12 von 12 im September 2016.

Wow, September schon. Eigentlich sogar schon halb vorbei. Irgendwie komme ich da nicht mehr so richtig mit. Bin im Juli stecken geblieben.

Ein ganz normaler Alltag bei uns. Mehr Bilder gibt es hier bei Caro von Draußen nur Kännchen.

Von einer Kreißsäge geweckt werden, die den Asphalt auf dem Bürgersteig zerschneidet. Wundervoll.

Den Wolf stört das aber nicht und so kann ich mir in Ruhe eine richtige Frisur machen. Ich werde immer schneller!

Irgendwann wird der Kleine auch wach und während ich seine Kleidung raussuche, kann er „Bagga!“ anschauen.

Weg zur Arbeit – insgesamt muss ich über vier Bahnübergänge (+1 mal Draisinen-Strecke, aber da färt nur immer Sommer jemand). Heute nur an einem warten.

[Arbeit]

Schnell noch den Einkauf hinter mich gebracht. Eigentlich wollte ich nur Caramel Macciato, Espresso und Alufolie kaufen. Nun.

Abendessen für mich. Ofengemüse mit Honig-Senf-Dipp und Hummus.

Zeit für neue Farbe. Weil ich vier neue Farben habe, einfach acht statt sechs Strähnchen abgeteilt.

Halb zehn, 20°C und ich hänge im Dunklen Wäsche draußen auf.

Die Brotdosen für den nächsten Tag gerichtet. Sohn, Mama, Papa.

Smelk – habe ich vor zwei Jahren schon mal morgens getrunken, statt Milch. Aber ohne Kaffee geht es für mich einfach nicht. Also Latte Macciato. (Hatte kurz mal wieder SiS-Gedanken, aber das geht so nicht. Ich schaffe auch die fünf Stunden momentan nicht.)

Den neuen Latte einsortiert, damit ich morgen nicht mehr suchen muss.

Modisch, so silber. Ausspülen und ab ins Bett!

20 Monate kleiner Wolf.

In vier Monaten wirst du schon zwei, kleiner Wolf. Haben wir uns nicht gestern erst so sehr gewünscht, dass du dich auf den Weg machst?

 

Arztbesuche: Wir haben dann auch den ersten Krankenhausaufenthalt hinter uns. Du hast dir den Kopf gestoßen und gespuckt. 3x im Abstand von 15 Minuten – dann war der Spuk wieder vorbei. Im Krankenhaus hast du alle Schwestern und Ärzte verzaubert – alle waren sich aber auch einig, dass dir nichts fehlt und so konnten wir schon am nächsten Morgen wieder nach Hause.

Tagsüber: Du freust dich morgens auf den Kindergarten und musst unbedingt deine Tasche selber tragen. Dort angekommen holst du dir einen Teller, setzt dich an den Tisch und frühstückst. Ich bin vollkommen abgemeldet. Wenn ich dich nachmittags bei Oma abhole, habt ihr meist das ganze Wohnzimmer in ein Spielzimmer verwandelt. Oder du gießt draußen die Blumen. Mit Wasser spielst du sehr gerne – wenn wir dann auch die Waterplay-Bahn bei uns draußen nutzen könnten, wäre es echt schön.

In den Nächten: Einschlafen geht, aber meist wachst du nach 1-2 Stunden untröstlich auf. Dafür mit beiden Händen im Mund. Seufz.

Essen: So richtig gerne isst du nur Joghurt, Pudding, Schokolade oder Quetschie. Du probierst immer wieder bei uns großen und manchmal magst du 2-3 Gabeln, dann ist auch wieder Schluss.

Unterwegs: Selber laufen ist ja so viel toller als der Kinderwagen… Aber manchmal muss das halt doch sein.

Gelernt: Bälle werfen, treten… Super! Balancieren auf Bierzeltgarnituren ist auch klasse. Außerdem kannst du bei immer mehr Nerfs die Darts richtig einstecken.

Familie: Diesen Monat waren wir viel unter uns. Das war auch ganz gut. Dafür hast du ein Wochenende sehr viel mit deiner Cousine und deinem Cousin gespielt. Du liebst die Beiden.

