21 Monate kleiner Wolf.

Arztbesuche: Endlich mal wieder ein Monat ohne Arzt, ohne richtig krank. Die letzten Backenzähne sorgen abends immer wieder für Schmerzen, aber immerhin eine Spitze konnte ich jetzt schon entdecken. Bald ist das geschafft!

Tagsüber: Wir sind inzwischen ein echt gutes Team. Morgens kuscheln wir ein bisschen, wenn du bei meinem Wecker aufwachst. Sonst mache ich mich schon leise ohne dich fertig. Du spielst bei mir im Bad, bis ich dich wickeln und anziehen kann. Wenn du fertig bist, gehts kurz zum Fenster, damit du „Auto!“ schauen kannst. Unser Auto steht hinten, das ist das nächste Ziel. Ich darf nur noch deine Tür öffnen, sonst krabbelst du auf den Fahrersitz und drückst vergnügt auf allem rum. Wenn wir genug Zeit haben, kletterst du selber in deinen Sitz. Dafür brauchst du aber noch ein bisschen Hilfe. Wenn ich dann sitze und das Auto läuft, muss ganz dringend die Musik an. Wehe das läuft Werbung…

In den Nächten: Mal so, mal so. Meist geht das Einschlafen ganz gut und gegen 22 Uhr und gegen 24 Uhr wirst du (kurz) wach. Seit 1-2 Wochen wühlst du durchs Bett, ein Maulwurf ist nichts dagegen. Deswegen brauchen wir wohl doch noch einen Rausfallschutz an deinem Bett.

Essen: Nu-el! NU-EL! Da hat jemand jetzt etwas gefunden, was er sehr gerne mag. Nudeln. In allen Varianten und mit etwas Soße, wenns geht. Sehr beliebt auch immer noch die „Effy!!“ – Quetschies.

Unterwegs: Bei Papa auf den Schultern ist es voll super.

Gelernt: Deine Feinmotorik wird immer besser. Bei der Kugelbahn kannst du jetzt auch die Teile richtig drauflegen, die so einen Stab in der Mitte haben. (Und mit welcher Geschwindigkeit du kleine Süßigkeiten ausgepackt bekommst, wenn du die von uns ergattert hast…)

Familie: Deine Tante hat dich jetzt schon ein paar Mal aus dem Kindergarten geholt, weil deine Oma länger arbeiten musste. Das klappte alles prima. Dein Uropa ist momentan im Krankenhaus, weswegen wir etwas rotieren. Aber auch Abendessen bei Oma klappt super.

Kleiderkiste: Ein paar 86er Bodys passen mit Verlängerung noch über den Stoffwindelpo. Shirts in 92 und 98. Das sitzt jetzt alles eher locker – wie es im Sommer ja auch soll.

Wir mit dir: Du warst jetzt mit auf dem Mittelaltermarkt und hast auch da alle um den Finger gewickelt. Die Eltern der anderen Kinder aus unserem Lager haben auch gesehen, was auf sie zukommt – die anderen Minis laufen noch nicht. Noch nicht. Nächstes Jahr wird es sehr lustig. Momentan rocken du und ich das alleine Zuhause, dein Papa ist im Urlaub. Aber Sonntag kommt er wieder und dann fahren wir alle zusammen weg. Schön wird das!

<3

19 Monate kleiner Wolf.

Es ist so viel passiert, die letzten Wochen, da fehlt etwas die Zeit zum Bloggen.


Arztbesuche: Gerade diese Woche waren wir los – Virusinfekt mit drei Tagen 40°C Fieber.

Tagsüber: Du weißt genau, was du willst und wo du hin möchtest. Im Kindergarten seid ihr bei trockenem Wetter viel draußen und dich dann mit nach Hause zu bekommen, ist gar nicht so einfach.

In den Nächten: Wenn du gesund bist, schläfst du inzwischen fast durch. Meist wachst du nachts 1-2x auf und weil ich etwas brauche, um auch aufzuwachen, läufst du mir entgegen, um bei uns im Bett den Rest der Nacht zu verbringen.

Stillen/Beikost: Abgestillt. Dazu schreibe ich noch mal gesondert etwas. Du probierst viel, magst aber nach wie vor am Liebsten Joghurt, Pudding und Käsebrot. Quetschies kannst du jetzt ohne Sauerei alleine essen. Yeah!

