BMO!

Der Liebste steht momentan sehr auf Adventure Time. Er hat die Lego-Figuren auf dem Schreibtisch stehen, schaut die Serie und besitzt T-Shirt plus Mütze mit BMO. Zu Weihnachten bekam er von mir eine Funko-Pop-Figur von Marceline. Natürlich kann der Wolf die Namen aller Figuren und freut sich jedes Mal, wenn er Jake oder BMO sieht. Sogar, wenn er sieht, dass der Liebste mir geschrieben hat – er hat sein Gesicht als Avatar.

Die Mütze ist jeden Morgen Diskussionsgrund. Der Wolf möchte sie tragen. Aber es ist einfach eine Mütze für Erwachsene und sie gehört seinem Papa.

Nun ja. Jetzt hat er auch eine.


Links die Mütze für den Wolf. Natürlich habe ich mal wieder vergessen zu spiegeln – aber das fällt zum Glück nicht so sehr auf. Rechts die gekaufte Version. 

Der Wolf hat sich so gefreut, er ist gestern den ganzen Tag mit Mütze unterwegs gewesen. Wir konnten sie ist erst im Halbschlaf abnehmen. 

Überraschung gelungen. 

 

12 von 12 im Dezember 2016. 

Schon Dezember… also das letzte Mal 12 von 12 für dieses Jahr. Mehr gibt es hier bei Caro. 


Meine Eltern haben Urlaub, also musste ich auch Urlaub nehmen. Mann und Kind zur Arbeit und zum Kindergarten gebracht und gefrühstückt. 


Das Wichtelpaket auf die Reise geschickt. 


Ein Geschenk für die Nichte ausgesucht. 


Ansatz blondieren lassen. 


Eigentlich wollte ich zum Sport, aber mein Schloss war noch im Rucksack, den der Liebste mit zur Arbeit hatte. Also eingekauft. 


Schnelles Mittagessen. 


Den Wolf abgeholt – viel gekuschelt und Kekse gegessen. 


Mein Verzicht auf Süßigkeiten macht sich bezahlt: Hochzeitskleid passt wieder!


Abendessen mit Kinderpunsch für mich. 


Festgestellt, dass die Hochzeitsbilder gar nicht auf dem NAS sind…

Eigentlich wollte ich das Küken-Blond ja noch bunt machen…


Ab ins Bett! Das NAS arbeitet noch ein bisschen…

Ba-dumm.

Schon mal in Dänemark gewesen? Da gibt’s in den Orten zur Verkehrsberuhigung am Ortseingang, -ausgang und manchmal auch im Ort „Bumps“. Ein Stück der Straße ist dann deutlich höher und sowohl beim Rauffahren, als auch beim Runterfahren sagten wir immer „ba-dumm!“ 

Das fand der Wolf großartig. Auf dem Weg zu seiner Oma sind ebenfalls ähnliche Schwellen. Die werden im Auto jetzt immer gefeiert. 

Bei seiner Oma hat der Wolf eine Duploeisenbahn mit Bahnübergang. Die Bahnstrecke ist völlig uninteressant. Er fährt lieber mit den Autos und LKWs („L-W-K, Mama!“ über die Schwellen und kommentiert das mit: „ba-dumm! Ba-dumm!“

Und jetzt auch hier. Der LWK fährt über die Türschwelle. Ba-dumm. Ba-dumm. Ba-dumm.  

Kekse!

Samstag haben wir Kekse gebacken. Die ersten Weihnachtskekse für dieses Jahr. Erst wollte ich Ausstechkekse zaubern, erinnert mich aber an ein Rezept für Puddingplätzchen, das bei Pinterest in meinem Stream auftauchte. 

Für den Teig sollten 100 Gramm Puderzucker gesiebt werden. Das habe ich mit unserer Puderzuckermühle und unter tatkräftiger Hilfe vom Wolf gemacht. Wir haben keinen Lernturm – er stand einfach vor mir auf einem Stuhl. Ab und zu wanderte seine kleine Hand in den rieselnden Puderzucker. Kommentiert mit: „Oh! Mama!“ 

Beim Rühren hat er abwechselnd die Schüssel und den Mixer festgehalten. Der Teig wird zu Kugeln gerollt und mit einer Gabel platt gedrückt. Klappt bestimmt auch mit einem Keksstempel, allerdings habe ich keinen. Glaube ich. Oder doch? 

Der Wolf hat Kakao getrunken und Knethaken abgeleckt, während ich rollte. Kaum waren die ersten Plätzchem fertig, wurde probiert. „Mhhh, lecker, Mama! Papa, Kekse?“ Schüssel geholt – Papa welche gebracht. 

