Kita – ab Woche 3.

Wir sind inzwischen in der 7. Woche. Warum ich bisher nichts mehr geschrieben habe? Weil die Eingewöhnungsphase vorbei ist. In der 3. Woche blieb ich montags noch im Elterncafe, wurde aber schon gar nicht mehr gebraucht. 

Morgens stehe ich gegen 6:15 Uhr auf und richte nach dem Badbesuch die Brotdosen für meine Männer. Kaffee für mich. Wenn der Wolf noch schläft, kuschel ich mich dazu. Wenn nicht, spielen wir im Kinderzimmer. Wickeln, umziehen, manchmal stillen – kurz vor 8:00 Uhr machen wir uns dann auf den Weg. 

In der Krippe wird der Kinderwagen geparkt und die Puschen gegen Stoppersocken getauscht. Die Tasche kommt an seinen Haken und ab geht’s in den Gruppenraum. Ein paar Kinder sind meist schon da, weil sie in der Frühbetreuung waren. Ich wusel meist noch kurz in die Küche oder in den Waschraum. Gläschen ins Regal, Windeln oder Wetbag in seine Schublade, Wechselwäsche in den Schrank. Der Wolf spielt dann meistens schon. Wenn noch andere Kinder gebracht werden, warte ich meist bis die Eltern weg sind. Zur Verabschiedung nehme ich den Wolf noch mal kurz in den Arm und winke kurz – wehe, ich störe beim Spiel. 

Wir haben einen Platz von 8:00 – 14:00 Uhr. Momentan mache ich mich gegen 13:00 Uhr wieder auf den Weg. Wenn er mich entdeckt, kommt er mit einem Strahlen auf mich zu gekrabbelt. Kleine Grinsebacke. Er ist zwar der Jüngste, schläft aber dafür nicht so viel. Gegen 10/11 Uhr legen die Erzieherinnen ihn in seine Karre und dann schläft er. Manchmal 45 Minuten, manchmal 2 Stunden. Danach gibt’s zum Mittag Fruchtgläschen. Die drei kleinen Jungs haben sich schon ganz gut synchronisiert und so stehen auch schon mal drei Karren mit schlafenden Kindern vor dem Fenster. 

Der Knaller ist es, wenn die ganz Kleinen zusammen spielen. Das fängt erst an und es sind auch immer nur ein paar Minuten – aber wie sie dann in ihrer eigenen Sprache kommunizieren ist grandios. Der Wolf übernimmt langsam auch Vergaltensweisen. Kichern mit Hand vor den Mund oder chillig an der Bank stehen – nur mit einer Hand festhaltend. Allerdings können 3 der 5 Minis schon selber laufen und Nummer 4 an der Hand. Deswegen purzelt der Wolf gerne mal um. Passiert. 

Seit dieser Woche isst er jetzt auch Brot und Joghurt zum Frühstück. Also es landet tatsächlich was in seinem Magen. Auch Banane ist ihm nicht mehr unheimlich. Es wird also. Bald futtert er uns die Haare vom Kopf. 

Seine Gruppe ist wirklich schön und seine Erzieher geben sich so viel Mühe, damit auch für die Kleinen viel Abwechslung drin ist. Ich bringe den Wolf morgens gerne dorthin und weiß, er ist sehr gut aufgehoben. So viel Abwechslung kann ich ihm Zuhause gar nicht bieten. 

Die Zeit, die ich jetzt habe, nutze ich hauptsächlich zum Putzen, Aufräumen und Aussortieren. Gerne würde ich schon Kartons packen, aber das dauert wohl noch. Aber ich habe es auch schon wieder an die Nähmaschine geschafft, yeah!

12 von 12 im August 2015.

Gestern war wieder 12 von 12 – auch wenn ich dank vergessenem Smartphone nur 11 Bilder habe. Mehr Fotos vom Tag gibt es bei Caro

  
Um 7:00 Uhr im Bett noch eine Runde stillen. Der Papa ist los zur Arbeit. 

  
Dabei ratzt der Wolf noch mal tief weg. Kaffee für mich! 

  
Qwertee of the day. 

  
Krippeneingewöhnung läuft. Ich sitze 15 Minuten im Flur. 

  
Dann wird der Wolf kuschlig und wir stillen in der Kuschelecke. 

  
Krippe ist anstrengend – 2 Stunden Mittagsschlaf im Kinderwagen im Garten bei meiner Oma. 

  

Danach noch die Seerose im Teich meiner Eltern bewundert. 

  
Zurück in der Wohnung muss weiter stehen geübt werden. 

  
Der erste Einschlafversuch – schlägt fehl. Während ich beim Sport war, hat der Wolf aber auch beim Papa auf dem Arm geschlafen. 

  
Gegessen, Serie geschaut und beim nächsten Versuch schlief der Wolf. 

  
Noch schnell die Tasche für den nächsten Tag gepackt und ab ins Bett.