4 Jahre kleiner Wolf.

Arztbesuche: U8 war vor zwei Wochen, 16,6 Kilo wiegst du jetzt und bist 1,05 m groß. Krank warst du dieses Jahr kaum. Ein bisschen Fieber zwischendurch und Erkältung – aber zum Arzt mussten wir nicht mehr als 2x. Es wird also tatsächlich besser. Was allerdings doppelt doof ist: Fieber am Tag vor dem Geburtstag. Hmpf.

Tagsüber: Seit ich Zuhause bin, bringe ich dich wieder in den Kindergarten. Vorher haben dein Papa und ich uns das seit Juni geteilt. Zwei Tage ich, drei Tage dein Papa. Das hat gut geklappt und auch jetzt plapperst du begeistert, wenn wir hinlaufen. Harley ist im Tuch dabei und bekommt immer zuerst einen Kuss, bevor ich dran bin. Seit April bist du nicht mehr in der Krippe. Jetzt ist es die große Kindergartengruppe. Du liebst deine Gruppe, deine Erzieher und den großen Spielplatz. Auch die offene Zeit vormittags magst du sehr. Probierst immer mehr aus und bist so offen zu allen Erziehern.

Mittagsschlaf ist auch Geschichte – jedenfalls meistens. Ab und zu war der Tag so anstrengend, dass du doch nachmittags einnickst.

In den Nächten: Ziemlich genau seit Dezember schläfst du fast immer durch. Nach dem Essen gehts ins Bad, Zähneputzen, Klo, Windel an. Seit Juni ist dein Bett umgedreht und du schläfst oben im Hochbett. Du bekommst eine Geschichte vorgelesen, wir reden über den Tag, Toniebox an und Licht aus. Du schläfst deine 11-12 Stunden. Meist von 18:15 Uhr bis 6:15 Uhr.

Essen: Schokolade, Joghurt, Nudeln und Brot. Das geht immer. Pommes und Chicken Nuggets auch. Quetschies meistens. Im Kindergarten isst du mehr Dingr als Zuhause. Phasenweise bekomme ich dich kaum satt – wenn du wächst.

Unterwegs: Bis Mai Juni waren wir noch mit dem Buggy unterwegs, das ist jetzt Geschichte. Im Auto hast du auch den nächsten Sitz.

Gelernt: Wie es ist, ein großer Bruder zu sein und das machst du großartig. Ansonsten überschätze ich dich manchmal, weil du einfach schon so gut redest. Du liebst das Turnen im Kindergarten und kletterst, hüpfst und tobst mit Begeisterung.

Familie: Große Sehnsucht nach deiner Tante, die kommt aber bald wieder. Aufwärmzeit brauchst du nicht mehr und auch ein paar Tage bei deiner Oma bleiben, ist kein Problem. Du fragst immer wieder, wann wir hinfahren oder wann du telefonieren kannst.

Kleiderkiste: 98/104 wird jetzt aussortiert. Langsam wird das zu kurz. 110/116 passt ganz gut. Schuhgröße ist jetzt 27.

Wir mit dir: Unser Familiengefüge hat sich sehr geändert und du hast das unglaublich gut mitgemacht. Manchmal traust du dir etwas nicht zu – bis wir dir es 1x zeigen. Dann kannst du es und es war nie ein Problem. Geduld ist zwar nicht so deine Stärke, aber wenn man dir erklärt, warum wir etwas jetzt so machen, ist es okay für dich.

Happy Birthday, großer Bruder!

„Omas Arbeit ist weg!“

Unser Kindergarten liegt am Stadtrand. Hinter der Straße sind Felder und in der Ferne ist die Raffinerie Heide zu sehen. Am Tag durch Rauchwolken, in Dunklen an den vielen Lichtern. Dort arbeitet die meine Mutter im Büro. Gestern war es etwas diesig und kurz vor der Kita sagte der Wolf zu seinem Papa: „Omas Arbeit ist weg. Die ist geklaut!“ Auf Nachfrage von ihm, wer die Raffinerie geklaut hat, kam „der große Mann!“

Heute Morgen – klare Sicht – Lichter waren wieder sichtbar.

„Ein Glück, Papa. Omas Arbeit ist wieder da!“

Bitte bleib so neugierig und aufmerksam, kleiner Wolf. Du hast damit gestern und auch heute mindestens fünf Menschen zum Schmunzeln gebracht.

