13+3.

Wie lange bin ich schwanger?
13 Wochen und 3 Tage.

Arzt-/Hebammenbesuche?
Sowohl Arzt, als auch Hebamme habe ich Freitag gesehen. Gab erst ein bisschen hin und her, ob Blut abgenommen werden soll, oder nicht. Das kam dann hinterher. Alles besprochen, was so anliegt – die Ärztin betonte noch mal, dass sich vieles komplett anders anfühlen wird, als beim Wolf. Weniger Speck um die Organe, alles schon etwas lockerer als beim Wolf. Das merkte ich auch jetzt schon. Weil ich zwei Tage vor dem Termin leicht blutete, schallte sie auch noch kurz. Eigentlich um nach einem Hämatom zu schauen, aber sie hat so viel Spaß am Babyschauen, dass sie noch mal schnell alles gezeigt hat. Eine wunderschöne Wirbelsäule habe ich gesehen, eine Nabelschnur und Ärmchen, die schon zum Gesicht gingen. „So, wie das Kind zappelt, geht es ihm hervorragend!“ Schall ging sogar schon über den Bauch.

Nachmittags besuchte mich die Hebamme und auch wenn sie ab August keine Geburten mehr begleitet, bin ich so froh, sie ausgesucht zu haben. Ausführliches Gespräch folgt in drei Wochen. Vorbereitungs- und Rückbildungskurs kann ich auch bei ihr machen. Das macht mich so froh! Nicht wieder extra weit fahren oder für die Rückbildung das Baby beim Mann lassen müssen. Sie sagte, sie würde mich dann auch gerne schon im Krankenhaus besuchen und falls ich nicht die drei Tage dort bleiben möchte, kann sie auch das Blut abnehmen. Zum Glück ist mein ET so spät und ich habe mich so früh bei ihr gemeldet. Sie musste jetzt schon 15 Frauen wegschicken…

Was war schön letzte Woche?
Viel schöne Zeit mit dem Wolf. Wir sind durch Heide, haben Bücher gelesen, gespielt…

Was vermisse ich?
Gemüse und Salat. Geht einfach gar nicht momentan. Macht alles Party im Bauch.

Was macht mein Körper?
Ständig das Gefühl Schleim im Rachen runterschlucken zu müssen, aber es geht nicht weg. Dafür macht das Schlucken dann Übelkeit. Es fängt an mit Schlaflosigkeit. Ich schlafe sowieso in der Woche nicht so viel, dann noch eine Stunde wach liegen nachts ist unschön.

Worauf habe ich besonders Heißhunger?
Etwas besonderes gar nicht momentan. Pommes gehen immer und Pommes vertrage ich auch.

Was geht so gar nicht?
Schnell aufstehen. Keine Kekse dabei haben.

Was haben wir vorbereitet?
Die Babybjörn-Wippe habe ich bestellt. Eigentlich wollte ich eine gebrauchte Wippe ersteigern, aber die gingen bis 70-80€ hoch, plus 9€ Versand. Es gab eine 12€ Aktion bei Babymarkt und jetzt hab ich sie für 95€ mit Versand bestellt. Das ist okay, denke ich. C&A hatte eine 3 für 2 Body-Aktion. Also noch drei Bodys mitgenommen. Immerhin bei DM bin ich nicht schwach geworden.

Worüber freue ich mich?
Die Hebamme. Die Wippe. Geburtstag meiner Tante diese Woche. Ein Shirt für mich zugeschnitten.

Was macht der Bauch?

(Es war spät und ich wohl zu müde, um die Kamera gerade zu halten…)

12. SSW | 13. SSW | 14. SSW

11+4.

Wie lange bin ich schwanger?
11 Wochen und 4 Tage.

Arztbesuche?
Keine. Das Schilddrüsenzeugs scheint aber anzuschlagen. Hab noch Rennie besorgt, bisher nicht gebraucht.

Was war schön letzte Woche?
Geburtstag meiner Oma mit Treffen der Familie und Besuch bei den Schwiegereltern. Außerdem das Kettcar-Konzert!

Was vermisse ich?
Eis.

Was macht mein Körper?
Übel, übel, übel. Immer so in Wellen. Und dann ist es wieder weg. Wenn ich niesen muss, habe ich jedes Mal das Gefühl, spucken zu müssen. Ätzend ist das. Trockene, juckende Stellen an den Wangen. Teilweise kratze ich da nachts ziemlich stark.

Worauf habe ich besonders Heißhunger?
Meistens ist es eher „Essen, sofort! Salzig!“ oder „Essen, sofort! Süß!“, aber letzte Woche war es dann doch auch wieder Pommes, Kinder Country und Haribo Balla Stix – die blauen.

Was geht so gar nicht?
Bratwurst. Ich vermisse auch Hummus sehr, aber das geht auch gar nicht.

Was haben wir vorbereitet?
Zwei weitere Regale sind umgezogen und ich habe eine Decke fürs Zirkuskind gekauft. Das war mir ziemlich wichtig, der Wolf bekam auch recht früh eine.

Worüber freue ich mich?
Ich merke den Babybauch schon. Das hat letztes Mal so viel länger gedauert. Außerdem freut es mich, dass so viele in meiner Umgebung auch schwanger sind.

Was macht der Bauch?

Abgestillt.

Schluss, aus, vorbei.

Lange habe ich gestillt – ziemlich genau 18 Monate. Das war eine wundervolle Zeit mit viel kuscheln, Nähe und Geborgengenheit. Ich schrieb in den letzten Monatsberichten schon, dass ich immer weniger stillte. Das ging teilweise von mir, teilweise vom Wolf aus. Ab einem bestimmten Punkt wollte ich auch nicht mehr. Er kratzte, biss und kasperte nur noch rum. Nachts war es zwar für mich ziemlich bequem, aber dafür hat sich jetzt auch eine andere Lösung gefunden.

