12 von 12 im Januar 2017. 

Donnerstag, 12. Januar. Ein halber Monat ist schon wieder vorbei. Mehr Tageseinblicke gibt es wie immer hier bei Caro von Draußen nur Kännchen.


Wecker klingtelte um kurz nach fünf, erstmal Haare bändigen und mir ein Gesicht malen.


Der Wolf wurde vom Wecker mit wach und wuselte mir zwischen den Beinen. Er verlangte nach Musik, also das Sonos angeworfen. Kaffee für die Arbeit gemacht und rechts die Windeln noch in den Kinderwagen gelegt. Der Wolf knusperte währenddessen einen Schokoladen-Lolli und verabschiedete mich. Auf zur Arbeit.


Mittagessen – Donnerstag bestellen die Kollegen immer beim Chinesen. Mir sind die Portionen inzwischen zu groß, deswegen mache ich meistens nicht mehr mit. Aber ich hatte am Abend vorher auch chinesich gekocht. Sogar an meinen Pechkeks hatte ich gedacht – aber der Imbiss nicht an die Glückskekse. Tja. Dazu Magnesium-Brausetablette.


Nach dem Feierabend war ich schnelle einkaufen, habe den Mann und den Sohn abgeholt. Zuhause wurde etwas gespielt, Joghurt zu Abend gegessen und Abendprogramm gestartet. Zähne putzen, wickeln, umziehen. Windel und Klamotten für den nächsten Tag rauslegen. Der Wolf hat mich verabschiedet und mit seinem Papa noch ein Video geschaut.


Für mich heißt es jetzt immer am Dienstag und am Donnerstag: Sport! Drei Wochen musste ich wegen blödem Husten pausieren und mein Rücken tat so weh, wie lange nicht mehr. Aber schon nach Dienstag ging es wesentlich besser. Es ist allerdings echt schwer, einen Parkplatz zu bekommen. Auch braucht es der Wolf momentan, dass ich ihm im Bett ein zweites Mal gute Nacht sage. An der Abendgestaltung arbeiten wir also noch. Vielleicht fahre ich in Zukunft erst um sieben. Nach dem Sport war ich noch schnell bei Lidl und habe einer Freundin meines Vaters das Smartphone eingerichtet. Eigentlich versuche ich den IT-Support im Freundeskreis so weit es geht zu vermeiden – dann ist man immer dran. Aber bei ihr mache ich das gerne.


Abendessen, passend zum Sport und #healthyasfuck. Die Abendgestaltung muss noch optimiert werden und auch das Abendessen neu geplant. Ich werde irgendwie mehr vorkochen müssen, damit ich an Sporttagen abends nicht mehr in der Küche stehen muss. Aber neues Jahr, neue Abläufe. Das findet sich schon alles.

Tja. 12 von 12 und nur 6 Bilder. Aber ich möchte sie trotzdem posten. Weil ich so gerne auf die Monate zurück blicke.

Sport?!

Seit Oktober bin ich im Fitnessstudio in der Nachbarstadt angemeldet. Es gab dort ein Angebot, dass man bis Ende des Jahres kostenlos trainieren konnte und somit erst ab 2014 zahlen muss. Eigentlich wollte ich vorallem den Yogalates-Kurs besuchen. Es gibt hier in unserer Stadt auch ein Studio mit einem Yoga-Kurs. Der findet nur leider dann statt, wenn ich noch bei der Arbeit bin. Außerdem war es dort wesentlich teurer. Also habe ich nicht lange gefackelt und einen Vertrag über ein Jahr abgeschlossen. Zwei Jahre wären zwar günstiger gewesen, aber so bin ich immer noch flexibel. Den Vertrag pausieren zu lassen, wenn ich schwanger bin, ist auch kein Problem.

Eigentlich wollte ich ja nur den Kurs. Den einen. Tja, nun gehe ich 2-3x die Woche und tobe mich auch an den Geräten aus. Oder lande im Power Circle – Zirkeltraining an speziellen Geräten. Plus den Yogalates-Kurs. Welcher im Übringen meistens doch mehr Pilates ist. Huch, wie konnte mir das denn passieren? Ich besitze sogar eine Yoga-Matte für Zuhause und wenn ich dann am Wochenende Zeit habe, gehts jetzt eher noch mal für 30 Minuten auf die Matte, als direkt in den Sessel.

An meinem Körper habe ich bisher noch nicht wirklich Veränderungen bemerkt, meine Umgebung sieht das anders. Was ich aber schon merke – ich habe eine ganz andere Körperspannung. Sitze anders, bewege mich anders. Sofern das geht, ein Tag ohne Muskelkater ist inzwischen wirklich selten geworden. Aber es tut so gut! Im Studio selbst sind bis auf zwei Trainer nur Frauen. Es ist nicht sonderlich groß, aber dafür an den meisten Tagen ziemlich voll. (Jahresanfang und so.) Und auch wenn ich noch so einige Kilo zu viel auf den Rippen habe – an manchen Tagen mag ich meine Figur trotzdem sehr. Und alleine dafür hat sich das schon gelohnt, dorthin zu gehen. Ich fange an, mich und meinen Körper Stück für Stück zu akzeptieren und zu mögen. Weil wir das ja schließlich zusammen machen. Und ich merke, wie ich jedes Mal ein bisschen mehr schaffe. Das ist so toll.