Kleiderkiste: Die 86er Shirts sind aussortiert, ein paar 98 T-Shirts in den Schrank gewandert. Es gab noch eine neue kurze Checkerhose. Deine Schuhe waren Größe 20 – die Sandalen sind jetzt 22. Na, die Schuhe werden wohl nicht mehr lange passen.

Wir mit dir: Letzten Monat war ich so froh, dass du wieder besser schläfst – hätte ich das mal nicht geschrieben. Momentan ist es immer wieder sehr anstrengend mit dir – weil wir uns nicht verständigen können. Du möchtest etwas, kannst es nicht formulieren und schreist, weinst, brüllst. Unser neuester Plan ist, dir so viele Fragen zu stellen, dass wir irgendwann rausfinden können, was los ist. Oder du wieder einschläfst. Wir wünschen uns sehr, dass du dich bald besser ausdrücken kannst. Wir wollen dich doch gerne verstehen!

Traumhaus. 

Momentan wird in meinen Timelines bei Twitter viel umgezogen, renoviert, gebaut und ausgemistet. Ausmisten mache ich hier im Kleinen auch – das ist schon nötig irgendwie. Alles andere muss noch etwas warten. 

Ich würde so gerne ein Zimmer für den Wolf einrichten. So komplett mit nur Möbeln für ihn, Tapete die kindgerecht ist und schickem Teppich. Wir haben in unserer 3-Zimmer-Wohnung beim Einzug nichts an den Wänden gemacht. Es war überall tapeziert, einfach überstreichen wäre nicht gegangen. Deswegen ist das Kinderzimmer hellgrün, das Wohnzimmer auf einer Seite Lila und im Schlafzimmer ist eine Wand sogar untapeziert, weil dort der Kleiderschrank steht. 

In unserem Traumhaus würden wir uns dann richtig austoben. Ich wünsche mir generell Teppich -Laminat ist nicht mein Fall. Fliesen im Bad, Flur und Küche. Schicke Tapete im Wohnzimmer, Zirkusadel-Farben im ganzen Haus. Ein schönes kuschliges Sofa im Wohnzimmer. Platz für einen großen Kratzbaum mit Kuschelhöhle für Ophealia. Eine Werkstatt für den Liebsten. Ein großer Zuschneidetisch mit Platz für meine Stoffe. Mehr Regale, damit Backformen und Töpfe nicht so sehr getetrist stehen müssen.  

Was ich mir früher nie vorstellen konnte: Sehnsucht nach einem Garten. Mit Schaukel für den Kleinen. Und Hängematte für uns. Gemütliche Terrasse mit Grillplatz. Auslauf für die Katze, wann sie will. 

Außerdem wäre ein Gästezimmer toll. (Noch toller eine kleine Ferienwohnung – vielleicht ein Schlafzimmer, Wohnzimmer mit Küchenecke und Schlafcouch und ein niedliches Bad.) Es wäre so schön, einfach sagen zu können: Sehnsucht nach Meer? Dann kommt doch einfach vorbei, wir haben Platz. Hach. 

Aber noch sind das nur Träume. Ein, zwei, drei Jahre wird das noch dauern. Was sind das schon? Zeit vergeht so schnell…

Meine Glücksmomente 19/2015. 

Was war denn schön letzte Woche?

Der Wochenanfang ging recht unspektakulär vorbei. Am Donnerstag haben wir spontan entschieden, Essen zu gehen. Während wir die Karte studierten, zerlegte der kleine Wolf die Tischsets. Es war super lecker und wir hatten einen schönen Abend.

Freitag war es sonnig und warm. Ich habe den Nachmittag hauptsächlich draußen verbracht – das war schön. Wäsche draußen zu trocknen ist etwas, was mich wirklich glücklich macht – sofern dann nicht plötzlich Gülle gefahren wird.


Samstag waren wir im Erlebniswald Trappenkamp zum Wikinger-Markt. Freunde getroffen und die Markt-Sehnsucht etwas befriedigen können. Der Liebste trug den Wolf erst auf dem Rücken, nachher ich vor dem Bauch. Ein schöner Tag war das. Unglaublich entspannt und viel gute Laune beim Wolf. Das war sein erster Markt – ganz bestimmt nicht sein letzter. Außerdem passt die Sternen-Hose jetzt endlich.


