Festivallust.

Heute vor fünf Jahren veröffentlichte ich diesen Artikel über meine Beziehung zu Festivals. Es war genug, es reichte. Müde war ich. Das blieb auch noch etwas so. 2012 waren wir trotzdem noch beim M’era Luna, im Folgejahr auch. Dann gab es erstmal eine längere Pause. Bis auf die Wave Gothic Treffen. Aber das ist für uns mehr Treffen als Festival gewesen.

Letztes Jahr kribbelte es ganz plötzlich wieder. Der Liebste war eine Woche im Harz und hatte eine tolles Zeit mit verschiedenen kreativen Köpfen. Dafür durfte ich zum M’era Luna. Es war ein wundervolles Wochenende – auch wenn es verdammt ungewohnt war, drei Nächte ohne den Wolf zu verbringen. Das Maximum vorher war eine Nacht. Es hat mir so gut getan, mich an dem Wochenende ausschließlich um mich zu kümmern. Musik, tanzen, leckeres Essen, schick machen, campen, tolle Menschen.

Dieses Jahr klappte es leider nicht, dass der Mann in den Harz fährt – nächstes Jahr hoffentlich wieder. Trotzdem geht es für mich wieder los. Das erste Mal nach Wacken! Obwohl es nur knapp 30 Minuten bis dort sind, war ich noch nie auf dem Open Air. Die Bands reizen mich sehr, meine Freundin nimmt mein Zelt schon vorher mit – also geht es los! Die Aufregung kribbelt so langsam unter meiner Haut. Es ist ein klitzekleines bisschen größer als alle Festivals, auf denen ich bisher war. Aber ich habe Bock. So richtig.

Am Wochenende danach ist M’era Luna. Dorthin gehts mit der liebsten Zauberschlampe, unserer Mädelscrew – und einem Haufen zauberhafter Twitterer. Das ist immer wie nach Hause kommen. Ich hoffe, wir kommen ohne viel Stau durch. Das ist doch ein etwas weiteres Stück Anreise.

Wer weiß, was die nächsten Jahre ist – dieses Jahr nehme ich einfach so viel mit, wie ich kann. Zusammen mit dem Liebsten wäre es noch schöner, irgendwann wird auch das wieder gehen.

Vorfreude ist die schönste Freude – nach den Festivals kommt der Familienurlaub. Auch das wird schön!

12 von 12 im Juli 2017.

Ach, was war das ein schöner Tag! Lieblingsmenschen, Adrenalin, Wind, Sonne… Perfekt. Mehr Berichte von gestern gibt es hier bei Caro.

Geweckt wurde ich mit Blumen & einem Geschenk. Blumen habe ich ewig nicht bekommen – danke, Liebster!

Um sieben Uhr ging es los, meine Schwester einsammeln und ab auf die Straße.

Yeah! Leicht genervter Blick, weil wir so lange für die Tickets anstanden und ich dann noch mal zurück zum Auto musste.

Hiervon gibt es zahlreiche Bilder mit meiner Schwester und mir. Da werde ich mal ein Bild basteln mit Vergleich zwischen Wolf und mir.

Rafting! Das Wetter war übrigens klasse – trocken und windig und nicht so warm. Eher ab und zu ganz schön kalt.

So gerne ich das ausprobiert hätte – 2 € extra zu sowieso schon hohen Preisen? Nope.

Für die Männer gab es Softeis, ich mag es einfach nicht.

Laser-Geballer! 21000 Punkte hatte ich.

Noch mal Rafting mit dem Liebsten. Am Nachmittag mussten wir zum Glück nicht mehr so lange anstehen. Es war schon sehr voll.

Nach zwei Runden im Mini-Riesenrad, einer Runde Duplo-Flugzeuge fliegen und ungefähr 500 x rutschen im Duplo-Land war es dann auch schon wieder Zeit. Eine Runde durch den Shop musste aber noch sein!

Zurück zum Auto laufen. Den ganzen Tag unterwegs gewesen, viel angestanden, wenig gesessen – trotzdem taten mir die Knöchel nicht weh. Das ist so eine Verbesserung.

Abendessen bei der goldenen Möwe. Da war es auch schon nach 22 Uhr. Trotzdem noch einen Kaffee für mich – die Rückfahrt hätte ich sonst nicht gepackt.

28.

Mit Glück gibt es hier noch 12 von 12 in der Geburtstagsedition. Heute fahren wir ins Legoland! Das ist der erste Geburtstag, den ich nicht mehr mit meinem Opa teile. Es ist so ein komisches Gefühl – deswegen fahren wir weg. Du wusstest das schon letztes Jahr, Opa. Wolltest aber noch mit uns feiern. Ich denke an dich <3

 

Mit 28 möchte ich:

+ einen tollen Tag im Legoland verbringen

+ 10 Kilo abnehmen

+ das erste Mal zum Wacken Open Air fahren

+ Strongmanrun laufen oder schwanger werden

+ drei Wochen in Dänemark verbringen

+ mittelaltern – also mit lagern

+ mehr Kuchen backen

+ wieder nach London – mit dem Liebsten! Dort in die Harry Potter Studios

+ mit dem Wolf im Meer baden

+ indisch essen gehen

 

Mit 27 wollte ich:

+ auf dem Heider Marktfrieden Spaß haben

Marktfrieden war so schön. Auch wenn es viel geregnet hat.