Unterwegs: 6 Stunden Autofahrt? Solange wir Pause machen und picknicken, ist das kein Problem. Tram fahren? Super. Es ist ein Traum, dass du überall so gerne mit uns bist.

Gelernt: Wieder ein paar Worte mehr und du trittst jetzt den Ball. Noch mit beiden Füßen gleich oft. Manchmal klappt das mit dem Pusten bei den Seifenblasen auch schon.

Familie: Erst das WGT mit unserer schwarzen Familie, dann zwei weitere Familienfeiern – und du voller Freude. Wer dich anlächelt, ist gut – wer mit dir spielt, ist dein Freund. Sechs Mädels in Schacht halten? Läuft.

Kleiderkiste: Du bist ein bisschen gewachsen und hast in den Fiebertagen nicht viel gegessen – sofort sitzen die Klamotten wieder luftiger, die ich eigentlich aussortieren wollte.

Wir mit dir: Seit du besser schläfst, haben wir wieder mehr Zeit für uns. Das macht den ganzen Tagesablauf deutlich entspannter. Ich hatte einige Male Tränen in den Augen die letzten Wochen – es ist einfach so schön mit dir.

<3

17 Monate kleiner Wolf.


Ostern ist vorbei und es war richtig schön.

Arztbesuche: Husten, Erkältung… Das typische Bild im Winter wohl.

Tagsüber: Du bist so gerne im Kindergarten – ihr habt aber auch eine tolle Gruppe! Danach bei Oma musst du unbedingt ums Haus laufen, bevor es rein geht.
In den Nächten: Der Backenzahn ist durch, allerdings drücken die nächsten leider auch schon… Du hast jetzt ein großes Bett und das Insbettbringen ist ein bisschen angenehmer. Du schläfst dort, bis wir ins Bett gehen. Wenn du dann das nächste Mal weinst, kommst du mit in unser Bett. Ich versuche immer mal wieder dich in deinem Bett zum schlafen zu bekommen, aber noch ist mir das meistens zu kalt. Aus einer Tiefschlafphase aufwachen und aufstehen müssen ist viel anstrengender, als mich zu ihm umzudrehen.

Stillen/Beikost: Abendbrei ist out. Du isst jetzt Brot. Das Babyset und den PlayTray haben wir abgebaut und du sitzt mit uns am Esstisch. Mittags im Kindergarten gibt es noch Gläschen – gerade, als wir das mit dem Mittagessen dort testen wollten, hast du eine Woche fast nichts gegessen. Also mal sehen, wann du richtig mitessen möchtest. Gestern Abend hast du immerhin Frikadelle und Kartoffelsalat gemust gegessen. Wir stillen weiter zum Einschlafen und nachts. Mittagsschlaf klappt bei mir nur, wenn wir spazieren gehen oder ich dich trage oder wir Auto fahren. Dein Papa kann dich recht einfach hinlegen. Bei mir willst du stillen.

Unterwegs: Laufen, laufen, laufen.

Gelernt: Du redest uns immer mehr nach. Fluchen sollten wir vielleicht etwas reduzieren jetzt… Du läufst immer sicherer und nimmst auch schon kleine Stufen ohne zu zögern. Und schnell bist du! Morgens läufst du deinem Papa hinterher und ich kann noch etwas dösen. Euch dann rumalbern zu hören ist so großartig! Du hast das erste Mal auf einer Hüpfburg gesessen. Es war kein anderes Kind drauf und so war das ganz nach deinem Geschmack.

Familie: Ostern waren wir bei der Familie von deinem Papa und bei deiner Uroma waren noch mehr Tanten und Onkel. Du brauchtest etwas Zeit um aufzutauen und bist durch die Gegend spaziert. Sowohl drinnen als auch beim Ostereiersuchen draußen. Deine Cousine hat so prima auf dich aufgepasst – bzw auf die Einrichtung deiner Uroma. Das mit der Eiersuche hast du noch nicht so verstanden – niedlich was es trotzdem, wie du durch den Garten getobt bist.

Kleiderkiste: Die 80er Bodys und Oberteile sind auch aussortiert – du hast einen ordentlichen Schubs gemacht. Die 86/92 Klamotten von DM passen jetzt. Meiner selbstgenähten Hosen in 86 sind noch etwas groß, stehen dir aber ausgezeichnet.