Einige Zeit stillte ich den Kleinen nur noch im Bett. Das erste, was wegfiel, war das Stillen morgens. Eine kleine Kuscheleinheit reichte. Abends ließ er sich immer häufiger von seinem Papa ins Bett bringen und irgendwann wollte ich das auch. Neben ihm sitzen, zuschauen wie seine Augen zufallen und dann rausschleichen. Ein paar Tage fand er das zwar nicht so toll und beschwerte sich durch Ziehen an meinem Shirt oder wütendes Gebrüll. Zwei Minuten später war es dann auch okay, ihm den Rücken zu kraulen. So klappt das Einschlafen jetzt auch. (Er schläft seit er nicht mehr stillt deutlich besser…)

Natürlich war das recht plötzliche Abstillen teilweise ganz schön schmerzhaft – drei Wochen musste ich immer wieder kleine harte Stellen etwas ausstreichen und massieren. Richtigen fiesen Milchstau oder gar Entzündung hatte ich zum Glück nicht. Inzwischen ist die Milch komplett weg und ich kann so einige der alten BHs wieder tragen – sofern sie ohne Push-Up sind. Die sind jetzt zu klein.

Es war eine schöne Stillzeit und ich bin wirklich froh, dass ich keine Flaschen zubereiten musste. Er isst zwar noch recht wenig und nur ausgesuchte Dinge, aber satt wird er zum Glück.

Kleiner Wolf, auch wenn ich dadurch nie lange weg bleiben konnte – ich habe dich sehr gerne gestillt.

Getestet: Brei von Milupa.

Achtung: Produkttest. Werbung. 

Milupas kleine Experten_Siegel_klein

Unsere B(r)eikost-Geschichte schreibe ich demnächst gesondert auf. Was ich mir gedacht hatte und wie es letztendlich komplett anders lief.

Als der Wolf ein halbes Jahr alt war, bekamen wir Post von Milupa. Milchbrei Banane, Reisflocken und eine Schale mit Löffel. Aus so einer Schale hab ich früher schon meinen Brei bekommen – dort funktioniert das Anrühren aber auch problemlos.


Wir testeten immer mal wieder mit halben Portionen, ob der Wolf das mag. Ganz plötzlich hat er von jetzt auf gleich statt zwei Löffeln den ganzen Teller leer gemacht. Die Reisflocken habe ich meistens mit Apfelmark angerührt – das schmeckt mir dann auch. Oder mit Resten von Obstgläschen, wenn wir unterwegs waren.


Was leider sehr oft ein Problem ist: halte ich mich an die empfohlene Menge Pulver/Wasser, habe ich total flüssigen Brei. Lässt sich schlecht füttern und mag der Wolf auch nicht so. Aber das haben wir inzwischen optimiert. Flocken nachfüllen ist einfacher, als den Brei mit Wasser dünner zu bekommen.

Nachgekauft habe ich inzwischen auch schon – milde Früchte und Butterkeks findet der Wolf ebenso klasse.

Danke für das Testpaket!

Die Breie wurden uns von Milupa kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Unser Test – unsere Meinung. 

B(r)eikost.

Kinder zeigen einem ja schon sehr schnell, was sie wollen. Da kann man die schönsten Pläne und Vorstellungen haben. So ging es uns mit BLW.

Kein Brei kochen, lieber direkt vom Familientisch – das klingt wirklich wunderbar. Nur der Wolf, der findet das total unsinnig.

Sechs Monate habe ich vollgestillt. Dann zeigte der Wolf erstes Interesse an unserem Essen. Schaute uns hinterher und sperrte den Mund auf. Also hochmotiviert immer wieder Wurzeln, Kartoffel, Nudeln und Brot angeboten. Hmm. In den Mund gesteckt hat er es zwar, aber im Magen ist so ziemlich gar nichts gelandet. Verschlucken und würgen gab es immer wieder.

Rein aus Interesse versuchten wir dann Brei. Einfachen Grießbrei. Ähm ja. Die Portion hat er förmlich inhaliert. Wie fröhlich er war, einfach essen zu können. Abends gibt es jetzt also Milchbrei. Ganz verschiedene Sorten.

Was inzwischen zum Frühstück ganz gut geht ist Obstmus, teilweise mit Joghurt oder Quark. Er bekommt immer auch Brot, wirft das aber lieber durch die Gegend. Das einzige Gemüse, was er bisher sehr mag, ist Gurke. Da wird auch richtig abgebissen. Selbstgemachter Kartoffelbrei war letzte Woche aber auch schon essbar. Aber wenn wir Erwachsenen etwas essen, dann kommt er sofort angekrabbelt und möchte probieren. Wehe, es gibt nichts ab. Dann wird auch ein Stück Toast hingebungsvoll verspeist.

In der Krippe schaut er sich viel von den anderen Kindern ab. So hat er inzwischen verstanden, wie er seine Flasche halten muss, damit er etwas trinken kann. Viel trinkt er noch nicht. Dafür kaut er gerne auf dem Sauger rum und flutet sich dabei.

Wir stillen noch immer sehr viel. Zum Frühstück im Bett, mittags Einschlafstillen, abends ebenso, nachts noch 1-3x. Noch geht das ja, ich bin gespannt, wie sich das die nächsten Wochen entwickelt. Wenn ich nicht dabei bin, isst und trinkt er deutlich besser. Die Zeit in der Krippe und auch danach bekommen wir manchmal auch schon gut ohne stillen hin. Dann schläft er im Kinderwagen.

Ach kleiner Wolf, du hast uns schon ganz gut im Griff.