12+4. Hallo Harley.

Wie lange bin ich schwanger?
12 Wochen und 4 Tage.

Arztbesuche?
Keine. Freitag ist wieder Vorsorge.

Was war schön letzte Woche?
Ein ruhiges Wochenenden, endlich mal. Besuch von einer Freundin gehabt und Samstag einen langen Spaziergang. Außerdem habe ich endlich mal wieder genäht.

Was vermisse ich?
Lachs.

Was macht mein Körper?
Es ziept schon ab und an in der Symphyse. Das ist mir echt zu früh! Übelkeit ist etwas besser geworden, dafür jetzt heftiger, wenn sie dann doch kommt.

Worauf habe ich besonders Heißhunger?
Im Auto muss ich jetzt irgendwas essen. Wenn ich Fahrer bin. Dafür liegen dort Gummibärchen. Chocos morgens müssen auch noch sein.

Was geht so gar nicht?
Süßes zu Mittag/Abend. Ich brauche irgendwas herzhaftes.

Was haben wir vorbereitet?
Die Kiste mit den 50/56-Klamotten steht im Wohnzimmer, die möchte ich demnächst durchschauen. Einen Fleece-Overall in 62/68 habe ich noch gekauft, in der Größe hatten wir bisher nichts und er war bei Lidl im Angebot.

Worüber freue ich mich?
Der Wolf ist fest davon überzeugt, dass das Baby in meinem Bauch Harley ist. Er ist wahlweise Batman oder der Coon, mein Mann der Joker und ich auch Harley. Wenn es ein Junge ist? Auch Harley. Achso.

Was macht der Bauch?

Und ein erstes Vergleichsbild.

11. SSW | 12. SSW | 13. SSW

8+1. Es wird.

Noch ist unser Kleines ein Geheimnis. Es kribbelt mir häufig in den Fingern, endlich andere Freunde einzuweihen. Das werde ich wohl nach dem nächsten Termin machen. Dann wird es auch für mich richtig richtig real. Das wird schön!

Ich habe den Fragebogen aus der Wolfsschwangerschaft rausgesucht.

Wie lange bin ich schwanger?
8 Wochen und 1 Tag.

Arztbesuche?
Am Freitag wieder.

Was war schön letzte Woche?
Viel Ruhe, nach anstrengender Zeit auf den Autobahnen im Land. Außerdem hatte ich einen wundervollen Tag in Hamburg und war mit dem Mann bei Tanz der Vampire.

Was vermisse ich?
Meine Schwester, jetzt schon. Sie ist Freitag losgeflogen, wieder auf dem Schiff arbeiten.

Was macht mein Körper?
Die Mutterbänder ziepen ab und zu. Ich versuche wieder regelmäßiger Magnesium zu nehmen. Wenn der Magen voll ist, geht es auch mit der Übelkeit. Ich konnte immerhin wieder kochen diese Woche. Kreislauf ist etwas böser. Schnell mal ein paar Dinge auf dem Fußboden wegräumen ist keine gute Idee. Koffein geht schon wieder nicht mehr so gut. Der Kaffee morgens ist noch okay, mehr aber nach Möglichkeit nicht. Außerdem ist mein Ohr auch nicht richtig okay, fürchte ich. Aber das sind alles nur kurze Momente, meistens geht es mir ganz gut. Mein Körper fängt schon an, Wasser einzulagern. Meine Ringe machen Abdrücke.

Worauf habe ich besonders Heißhunger?
Kakao. Chocos. Weißbrot mit Frischkäse und Streuseln.

Was geht so gar nicht?
Rostbratwurst braten für den Mann. 

Was haben wir vorbereitet?
Bisschen geplant, wie wir die Regale umstellen, damit im vierten Zimmer vielleicht etwas Platz ist. Lockere Gespräche mit meinen Eltern über die Betreuung später.

Worüber freue ich mich?
Auf Twitter bekam ich Umstandshosen angeboten und war deswegen bei H&M und C&A welche anprobieren, um meine Größe rauszufinden. Mir passen tatsächlich die Oberteile in L! Manche sogar in M. Das ist schon abgefahren. Das Kleid vom Foto ist sogar eine M. Das bekam ich in der letzten Schwangerschaft geschenkt, da passte ich da aber nicht hinein. Es ist das einzige Umstandsteil, was ich noch besitze. Der Rest wäre eh viel zu groß jetzt.