Das war schön, kleiner Wolf!

24 Monate kleiner Wolf – happy Birthday!


Zwei Jahre bist du heute in unseren Armen. So eine tolle Zeit und auch wenn es manchmal anstrengend ist, könnten wir uns nichts Schöneres vorstellen als das Leben mit dir.

Arztbesuche: Vor dem Urlaub war ich wegen deinem Husten beim Arzt – es war nicht so stark, aber ich wollte das abgeklärt haben. Jackpot. Beim Ausatmen hatte deine Lunge etwas Probleme, also haben wir so einen schicken Aufsatz für Inhalationsspray bekommen. Plus Hustensaft. Das hast du aber großartig gemacht – sowohl inhalieren als auch Hustensaft trinken. Nach ein paar Tagen war es deutlich besser. Ich hoffe, das kommt so schnell nicht wieder. Die U7 hatten wir letzte Woche. Da hast du dem Arzt gezeigt, was du schon kannst. Natürlich genau in der Zeit, als er im Raum war, kaum etwas gesagt.

Tagsüber: Ab Dienstag wird unser Alltag neu gestaltet. Mal schauen, wann sich das so einspielt. Im Kindergarten schläfst du nicht mehr, was die Nachmittage sehr anstrengend machen kann. Du brauchst eigentlich noch Schlaf. Sonst bist du beim Abholen so durch, dass man dich nur noch mit Nudeln und Peppa Wutz beruhigen kann.

In den Nächten: Einfach unglaublich, wie gut das inzwischen funktioniert. Hätte ich das mal vor einem halben Jahr gewusst. Zähne putzen und wickeln machst du mit mir, dann übernimmt dein Papa. „Ab-e-ditz!“ Ab ins Bett! Ihr kuschelt und erzählt noch einen Augenblick, Papa deckt dich zu und geht aus dem Zimmer. Manchmal erzählst du übers Babyphone noch von deinem Tag. Teddy und Hasi müssen bei dir sein. Nachts läufst du jetzt meistens selber zu uns, manchmal sogar mit Decke im Arm.

Essen: Die Lätzchen sind fast alle weggeräumt. Du liebst Nu-elln, Puddin‘! und Effys. (Nudeln, Joghurt oder Pudding, Quetschies.) Aber auch alles, was du sonst so probieren kannst. Meinen Frühstücksbagel oder Knäckebrot. Nur Gemüse… naja. Obst… ähnlich.

Unterwegs: Der neue Buggy ist so großartig. Du sitzt super drin, kannst aber auch gut schlafen. Die 500 km nach Dänemark waren hin gar kein Problem, zurück warst du teilweise etwas genervt. Kann ich aber durchaus verstehen.

Gelernt: Unsere Türen sind kein Problem mehr. Du sprichst uns alles nach, was wir so sagen. Die Holzpuzzle machst du plötzlich, als wenn du nie etwas anderes gemacht hast. Im Urlaub haben wir die Tut-Tut-Schienen und auch die Duplo-Eisenbahn aufgebaut und du hast nichts sofort zerstört. Es bringt richtig Spaß jetzt etwas zu bauen. Du liest uns jetzt die Bücher auch vor und forderst es ein, dass wir zusammen Bücher anschauen.

Familie: Eine Woche nur mit Mama geht also auch. Wobei natürlich jeden Tag mehrfach nach Papa gefragt wurde. Die Oma, die etwas weiter weg wohnt, müssen wir regelmäßig anrufen.

Kleiderkiste: Die 80er Jacken sind plötzlich an den Ärmeln zu kurz. Ein paar 86er Pullis sind aussortiert. Die Jeans und die Hosen in 98 passen gut. Im Urlaub haben wir einen Schneeanzug gekauft – der war in 98 viiiel zu große und auch 92 sitzt sehr locker. Dafür passen die 22/23 Gummistifel und die 23er Halbschuhe.

Wir mit dir: Ach kleiner Wolf, eigentlich bist du gar nicht mehr so klein. Du bist ein wundervoller Junge, der Luftballons so sehr liebt. Ich hoffe, du hast heute einen tollen Tag mit deinen Omas, Opas, Uromas und deiner Tante! Wir feiern heute bei deiner einen Oma und morgen noch mal bei uns Zuhause mit deinen anderen Urgroßeltern. Partywochenende – Monsterparty!

Zwei Jahre habe ich jeden Monat ein paar Zeilen verloren, das ist jetzt vorbei. Ich hoffe, ich kann in Zukunft mehr kleinere Geschichten vom Wolf posten.