„Dafür habe ich nicht den richtigen Mund!“

Der Wolf redet inzwischen ohne Punkt und Komma. Fängt morgens an, kommentiert alles, hört erst beim Einschlafen wieder auf. Das Gute daran: Worte, die wir meistens richtig verstehen können. Er bildet Sätze, erzählt ganze Geschichten. Wie viel davon genau so geschehen ist, steht auf einem anderen Blatt. Wenn wir etwas nicht verstehen, erklärt er uns das mehrfach. Bis wir das halt endlich kapiert haben. Aber manchmal stolpert er noch über Wörter, die er nicht so richtig aussprechen kann. Schildkröte ist eins davon. Er versucht es zwar, aber nach einigen Versuchen schaut er uns dann traurig an, schiebt die Unterlippe vor, seufzt und sagt: „Dafür habe ich einfach nicht den richtigen Mund.“

Das kommt schon noch, kleiner geliebter Wolf. <3

12 von 12 im Juli 2017.

Ach, was war das ein schöner Tag! Lieblingsmenschen, Adrenalin, Wind, Sonne… Perfekt. Mehr Berichte von gestern gibt es hier bei Caro.

Geweckt wurde ich mit Blumen & einem Geschenk. Blumen habe ich ewig nicht bekommen – danke, Liebster!

Um sieben Uhr ging es los, meine Schwester einsammeln und ab auf die Straße.

Yeah! Leicht genervter Blick, weil wir so lange für die Tickets anstanden und ich dann noch mal zurück zum Auto musste.

Hiervon gibt es zahlreiche Bilder mit meiner Schwester und mir. Da werde ich mal ein Bild basteln mit Vergleich zwischen Wolf und mir.

Rafting! Das Wetter war übrigens klasse – trocken und windig und nicht so warm. Eher ab und zu ganz schön kalt.

So gerne ich das ausprobiert hätte – 2 € extra zu sowieso schon hohen Preisen? Nope.

Für die Männer gab es Softeis, ich mag es einfach nicht.

Laser-Geballer! 21000 Punkte hatte ich.

Noch mal Rafting mit dem Liebsten. Am Nachmittag mussten wir zum Glück nicht mehr so lange anstehen. Es war schon sehr voll.

Nach zwei Runden im Mini-Riesenrad, einer Runde Duplo-Flugzeuge fliegen und ungefähr 500 x rutschen im Duplo-Land war es dann auch schon wieder Zeit. Eine Runde durch den Shop musste aber noch sein!

Zurück zum Auto laufen. Den ganzen Tag unterwegs gewesen, viel angestanden, wenig gesessen – trotzdem taten mir die Knöchel nicht weh. Das ist so eine Verbesserung.

Abendessen bei der goldenen Möwe. Da war es auch schon nach 22 Uhr. Trotzdem noch einen Kaffee für mich – die Rückfahrt hätte ich sonst nicht gepackt.

12 von 12 im Juni 2017.

Unfassbar, dass das mit der alten Wohnung jetzt schon einen Monat her ist. Mehr Fotos vom Tag gestern hier bei Caro.


Der Wolf hatte gestern den ganzen Tag Fieber, mir ging es auch nicht gut – da hatte ich meine Wecker schon später gestellt.

Wazifubo. An dem Tisch habe ich schon gemalt als ich klein war.


Nach der Arzt-Apotheken-Tour erstmal Frühstück. Antibiotika haben wir bekommen.


Gespielt, Wäsche sortiert… Zeit für Mittagessen. Ich hab kurz gedacht, Buchstabennudeln wären eine gute Idee.


Der Wolf macht Mittagsschlaf, ich lese ein bisschen im Internet & schaue Good Wife.


Im Kinderzimmer wird geweint. Der Wolf weiß gar nicht so richtig was er will und schläft dann noch eine halbe Stunde auf meinem Arm. Dann strahlt er mich an: „Mama! Hab ausgeschlaft!“


Endlich wieder Windelwäsche! Durch den Umzug und den kaputten Waschmaschinenanschluss hatten wir erstmal Pause gemacht.


Wechselwäsche und Windeln für die Krippe.


Als der Wolf schlief, schnell noch bei meinen Eltern gewesen & zwei Teile eingekauft. Kaum wieder in der Wohnung, rief er nach mir. Zurück in den Schlaf gestreichelt.


Abendessen für mich! Plus Mittag für Morgen.


Fertig!


Der Liebste schaut einen Stream, ich wollte noch etwas Pokémon spielen, war aber doch zu müde…