Was macht der Bauch?

Nicht viel, würde ich sagen. Der Spiegel musste umziehen und möchte sehr dringend geputzt werden!

24 Monate kleiner Wolf – happy Birthday!


Zwei Jahre bist du heute in unseren Armen. So eine tolle Zeit und auch wenn es manchmal anstrengend ist, könnten wir uns nichts Schöneres vorstellen als das Leben mit dir.

Arztbesuche: Vor dem Urlaub war ich wegen deinem Husten beim Arzt – es war nicht so stark, aber ich wollte das abgeklärt haben. Jackpot. Beim Ausatmen hatte deine Lunge etwas Probleme, also haben wir so einen schicken Aufsatz für Inhalationsspray bekommen. Plus Hustensaft. Das hast du aber großartig gemacht – sowohl inhalieren als auch Hustensaft trinken. Nach ein paar Tagen war es deutlich besser. Ich hoffe, das kommt so schnell nicht wieder. Die U7 hatten wir letzte Woche. Da hast du dem Arzt gezeigt, was du schon kannst. Natürlich genau in der Zeit, als er im Raum war, kaum etwas gesagt.

Tagsüber: Ab Dienstag wird unser Alltag neu gestaltet. Mal schauen, wann sich das so einspielt. Im Kindergarten schläfst du nicht mehr, was die Nachmittage sehr anstrengend machen kann. Du brauchst eigentlich noch Schlaf. Sonst bist du beim Abholen so durch, dass man dich nur noch mit Nudeln und Peppa Wutz beruhigen kann.

In den Nächten: Einfach unglaublich, wie gut das inzwischen funktioniert. Hätte ich das mal vor einem halben Jahr gewusst. Zähne putzen und wickeln machst du mit mir, dann übernimmt dein Papa. „Ab-e-ditz!“ Ab ins Bett! Ihr kuschelt und erzählt noch einen Augenblick, Papa deckt dich zu und geht aus dem Zimmer. Manchmal erzählst du übers Babyphone noch von deinem Tag. Teddy und Hasi müssen bei dir sein. Nachts läufst du jetzt meistens selber zu uns, manchmal sogar mit Decke im Arm.

Essen: Die Lätzchen sind fast alle weggeräumt. Du liebst Nu-elln, Puddin‘! und Effys. (Nudeln, Joghurt oder Pudding, Quetschies.) Aber auch alles, was du sonst so probieren kannst. Meinen Frühstücksbagel oder Knäckebrot. Nur Gemüse… naja. Obst… ähnlich.

Unterwegs: Der neue Buggy ist so großartig. Du sitzt super drin, kannst aber auch gut schlafen. Die 500 km nach Dänemark waren hin gar kein Problem, zurück warst du teilweise etwas genervt. Kann ich aber durchaus verstehen.

Gelernt: Unsere Türen sind kein Problem mehr. Du sprichst uns alles nach, was wir so sagen. Die Holzpuzzle machst du plötzlich, als wenn du nie etwas anderes gemacht hast. Im Urlaub haben wir die Tut-Tut-Schienen und auch die Duplo-Eisenbahn aufgebaut und du hast nichts sofort zerstört. Es bringt richtig Spaß jetzt etwas zu bauen. Du liest uns jetzt die Bücher auch vor und forderst es ein, dass wir zusammen Bücher anschauen.

Familie: Eine Woche nur mit Mama geht also auch. Wobei natürlich jeden Tag mehrfach nach Papa gefragt wurde. Die Oma, die etwas weiter weg wohnt, müssen wir regelmäßig anrufen.

Kleiderkiste: Die 80er Jacken sind plötzlich an den Ärmeln zu kurz. Ein paar 86er Pullis sind aussortiert. Die Jeans und die Hosen in 98 passen gut. Im Urlaub haben wir einen Schneeanzug gekauft – der war in 98 viiiel zu große und auch 92 sitzt sehr locker. Dafür passen die 22/23 Gummistifel und die 23er Halbschuhe.