Sonntag war mein erster Muttertag – den verbrachten wir bei meinen Eltern mit meinen Großeltern. Es wurde gegrillt. (Eigentlich waren alle nur da, um den Wolf zu sehen.) Dafür hatte ich morgens noch Kräuterfaltenbrot gebacken. Nomnomnom.

Mehr Glücksmomente gibt es hier bei Pia.

2 Monate kleiner Wolf.

Lieber kleiner Wolf – zwei Monate bist du jetzt schon alt. Schon? Erst? Zwei Monate klingt so wenig – trotzdem ist jede Sekunde wundervoll.

Arzt- bzw. Hebammenbesuche: Da sind die Hebammen-Besuche auch schon vorbei. Beim letzten Wiege konnte sie 4,5 kg notieren – du wächst also fleißig. Dein nächster Arzttermin ist erst Ende Februar – vorher möchte ich auch nicht mit dir los müssen.

Tagsüber: Dein Papa hat momentan Urlaub, was die Tage noch schöner macht. Ich höre und sehe euch beide so gerne, wenn ihr durch die Wohnung tobt. Du bist immer noch am Liebsten bei uns – ohne Körperkontakt auf dem Sofa oder auf der Decke liegen klappt nie so lange. Außer im Bad, wenn die Dusche rauscht. Was mich entspannt duschen lässt. Du machst in unregelmäßigen Abständen Nickerchen – meistens nach dem Stillen auf mir, oder wenn dein Papa dich in die Trage steckt.

In den Nächten: Ich habe mich an die Abstände gewöhnt, muss nur aufpassen, dich auch mal auf die andere Seite zu legen, sonst gibts morgen ein leichtes Völlegefühl. Wenn ich das nicht mache, beschwerst du dich aber auch irgendwann. Dein Papa bekommt davon in den meisten Fällen gar nichts mit.

Stillen: Da haben wir inzwischen einen guten Ablauf entwickelt. Morgens und tagsüber stillen wir meistens alle 2-3 Stunden – abends etwas öfter. Wobei das auch immer davon abhängt, ob du beim Stillen einschläfst oder die ganze Zeit wach bist. Manchmal ratzt du auch einfach 4h – da schnappe ich mir dann die Milchpumpe, weil das dann doch unangenehm wird. Muttermilch aus der Flasche nimmst du ohne Probleme.

Unterwegs: Der letzte Kinderwagenversuch war nicht so erfolgreich, aber da war es auch sehr warm in der Halle und laut. Wir werden bald noch mal probieren, ob das nur ein Einzelfall war. Gerade wenn es glatt ist, möchte ich dich nicht in der Trage haben. Dafür stolpere ich viel zu viel. Auto fahren klappt immer noch sehr gut. Du weinst zwar, wenn ich dich anschnalle, aber wenn wir dich dann etwas in der Schale geschuckelt haben, ist wieder Ruhe.

Gelernt: Du lachst uns jetzt richtig mit Ton an. Wenn wir Geräusche machen, antwortest du – das ist unglaublich niedlich. Deinen Kopf hälst du inzwischen fast komplett alleine – nur wenn du müde bist, geht das nicht mehr so gut. Badewanne mit mir gefällt dir auch, genau wie das Kuscheln mit Papa danach.

Familie: Über Weihnachten waren wir mehrere Tage bei den Schwiegereltern – das hat dir absolut nichts ausgemacht. Es ist dir eigentlich ziemlich egal, wo du bist, solange ich oder dein Papa in der Nähe sind.

Kleiderkiste: 50 ist jetzt aussortiert. 56 passt wunderbar. Ein paar 62er passen auch schon. Du hast noch eine Windeltorte mit Windeln in Größe 2 bekommen, mehr werde ich auch nicht mehr kaufen. Darf dann bald Größe 3 sein. Die Stoffwindeln habe ich durchgewaschen und da testen wir dann bald mal, ob sie dir schon passen.

Wir mit dir: Wir sind völlig entspannt – weil du es einfach auch bist. Hunger, müde, neue Windel – das bekommen wir inzwischen gut raus. Ausflüge klappen jetzt sehr gut, ich fahre auch schon alleine mit dir in die Stadt.

Du bist heute 2 Monate alt und deine Eltern sind heute 4 Jahre ein Paar. Du passt einfach wunderbar in unsere Familie <3