wieder im Sichtfeld bin. Kurz auf den Arm – weiter spielen. 

Bisher sind wir 1x bis zum Mittag geblieben und sonst kurz vorher los. Zuhause ist der Wolf dann sofort eingeschlafen. Zwei bis drei Stunden Mittagsschlaf sind normal. Dafür ist er dann abends wieder länger wach – mal sehen, wie sich das so entwickelt. 

Es ist unglaublich schön, den Wolf mit den anderen Kindern zu sehen. Was er lernt, was er beobachtet. Die Kita hat ingesamt 120 Kinder in fünf Gruppen und es gibt ein Elterncafe – Donnerstag ist dort Frühstück für alle neuen Eltern. Ich mag es dort sehr und bin unglaublich froh, den Platz bekommen zu haben. 

Auf geht’s in Woche 2. 

Kindergartenspaß. 

Wir warten seit Anfang März auf Post vom Kindergarten. Inzwischen wäre mir sogar eine Absage egal – Hauptsache überhaupt ein Brief. Laut der Leiterin, die uns im Januar alles gezeigt hat, soll bis Ende April die Platzvergabe abgeschlossen sein. Tja nun. 

Der kleine Wolf ist nur in der einen Kita angemeldet – es gibt zwar noch eine zweite Kita, die Kinder unter drei Jahren nimmt, aber das ist eine evangelische Einrichtung. Dort war ich als Kind und fand es schrecklich. Es sind zwar 20 Jahre vergangen und es ist auch baulich ziemlich viel verändert worden, aber ich möchte einfach den Wolf dort nicht lassen. 

Natürlich habe ich mich auch schon locker nach Tagesmüttern umgeschaut – es gibt nur leider hier keine. In den Nachbardörfern teilweise, aber alle mit Zeiten, die viel Organisation bedeuten würden. 

Die ganze Betreuungsgeschichte bereitet mir schon Kopfzerbreche. Was machen wir, wenn das nicht klappt? Es gibt noch ein paar Ideen, die noch im Raum stehen, aber eigentlich möchte ich die nicht nutzen müssen. Recht auf einen Betreuungsplatz schön und gut – aber einklagen? Wie macht man sowas? Wer zahlt die Gerichtskosten? Wie lange dauert das? Da habe ich auch nicht wirklich Lust drauf. 

Was mich noch ein bisschen mehr beschäftigt: Wie ist das mit Kindern, die im Frühjahr geboren werden? Entweder mit ~6 Monaten oder erst mit ~18 Monaten in die Kita? Wie überbrückt man das? 

Worüber ich mir vor einem Jahr noch keine Gedanken gemacht habe. Jetzt dafür umso mehr. Seufz.