Wir mit dir: Ach kleiner Wolf, eigentlich bist du gar nicht mehr so klein. Du bist ein wundervoller Junge, der Luftballons so sehr liebt. Ich hoffe, du hast heute einen tollen Tag mit deinen Omas, Opas, Uromas und deiner Tante! Wir feiern heute bei deiner einen Oma und morgen noch mal bei uns Zuhause mit deinen anderen Urgroßeltern. Partywochenende – Monsterparty!

Zwei Jahre habe ich jeden Monat ein paar Zeilen verloren, das ist jetzt vorbei. Ich hoffe, ich kann in Zukunft mehr kleinere Geschichten vom Wolf posten.

20 Monate kleiner Wolf.

In vier Monaten wirst du schon zwei, kleiner Wolf. Haben wir uns nicht gestern erst so sehr gewünscht, dass du dich auf den Weg machst?

 

Arztbesuche: Wir haben dann auch den ersten Krankenhausaufenthalt hinter uns. Du hast dir den Kopf gestoßen und gespuckt. 3x im Abstand von 15 Minuten – dann war der Spuk wieder vorbei. Im Krankenhaus hast du alle Schwestern und Ärzte verzaubert – alle waren sich aber auch einig, dass dir nichts fehlt und so konnten wir schon am nächsten Morgen wieder nach Hause.

Tagsüber: Du freust dich morgens auf den Kindergarten und musst unbedingt deine Tasche selber tragen. Dort angekommen holst du dir einen Teller, setzt dich an den Tisch und frühstückst. Ich bin vollkommen abgemeldet. Wenn ich dich nachmittags bei Oma abhole, habt ihr meist das ganze Wohnzimmer in ein Spielzimmer verwandelt. Oder du gießt draußen die Blumen. Mit Wasser spielst du sehr gerne – wenn wir dann auch die Waterplay-Bahn bei uns draußen nutzen könnten, wäre es echt schön.

In den Nächten: Einschlafen geht, aber meist wachst du nach 1-2 Stunden untröstlich auf. Dafür mit beiden Händen im Mund. Seufz.

Essen: So richtig gerne isst du nur Joghurt, Pudding, Schokolade oder Quetschie. Du probierst immer wieder bei uns großen und manchmal magst du 2-3 Gabeln, dann ist auch wieder Schluss.

Unterwegs: Selber laufen ist ja so viel toller als der Kinderwagen… Aber manchmal muss das halt doch sein.

Gelernt: Bälle werfen, treten… Super! Balancieren auf Bierzeltgarnituren ist auch klasse. Außerdem kannst du bei immer mehr Nerfs die Darts richtig einstecken.

Familie: Diesen Monat waren wir viel unter uns. Das war auch ganz gut. Dafür hast du ein Wochenende sehr viel mit deiner Cousine und deinem Cousin gespielt. Du liebst die Beiden.

Kleiderkiste: Die 86er Shirts sind aussortiert, ein paar 98 T-Shirts in den Schrank gewandert. Es gab noch eine neue kurze Checkerhose. Deine Schuhe waren Größe 20 – die Sandalen sind jetzt 22. Na, die Schuhe werden wohl nicht mehr lange passen.

Wir mit dir: Letzten Monat war ich so froh, dass du wieder besser schläfst – hätte ich das mal nicht geschrieben. Momentan ist es immer wieder sehr anstrengend mit dir – weil wir uns nicht verständigen können. Du möchtest etwas, kannst es nicht formulieren und schreist, weinst, brüllst. Unser neuester Plan ist, dir so viele Fragen zu stellen, dass wir irgendwann rausfinden können, was los ist. Oder du wieder einschläfst. Wir wünschen uns sehr, dass du dich bald besser ausdrücken kannst. Wir wollen dich doch gerne verstehen!

7 Monate kleiner Wolf.

Und der nächste 29. eines Monats ist heute.