Wir mit dir: Es ist so schön mit dir – jeden Tag können wir mehr kommunizieren. Es macht einfach Spaß mit dir alles Mögliche anzustellen. Du bist unsere geliebte Schnuffelschnute <3

12 von 12 im Oktober 2015. 

Fast schon Mitte des Monats… Mehr 12 von 12 gibt es hier bei Draußen nur Kännchen.  
Wecker klingelt und ich krabbel aus dem Bett und mache den Männer ihre Brotdosen für den Tag.   


Auf dem Weg zur Krippe – sehr kalt war es. Ich muss dringend einen Kinderwagenmuff nähen. 

   
Weg zurück – durchs Laub rascheln. 

  
Frühstück für mich. Mit Aussicht auf Arbeit. 

  
Aber erstmal die Innentasche in die zukünftige Tasche für den Liebsten snappen. 

  
Regal ist leerer, die ersten Kisten voll. 

  
Den Wolf nach dem Abholen von der Krippe ins Auto gepackt und den Briefkasten bei meinen urlaubenden Eltern leer gemacht. Dabei lief „Sunglasses at night“ – da muss ich immer sehr an unsere Hochzeit denke. <3

  
Hinten wurde geratzt. Nach 30 Minuten wachte er auf. Ich habe mich geärgert, weil das Auto eine Radkappe verloren hat. 

  
Wolf in die Ergo und ein bisschen gebummelt. Die Lecker Christmas bestellt und einen Laternenstab gekauft. 

  
Noch mal mit dem Liebsten in die Stadt und kurz eingekauft. Dann gab es Brei für den Wolf und Tee für mich. 

  
Einschlafstillen und der erneute Versuch, den Wolf ins Gitterbett zu bekommen. Naja, hab ihn nachher vor dem Bett erneut gestillt. 

  
Probebacken. Oreo-Cheesecake. Und jetzt riecht es hier total lecker…

11 Monate kleiner Wolf.

Der letzte Monat ungeteilte Aufmerksamkeit. Seufz. 

Arztbesuche: Wir waren vorletzte Woche beim Kinderarzt, weil du nachts so geweint hast. Die Erkältung hatte dich fest im Griff, da wollte ich sicher sein, dass deine Ohren nicht entzündet sind. War aber alles gut, vermutlich drückten die Zähne. 

Tagsüber: Gegen 7 Uhr wirst du wach, dann heißt es wickeln & anziehen. Ein bisschen Zeit zum Spielen haben wir meistens auch noch, bevor es in die Krippe geht. Dort bleibst du bis 13.30 Uhr. Danach folgt ein Schläfchen und viel Spielzeit. 

In den Nächten: Du schläfst jetzt immer öfter schon mal 4, 5 oder auch 6 Stunden am Stück. Allerdings neben mir. Abends schläfst du noch in deinem Zimmer ein und wenn du weinst und wir sind schon im Bett, hole ich dich zu uns. 

Stillen/Beikost: Vom Frühstücksbrot landet der Großteil im Magen. Dazu gibt es dann einen Joghurt. Du probierst immer mehr und findest langsam Gefallen daran. Mit Papa Eis teilen ist so niedlich. Wir stillen hauptsächlich zum Schlafen. 

Unterwegs: Am Wochenende haben wir die Babyschale gegen den Nachfolgesitz getauscht. Da haben wir zum Glück wieder einen mit Schlafsand erwischt. Ich trage dich inzwischen nur noch mit der Ergobaby vorne. Mit der Emei auf dem Rücken. Aber du fährst viel im Kinderwagen. 

Gelernt: Um den Tisch laufen, klatschen, alles zum Telefonieren ans Ohr halten, Mama & Papa sagen, Gegenstände jemanden geben und nehmen. 
 

Familie: Deine Tante ist wieder in ihrem Studienort und vermisst dich schon jetzt. Du spielst jetzt immer mehr mit deinen Großeltern und man merkt, wie gerne du da bist. 

Kleiderkiste: 74/80. Oberteile 80, die wurden an den Ärmeln zu kurz. 

Wir mit dir: Wie groß du schon bist, kleiner Wolf. Unsere Tagesabläufe haben sich ganz gut eingependelt, hoffentlich wird das nicht so schlimm, wenn ich wieder arbeite. Du bist unser kleiner Grinsewolf <3