+ Urlaub in Dänemark machen

Aus zwei Wochen wurden eine Woche im Sommer plus eine Woche im Oktober. Es war komisch und stressig, aber auch schön.

+ zum M’era Luna fahren

Woah, das hat so richtig gut getan. <3

+ zu Konzerten von Covenant und Bosse

Check, check. Noch dazu war ich bei Schrottgrenze, ASP, den toten Hosen und Welle:Erdball.

+ weiter bunte Haare haben

Es ist unglaublich, wie gut mir das tut. Momentan gehe ich zu häufig schwimmen, aber für die Festivals kommen sie wieder neu bunt.

+ mit dem Wolf schwimmen gehen

Tja, das haben wir noch nicht wieder gemacht. Einer hustete immer.

+ mit dem Mann ein Wochenende alleine verbringen

Ein ganzen Wochenende haben wir noch nicht geschafft, aber über Nacht ist der Wolf schon bei Oma geblieben.

+ Silvester mit Sekt anstoßen

Yes!

+ Sommerrollen zaubern

Das Reispapier war nicht mehr okay. Gegessen habe ich sie inzwischen, waren aber nicht so ganz mein Fall.

+ mir etwas nähen – Rock oder Kleid

Einen Pullover habe ich mir genäht! Der ist großartig!

+ mehr Zeit draußen verbringen

Dank Pokemon Go habe ich sehr viel Zeit mit Spaziergängen verbracht. Ich laufe auf jeden Fall sehr viel mehr jetzt.

+ ans Meer

Immer, immer wieder <3

12 von 12 im Juni 2017.

Unfassbar, dass das mit der alten Wohnung jetzt schon einen Monat her ist. Mehr Fotos vom Tag gestern hier bei Caro.


Der Wolf hatte gestern den ganzen Tag Fieber, mir ging es auch nicht gut – da hatte ich meine Wecker schon später gestellt.

Wazifubo. An dem Tisch habe ich schon gemalt als ich klein war.


Nach der Arzt-Apotheken-Tour erstmal Frühstück. Antibiotika haben wir bekommen.


Gespielt, Wäsche sortiert… Zeit für Mittagessen. Ich hab kurz gedacht, Buchstabennudeln wären eine gute Idee.


Der Wolf macht Mittagsschlaf, ich lese ein bisschen im Internet & schaue Good Wife.


Im Kinderzimmer wird geweint. Der Wolf weiß gar nicht so richtig was er will und schläft dann noch eine halbe Stunde auf meinem Arm. Dann strahlt er mich an: „Mama! Hab ausgeschlaft!“


Endlich wieder Windelwäsche! Durch den Umzug und den kaputten Waschmaschinenanschluss hatten wir erstmal Pause gemacht.


Wechselwäsche und Windeln für die Krippe.


Als der Wolf schlief, schnell noch bei meinen Eltern gewesen & zwei Teile eingekauft. Kaum wieder in der Wohnung, rief er nach mir. Zurück in den Schlaf gestreichelt.


Abendessen für mich! Plus Mittag für Morgen.


Fertig!


Der Liebste schaut einen Stream, ich wollte noch etwas Pokémon spielen, war aber doch zu müde…

12 von 12 im Mai 2017. 

Ich sitze in der leeren Wohnung und warte auf die Wii U, die ein Update macht. Gestern habe ich zum Glück an 12 Fotos gedacht – aber ohne Internet in der neuen Wohnung hätte ich sie fast nicht gebloggt. Es gibt also 12 von 12 im Umzugschaos. Mehr Tagesberichte gibt es hier bei Caro zu lesen. 


Kurz nach 5 Uhr aufgestanden, immerhin mit Hogwarts-Jacke. Ab zur Arbeit. 


Weil Freitag ist, schon um 12:35 Uhr wieder fast Zuhause. 


Der Liebste muss Überstunden machen, der Wolf ist bis 14 Uhr in der Krippe. Also einen großen Kakao als Mittagessen und drei weitere Kartons leer gemacht. 


Wolf abgeholt, ein bisschen die Straßen rund um unsere neue Wohnung erkundet. 


Ich dachte, die wären alle schon verblüht?


Hm. Irgendwas ist da falsch. 


Zuhause haben wir die Tut Tut Flitzer-Bahn aufgebaut. Und lesen nebenher. 


Als der Liebste von der Arbeit kam, mussten wir rüber. Putzen. 


Nach zwei Stunden zurück. Wolf muss schlafen. Ich räume noch ein paar Kisten in den Keller. 


Neue Wohnung – neues Ritual. Nach dem Zähneputzen Haare bürsten und im Spiegel anschauen. 


Schnelles Abendessen – Pulled Pork im Wrap. Ich bin so froh, wenn ich wieder Zeit zum Kochen habe. 


Ab ins Bett – nach einer heißen Dusche ohne Duschvorhang-Kuschelei. Meine Schulter schmerzt noch immer – als ich eine einigermaßen gute Schlafposition gefunden habe, fallen meine Augen in Sekunden zu.