Arztbesuche: Die U5 stand an – alles prima. 6980 Gramm auf 68 Zentimeter. Dieses Mal hat dich die Ärztin untersucht – und war ganz interessiert im Thema Stoffwindeln, hatte sie noch nie gesehen. Du hast sie angelacht und dich immer wieder auf dem Tisch umgedreht, um das Baby im Spiegel zu betrachten. Die Ärztin sagte noch, dass unser Lieblingsarzt ab September wieder arbeiten wird – so toll! Er führt dann wieder die Praxis und sie ist in Teilzeit da. Schön.

Tagsüber: Gegend erkunden ist jetzt hoch im Kurs. Du liegst inzwischen ganz gerne auf dem Boden und robbst durch die Gegend. Wir sind dabei hier alles sicher zu machen, was dringend nötig ist. Du machst je nach unserem Tagesplan noch 2-3 Schläfchen. Entweder  bei mir im Arm, im Tuch oder in der Nonomo.

In den Nächten: Schläfst du jetzt auch schon mal sechs Stunden am Stück. Aber das ist noch recht selten. Wenn dich die Zähne zu sehr ärgern, darf ich abends auch nicht mehr aufstehen, dann schläfst du nur, wenn ich daneben liege. Manchmal drehst du dich im Schlaf, wachst davon auf und fängst sehr an zu weinen. Wenn ich dich dann umdrehe und kurz mit dir kuschle, gehts schnell wieder.

Stillen/Beikost: Wir haben keinen Plan und testen uns munter durch alles, was wir gerade auf dem Tisch haben. Banane mochtest du nicht so – dein Gesichtsausdruck war echt klasse, als du daran gelutscht hast. Bananen-Grießbrei findest du allerdings klasse. Erdbeeren wurden bisher nur völlig zerdrückt. Brot und Zwieback nuckelst du hingebungsvoll ab, bist aber noch skeptisch, wenn plötzlich ein Stück in deinem Mund ist. Es ist zu merken, wie du dich immer mehr traust und neugieriger wirst. Wenn wir etwas essen, sperrst du den Mund auf und schaust uns erwartungsvoll an. Wir stillen noch immer nach Bedarf. 

Unterwegs: Dein Papa hatte dich in der Ergo und im Tuch auf dem Rücken – das gefiel dir sehr. Hier durfte noch ein helles, beiges Tuch einziehen, was wir für Mittelaltermärkte nutzen. 

Gelernt: Robben ist klasse. Da kommt man überall hin! Zahn Nummer drei ist auch da, der äußere linke Schneidezahn hat gewonnen. Die anderen Schneidezähne sind auch kurz davor, durchzubrechen. Die Dinger ärgern dich ordentlich und du sabberst wie ein Weltmeister. Zum Glück hast du auch gelernt, dass du bei Stillen nicht beißen musst. Ich hoffe, du fängst damit so schnell nicht wieder an. Du hast dich ja schon länger vom Rücken auf den Bauch gedreht, aber jetzt machst du das soooo schnell und ständig. Im Bett, auf dem Wickeltisch, auf dem Boden. Wenn es ginge, würdest du dich auch in der Nonomo umdrehen.

Familie: Große Liebe von allen Seiten. Deiner Uroma tust du so wahnsinnig gut – du bist quasi ihre beste Medizin. Deine Tante freut sich jedes Mal sehr, wenn sich hier ist und verlangt regelmäßig nach Fotos. 

Kleiderkiste: Wir wechseln auf 68 jetzt. Mit Stoffwindeln passen auch schon einige 68er Hosen nicht mehr, aber die selbstgenähten passen sehr gut. Sommersachen werden dann wohl in 74 und 80 hier einziehen. Für den Dänemark-Urlaub habe ich schon Badesachen gekauft.

Wir mit dir: Dein erstes WGT außerhalb von meinem Bauch hast du gemeistert. Du bist eine kleine Flirtmaschine und lächelst jeden an. Andere Kinder findest du sehr spannend und schaust ihnen gebannt hinterher. Mittwoch bist du immer mit deinem Papa alleine und ich gehe wieder zum Sport. Das ist dann euer Abend. 

Du bist unser größter Schatz, kleine Schnuffelschnute <3